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Double Chocolate Chip Cookies

Jens | 26. Januar 2012

Warum wird eigentlich so selten gebacken auf gekleckert.de? Nun, der Grund ist relativ einfach: Ich kanns einfach nicht ;) Hin und wieder nehme ich es mir ja vor und probiere mich an etwas neuem, aber irgendwie ist das Ergebnis nie wirklich zufriedenstellend. Weiterhin bin ich auch nicht so der Kuchentyp. Wenn ich bei meinen Großeltern zu Gast bin, gibt es seit eh und je immer pünktlich um 15:00 Uhr “Kaffee & Kuchen”. Man hat also grade mal ein Drittel des Mittagsessens verdaut und bekommt nun, wenn die Familie zusammenkommt so vier bis fünf Kuchen vorgesetzt, die dann acht bis zehn Leute aufessen sollen. Ich kriege dann gerade mal ein Stück runter und wundere mich jedes mal aufs neue wie mein Opa und auch andere Familienmitglieder drei bis vier große Stücke vernichten. (An dieser Stelle sollte erwähnt sein, dass dann pünktlich um 18:00 Uhr auch schon wieder das Abendessen auf dem Tisch steht).

Ok, Kuchen lassen wir hier also überwiegend weg. Aber was ist mit Keksen? Ja, die gefallen mir. Da kann man immer mal wieder zwischendurch einen naschen. Neulich habe ich dann bei Paul von Der muss haben Sieben Sachen ein tolles und einfach klingendes Rezept für Chocolate Chip Cookies entdeckt, welches ich gerne ausprobieren wollte.

Viel habe ich nicht am Rezept verändert. Lediglich noch weiße Schokolade hinzugefügt und das Vanilleextrakt, aufgrund von Unauffindbarkeit im örtlichen Supermarkt, durch Vanillezucker ersetzt. Da jeder Ofen ein bisschen anders ist, habe ich auch die Backzeit ein wenig angepasst, da mir die erste Ladung ein wenig verbrannt ist.

Die Cookies sind auf jeden Fall bombastisch gut. Nur die Schokolade muss ich beim nächsten mal noch gröber hacken um noch dickere Schokostücke – ach viel lieber Schokobrocken – im Keks zu haben.

Zutaten:

  • 250g weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanille Zucker
  • 125g weißer Zucker
  • 125g brauner Zucker
  • 2 große Eier
  • 375g Mehl
  • 1 Päckchen Natron (5g)
  • 1/2 TL Salz
  • 200g Zartbittelschokolade
  • 100g weiße Schokolade

Zubereitung:

#1: Butter, Vanilleextrakt, braunen und weißen Zucker schaumig aufschlagen.
#2: Eier einzeln hinzufügen und 2 Minuten weiterschlagen.
#3: Mehl, Natron und Salz vermischen und unter die Butter-Ei-Masse rühren.
#4: Grob gehackte Schokolade oder wahlweise Chocolate Chips unterheben.
#5: Den Teig 30 Minuten lang im Kühlschrank kühlen.
#6: Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit einem Esslöffel pflaumengroße Teighäufchen formen und mit einem Abstand von 6 bis 8 cm gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und leicht flachdrücken.
#7: Im vorgeheizten Backofen bei 180° (Ober-/Unterhitze) 10 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit einem Glas Milch genießen.

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Kuchen & Gebäck
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backen, Cookies, Schokolade
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Sweet Chili Keule mit Kartoffeln und Zwiebel

Jens | 15. Januar 2012

Als ich am Samstag morgen vor die Tür gegangen bin, erwartete mich auf meinem Auto eine gefühlte 10cm dicke Eisschicht. Das erste Mal in diesem Winter, dass ich so richtig in Schwerstarbeit kratzen musste und ich wusste nicht ob ich innerlich weinen oder kotzen sollte. Nichts ist schlimmer als sich am Wochenende aus dem warmen Bett zu pellen, um dann erstmal mit durchgefrorenen Händen das Auto frei zu kratzen.

Naja, einkaufen musste ich ja schließlich. Der Kühlschrank war komplett leer. Es half also nichts. Meine Laune war also erstmal dahin und ich wusste, dass nur Soulfood noch den Tag retten konnte. Die Grillsaison muss ja leider grad pausieren, dennoch kann ich auch im (herannahenden) Winter nicht auf meine geliebten Chicken Wings, Drum Sticks und Hähnchenkeulen mit verschiedenen Marinaden und Glasuren nicht verzichten.

