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Vom Pizzabesteller zum Koch: Teil 2 – Ohne Sauce keine Pasta

Martin | 15. Dezember 2011

Im ersten Teil dieser Reihe wurde den Kochanfängern unter euch gezeigt, wie man Pasta so zubereitet, dass sie essbar ist.  Was ist jedoch Pasta ohne Sauce oder andere Beilagen? Nichts tolles.

Also versuche ich heute euch näher zu bringen, wie man mit wenig Geld, Zutaten und Zeit eine essbare Sauce hinbekommt.

Es muss nicht immer die Bolognese sein, die 3-4 Stunden vor sich hinköchelt und einen riesen Aufwand benötigt, jedoch ist die Fertigsauce für ein paar Cent aus dem Discounter auch keine tolle Alternative.
Selbst ist der Koch/die Köchin, deshalb zeige ich euch jetzt eine schnelle aber feine Tomaten-Hacksauce die hervorragend schmeckt.

Die Zutaten sind schnell aufgelistet für 3-4 Portionen:

  • 500 Gramm Hack
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Basilikum
  • 400gr geschälte Tomaten aus der Dose (gibt’s in jedem Supermarkt)
  • Salz & Pfeffer
  • frische Italienische Kräuter ala Oregano, Thymian, Rosmarin etc. (Alternativ “Italienische Kräuter” Mix aus dem Supermarkt)

Als erstes werden die Zwiebel und Knoblauch geschält und in kleine feine Würfel geschnitten. Die Blätter des Basilikums werden abgezupft und der Stiel / die Stiele ebenfalls in kleine feine Stücke geschnitten. Nicht wegwerfen!
Einen guten Schuss Olivenöl in die Pfanne und die Zwiebel- und Basilikumstücke ca. 30-60 Sekunden in der Pfanne auf mittlerer Hitze andünsten. Danach das Hack hinzugeben, alles gut durchrühren und durchbraten.
Wenn das Hack fast komplett durchgebraten ist, geben wir den Knoblauch dazu, vermengen alles gut miteinander, würzen es mit Salz und Pfeffer und geben dann die Tomaten aus der Dose hinzu.
Alles gut miteinander vermengen und ca. 15-20 Minuten auf mittlerer Hitze einkochen lassen. Gelegentlich umrühren. Die Zeit des Einkochend hängt davon ab, wie man es gerne isst. Hat man gerne viel flüssige Tomatensauce sollten 15 Minuten reichen.
Möchte man die Sauce schön eingekocht und kräftig im Geschmack haben, empfehle ich 20-25 Minuten. 5 Minuten bevor die Sauce fertig ist, die Kräuter hinzugeben, Temperatur auf die niedrigste Stufe drehen und alles nochmal ziehen lassen.

Köchelt die Sauce erst einmal vor sich hin, hat man 15-25 Minuten Zeit die Pasta zu kochen. Ein optimales Zeitfenster damit am Ende beides gleichzeitig fertig ist. Am Ende noch die Basilikumblätter oben drauf legen (nicht mit in die Sauce geben) und wenn man möchte,
noch etwas Käse / Parmesan hinzufügen.

Das Ganze bedarf vielleicht 10 Minuten aktiver Arbeit und 20 Minuten Wartezeit. Außerdem kosten die Zutaten, auf die Portionen gerechnet, jeweils nur ein paar Cent, trotz Biohack und Bionudeln.
Für alle, die gerne etwas aufwendiger kochen möchten, empfehle ich die Bolognese ala gekleckert.de  oder die Meatball Spaghetti.

Viel Spaß beim nachkochen. Und immer fleißig kleckern.

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Koch, Pasta, Pizza, Sauce
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Beatbasar

Jens | 12. Dezember 2011

Schon etwas länger habe ich nichts mehr hier gepostet. Das habe ich in den vergangenen Tagen mal Martin überlassen ;) . So ein Umzug ist schon irgendwie stressig. Da gibt es tausend Kleinigkeiten zu erledigen. Wenn man dann auch noch einen neuen Job anfängt und selten früh zu Hause ist, kommt man echt zu nichts mehr. Nichtmal zum kochen.

Deswegen muss ich des öfteren auswärts essen gehen. Da ich mich in meiner neuen pfälzischen Heimat aber eh noch nicht so gut auskenne, ist das garnicht mal so schlimm. Da komm ich wenigstens rum. Am Sonntag war ich dann mal in Heidelberg. Nadine von dreierlei liebelei hat gelockt. Und zwar mit Cupcakes. Auch das Drumherum klang vielversprechend. In Halle 02 in Heidelberg sollten sich überwiegend junge Aussteller tummeln, die versuchen ihre eigenen Kreationen an den Mann bzw. die Frau zu bringen.

Leider war für den allgemeinen Foodie nicht all zu viel dabei. Neben Seifen-, Mützen-, T Shirt- und Taschenständen gab es leider nur einen richtigen Stand für Selbstgemachtes aus der Küche. Dieser war dafür allerdings überragend. Nadine teilte sich den Stand mit ihrer Freundin Sandra (chocolate valley), die allerhand schokoladige Köstlichkeiten mit an den Start brachte.

Nachdem Nadine schon die ganze Woche in ihren Facebook Updates mit Cupcakes “gedroht” hat, habe ich natürlich auch direkt probiert. Zuerst “Vanillekipferl” danach noch einen Schoko-Mini. Bombastisch gut. Ganz ehrlich.

Als ich ankam war auch glaube ich schon einiges verkauft. Obwohl ich grad mal 45 Minuten nach Eröffnung des Basars den Stand erreicht habe. Ich kann mir kaum vorstellen, dass am Ende des Tages auch nur ein Krümel über war. Und womit ….? Mit Recht!

Hier noch einige Impressionen ;)

 

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Cupcakes
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Auch trinken ist wichtig: Weine vom wein-depot

Martin | 11. Dezember 2011

Zu einem guten Essen gehört auch etwas gutes zu Trinken. So sehe ich es jedenfalls. Gerade wenn ich für Freunde koche, bemühe ich mich es so gut und perfekt zu machen wie ich nur kann. Geschmacklich und auch optisch. Und da sieht ein Weinglas incl. Wein einfach besser aus als das Senfglas von Oma, gefüllt mit Cola.

Ich trinke zu einem guten Essen gerne das ein oder andere Gläschen Rotwein. Rotwein geht fast zu jedem Essen egal ob Fisch, Fleisch oder Vegetarisch. Gut trinkbare Weine bekommt man schon für 3-5€ im Weinladen oder online, wenn man nicht zuviel ausgeben möchte. Ich persönliche bewege mich bei Weinen immer in der Region bis zu 15€ für eine Flasche. Wird mir ein guter Wein für 5 oder 6 Euro empfohlen bin ich aber auch nicht böse über die gesparten Euros. Der Preis ist nicht alles. Gerade in der unteren Preisregion gibt es oftmals die eine oder andere Überraschung.

Vor ein paar Tagen bestellte ich mir 3 Rotweine vom Wein-depot. Die Website vom Wein-Depot ist ordentlich aufgebaut. Ein hübsches Logo und der Rest ist eher schlicht gehalten. Die Ladezeiten sind schnell und es ist übersichtlich.
Die Bestellung verlief problemlos. Abends bestellt, am nächsten Tag Versandemail erhalten und einen Tag darauf brachte das gelbe Männchen mit dem großen Transporter das Paket vom wein-depot . Leider ist ein Versand an eine Packstation nicht möglich. Mir wurde vom Wein-Depot aber versichert, dass man daran arbeite und es nächstes Jahr ermöglichen wolle.  Die Weine waren ordentlich verpackt und konnten im Karton nur minimal hin und her rutschen. Ich weiß nicht, wie es mit Polsterung bei Flaschenlieferungen ausschaut. Scheint ja auch so zu funktionieren. Eine leichte Polsterung könnte aber sicherlich auch nicht schaden, falls die Post mal wieder mit den Paketen etwas unsanfter umgeht. Die Versandkosten mit 4,95 € sind auch mehr als fair. Ab 150€ Bestellwert, fallen die Versandkosten weg.

Der Nachteil bei Onlinebestellungen ist wie immer, dass man die Ware erst probieren kann wenn man sie erhält und bei Weinen sieht es mit dem Umtausch auch schlecht aus wenn man sie probiert hat :)
Daher sollte man schon wissen, was man sich bestellt. Für “Weinanfänger” rate ich daher immer, direkt in einen Weinhandel zu gehen in dem man sich beraten lassen kann und vorallem auch probieren kann.

Ist man soweit, dass man weiß was man möchte ist das Wein-Depot durchaus eine sehr gute Alternative um sich den Weg zum einkaufen zu sparen.

Gestern wurden 2 der 3 Weine direkt bei einem netten Essen mit Freunden verköstigt und umso später die Stunde, desto lustiger der Abend. Als der erste Wein bereits fast komplett leer war, wurde der Zweite geöffnet und geschmacklich lag zwischen beiden Weinen für mich ein riesiger Unterschied. Für einen meiner Freunde nicht und auch darüber welcher besser ist, wurde heiß diskutiert und wir mutierten regelrecht zu Weinexperten und schmissen mit Ausdrücken um uns, die unserer Meinung nach von Experten benutzt werden könnten. Die anderen Beteiligten haben sich jedenfalls amüsiert. Als dann die Aussage “Ich wette du kannst die Weine mit verbundenen Augen nicht auseinanderhalten” in den Raum gestellt wurde, konnte ich dieses natürlich nicht auf mir sitzen lassen und keine 60 Sekunden später, hatte ich die Schlafmaske einer Fluggesellschaft auf und musste beide Weine voneinander blind erkennen. Da ich diesen Test mit Bravur bestanden hatte, konnte dieses mein Kumpel natürlich nicht auf sich beruhen lassen und wollte es ebenfalls schaffen. Ich muss sagen … wir sind schon 2 echte Experten :)

Wir haben es beide geschafft beide Weine auseinander zu halten, nur über den Geschmack waren wir nicht ganz einer Meinung. Ein Wein war sehr kräftig und einer meiner Meinung nach sehr süffig / wässrig. Für meinen Kumpel war es ein guter milder Geschmack. So unterschiedlich können die Geschmäcker sein.