Um es einfach zu gestalten: einfach nur ein bisschen Gemüse dazu werfen und alles seelenruhig im Backofen garen ohne großen Aufwand. Sowas mag ich ja wiederum. Kleiner Aufwand (Vorbereitung ca. 15 Minuten und dann zwischendurch hier und da mal kontrollieren) und großer Geschmack. Meine Laune war dann auch gegen Mittag und nach dem Verzehr von zwei Keulen wieder relativ gut und die Frustration des morgens schon fast wieder vergessen ;)

Zutaten (für 2 Personen):
Für die Marinade

  • 2 EL neutrales Öl
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Ketchup
  • 2 EL Soya Sauce
  • 3 EL Sweet Chili Sauce
  • 1cm Ingwer, fein gehackt.
  • 1 Schuss Apfelsaft
  • 2-3 Hähnchenkeulen
  • 4 große Kartoffeln
  • 1 große Zwiebel
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 TL Rosmarin, gehackt
  • 1 TL Thymian
  • 1/2 Fenchelsamen
  • 100ml Geflügelfond

Zubereitung:

#1: Zutaten für die Marinade verrühren und einmal aufkochen lassen. Danach vom Herd nehmen und ziehen lassen. Ofen auf 200° vorheizen.

#2: Keulen putzen und mit Salz und Pfeffer würzen.

#3: Kartoffeln in grobe Stücke und Zwiebel in Spalten schneiden. In einem Gefrierbeutel mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und den Gewürzen mischen.

#4: Die Keulen beidseitig mit ca. 3/4 der Marinade lackieren. Oben darf etwas mehr und etwas dicker aufgetragen werden. Anschließend in eine Auflaufform legen und das Gemüse darum verteilen.

#5: In den Ofen auf die 2t-Unterste Schiene schieben und 20 Minuten backen.

#6: Nach den 20 Minuten etwas Geflügelfond angießen. Weitere 15 Minuten im Ofen lassen.

#7: Die Keulen mit der restlichen Marinade bepinseln und falls nötig nochmal etwas Fond angießen.

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Fleisch
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einfach, Hähnchen, Kartoffel
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Asiatische Rinderhüfte mit Spinat und Selleriestampf

Jens | 11. Januar 2012

Ein verspätetes Geburtstagsessen sollte es heute geben. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen mir zu meinem gestrigen Geburtstag ein schönes fettes Steak auf den Teller zu zaubern. Als Beilage sollte es am besten noch ein Steak geben ;) . Garniert mit Steakpfeffer von Wiberg. So ca. das Einzige was bei mir auf ein gutes Steak drauf darf. Keine Kräuterbutter, keine Sauce, keine geschmorten Zwiebeln. Einfach nur Steak und diese wunderbare Pfeffermischung mit den Vanille-Salz-Pyramiden.

Naja. Ich war dann aber doch noch etwas länger unterwegs und Abends stand dann auch noch das Training an. Da wollte ich mir nicht vorher noch den Magen vollschlagen. Das Geburtstagsessen wurde dann auf heute verlegt. Im Supermarkt kam dann aber doch alles anders und so landeten die Zutaten für asiatisch angehauchte Rinderhüfte mit Spinat und Sellerie im Einkaufswagen.

Ich gebe zu. Nichts geht über ein geiles Steak. Die heutige Alternative hat mir aber auch sehr gut gefallen.

Zutaten:

  • ca. 300g Rinderhüfte, in dünne Streifen geschnitten
  • 2 cm Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Chili (getrocknet, gemahlen)
  • Soja Sauce
  • 2 Hände voll Spinat
  • 1/4 Sellerie
  • 1 EL Sesam
  • 1 EL Butter
  • Prise Kreuzkümmel

Zubereitung:

#1: Das Fleisch mit 0,5cm kleingehacktem Ingwer, dem Knoblauch, Chili und etwas Sojasauce einlegen und ziehen lassen.

#2: Den Sesam kurz in der Pfanne (ohne Fett oder Öl) anrösten und in einer Schale beiseite stellen.

#3: Spinat von den Stielen befreien, waschen und trocken schleudern. Den Rest des Ingwers in dünne Stifte schneiden.

#4: Sellerie würfeln, ca. 10 Minuten kochen, abgießen und mit der Butter zu grobem Püree verarbeiten. Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel würzen.

#5: Den Rest Ingwer in dünne Stifte schneiden, in etwas Olivenöl anbraten, Spinat hinzugeben und ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten bis er zusammenfällt und mit Pfeffer würzen. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

#6: Nun die Pfanne nochmal richtig heiss werden lassen. Das Fleisch von jeder Seite ca. 45 Sekunden anbraten und die Pfanne vom Herd nehmen. Den Spinat wieder hinzugeben, alles gut vermischen und kurz ziehen lassen.

#7: Anrichten (,Foto machen) und genießen

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Asien, Fleisch
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Rinderhüfte, Sellerie, Spinat
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Käse-Lauch-Suppe

Martin | 4. Januar 2012

Das alte Jahr ist vorbei und die Feiertage sind wohl überstanden. Bei mir war es ein Mix aus Familientreffen, Arbeit und einfach nur Zeit zum Entspannen und sich über ein paar freie Tage freuen. Jens war auch unterwegs und daher gab es in den letzten Tagen nichts von uns zu hören.
Jetzt im neuen Jahr wollen wir dort weitermachen, wo wir letztes Jahr aufgehört haben. Mit regelmäßigen, und hoffentlich guten, Artikeln. Also, auf geht’s.

Zwischen den Feiertagen hatte ich nicht wirklich Lust, mich ewig in die Küche zustellen, Fast Food oder TK Produkte kamen aber, wie (fast) immer, nicht in Frage.
Ich erinnerte mich an eine leckere Suppe, die es regelmäßig bei uns damals zuhause gab, ich sie aber jahrelang nicht gegessen habe weil ich sie nicht mochte. Warum das so war, kann ich bis heute nicht verstehen. Also rief ich meine Mutter an und fragte nach dem groben Rezept.

Die Zubereitung ist denkbar einfach, dauert nur ein paar Minuten und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Zutaten (4 Portionen): 

  • 1 Zwiebel
  • 3-4 Stangen Lauch
  • 500 gr. Hack
  • 1L Fleisch- oder Gemüsebrühe
  • 125 gr. Schmelzkäse “natur”
  • 125 gr. Schmelzkäse “Kräuter”
  • Baguette o.ä. als Beilage

Was die Zubereitung angeht, muss man nicht viel machen. Die Zwiebel und den Lauch in kleine Stücke / Ringe schneiden und in einem Topf mit einem Schuss Olivenöl leicht andünsten. Das Hack dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn das Hack durchgebraten ist, die Brühe hinzugeben und das Ganze für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Jetzt den Schmelzkäse hinzugeben und alles gut durchrühren und erneut ca. 5 Minuten köcheln lassen. Erneut mit Salz & Pfeffer abschmecken, fertig.

Das Ergebnis war so lecker, dass ich diese schnelle Suppe in nächster Zeit definitiv öfters zubereiten werde. Sie kann auch sehr gut für mehrere Personen oder für 2 Tage zubereitet werden.

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Rezepte, Suppe
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Baguette, Hack, Käse, Lauch, Schmelzkäse, Suppe, Zwiebel
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gefüllte Hühnerbrust mit Tomatenrisotto

Jens | 20. Dezember 2011

Man Man Man … lang nichts richtiges mehr gekocht. Wenn man ständig spät nach Hause kommt und dann auch noch allein ist, macht es aber auch einfach nicht so viel Spass. Heute war allerdings meine Freundin zu Gast und somit musste mal wieder was ordentliches aufgetischt werden. Die Vorbereitungen machen zu zweit aber auch mehr Spass und alles geht leichter und schneller von der Hand. Zumindest meistens. Manchmal hab ich auch so meine Tage, wo ich das garnicht haben kann und ja niemand in die Küche kommen und mich stören darf. Einige von Euch kennen das wahrscheinlich ;) .

Gestern sollte es auf jeden Fall mal wieder was leckeres geben – aber einfach muss es sein. Und nicht zuviele Zutaten. Also gut: Risotto geht immer. Dazu eine gefüllte Hähnchenbrust. Fertig? Ja, fertig – und lecker!

Die getrockneten Tomaten gehen fast ein bischen unter im Risotto, verleihen dem Gericht aber einen wunderbaren tomatigen Geschmack und eine leicht rötliche Farbe. Zum Brüstchen muss ich nicht viel sagen. Gefüllte Brust ist immer gut. Gabs hier auch schon in der pilzigen Variante.

Alles in Allem ein sehr einfaches Gericht, welches aber sicher bei dem ein oder anderen einen “Oho-Effekt” auslöst.

Zutaten (für 2 Personen):

  • 2 Hühnerbrüste
  • TK Spinat
  • 1 EL Frischkäse
  • 1 Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 10 Scheiben Bacon
  • 1 Tasse Risotto
  • 1 Glas Weißwein
  • 5 getrocknete Tomaten
  • Gemüsefond
  • Parmesan
  • 1 Stück Butter

Zubereitung:

Spinat im Wasserbad auftauen. Kurz in etwas Olivenöl anschwitzen. Währenddessen Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Je ca. 1/4 davon zum Spinat geben. Kurz in der Pfanne ziehen lassen und dann vom Herd nehmen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und im Anschluss mit  dem Frischkäse in einer Schüssel vermischen. Eine Tasche in die Hühnerbrust schneiden, mit der Masse füllen und außen mit Pfeffer würzen. 5 Scheiben Bacon nebeneinander legen, die Brust darauf platzieren und einwickeln.

Die verbleibenden Zwiebel- und Knoblauchwürfelchen in Olivenöl anschwitzen. Risotto hinzugeben und kurz mitbraten. Mit Wein ablöschen. Einkochen lassen, die sehr klein geschnittenen getrockneten Tomaten zugeben und dann nach und nach Fond dazu geben und immer schön fleissig rühren. Am Schluss mit Pfeffer, Butter und Parmesan abschmecken. Näheres zum Risotto gibts auch zB nochmal hier und hier.

Während man das Risotto zubereitet parallel den Ofen auf 150° vorheizen. Die Brüste kurz in die Pfanne legen und von beiden Seiten scharf anbraten. Danach (je nach Dicke) für rund 15 Minuten in den Ofen geben und fertig garen.

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Fleisch
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einfach, Risotto, Spinat, wein
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