Als ich heute morgen auf die Rechnung guckte, staunte ich nicht schlecht. Der kräftige Wein war mit guten 6€, 50% billiger als der (meiner Meinung nach) “süffige” Wein, welcher über 12€ kostete. Da zeigt sich wieder einmal, dass teuer nicht umbedingt auch besser sein muss bzw. teuer nicht immer auch den Geschmack trifft. Ich bin gespannt wie der andere Wein schmeckt, den ich noch habe, welcher mit 11€ ebenfalls nicht ganz günstig ist. Bis dahin wird es aber noch ein paar Tage oder Wochen dauern, bis die 2 “Weinexperten” sich erneut zu einem großen Probiergipfel treffen um erneut über die Geschmäcker der Weine dieser Welt zu philosophieren.

Zum Schluss noch ein Bild, welches ich mit meinem Iphone geschossen habe, während des Probierend. (Die Unschärfe lag an mir, nicht am Telefon)

 

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Vom Pizzabesteller zum Koch: Teil 1 – Intro und Pasta

Martin | 8. Dezember 2011

Ich bekomme regelmäßig, überwiegend positives, Feedback von meinen Arbeitskollegen und Freunden über die Rezepte die wir hier auf gekleckert.de präsentieren. Gelegentlich unterhalte ich mich dann auch etwas ausführlicher mit ihnen darüber und oft höre ich “Ich kann nicht kochen” “ich kann nichtmal Pasta kochen” “wie machst du das nur?” usw.

Kochen ist meiner Meinung nach relativ simpel und reine Übungssache. Oft fehlt es an grundliegendem Verständnis. Wie kocht man die optimale Pasta? Was ist die Grundlage für eine gute Sauce? Warum wird mein Teig nicht so schön luftig wie im Restaurant?

Mit dieser neuen Reihe auf gekleckert.de wollen wir euch beibringen / zeigen, wie man vom Pizzabesteller zum guten Koch wird, der auch mal seine Freunde zum Essen einladen kann, ohne Angst haben zu müssen dass man sie vergiftet. Wenn wir es schaffen auch nur einen einzigen dazu zu bringen, dass er öfters mal etwas kocht anstatt sich Fast Food zu bestellen, haben wir unser Ziel erreicht :)

In jedem Teil werden wir eine Grundlage erklären und ein passendes Gericht zum nachkochen bereitstellen.
Wir hoffen, dass es euch gefällt und ihr mit uns den Weg vom Pizzabesteller zum Koch geht.

Genug der vielen Worte. Nun geht’s ans Kochen. Wir fangen einfach an und widmen uns der Pasta. Pasta ist lecker, es ist günstig und es geht schnell, ohne dass man zuviel dafür machen/kochen muss.

Das erste was wir uns fürs Pastakochen merken ist:

10 Gramm Salz auf 1 Liter kochendes Wasser ist ein gutes Verhältnis für gut gesalzene Pasta

Gut 1 Liter Wasser für 100 Gramm Pasta

Mit dieser Faustregel hat man den ersten Schritt in richtung “Koch” geschafft :)
Die Pasta sollte man nie komplett durchkochen. Dadurch wird sie zu weich und zerfällt zu schnell. Meistens wird sie “Al dente” gekocht. Die Pasta hat dabei noch einen guten Biss, ist nicht zu weich aber auch nicht zu hart. Den optimalen Zeitpunkt findet man durch probieren, da jede Pasta eine andere Kochzeit benötigt.

Ist die Pasta al dente gekocht, gießt man die Pasta in ein Nudelsieb ab. Die Pasta wird nun nicht mit kaltem Wasser abgeschreckt, da man dadurch die Stärke von der Pasta abwaschen würde, was widerum verhindern würde, dass die Sauce gut an der Pasta hängen bleibt.

Jetzt können wir die perfekte Pasta kochen. Was die Beilagen angeht, kümmern wir uns im zweiten Teil um die Grundlagen einer guten Tomaten- bzw. Hacksauce.

Bis die Tage, euer gekleckert.de Team

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Grundlagen, Koch, Pasta
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And the winner is …

Martin | 3. Dezember 2011

… *trommelwirbel*

Rolf

Der Gewinner des Gewinnspiels wurde nach einem standardisiertem Zufallsverfahren ala gekleckert.de durchgeführt unter Aufsicht meiner Geckos. Es wurde versichert, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist und keiner bevorzugt wurde.

Rolf wurde bereits per E-Mail von mir kontaktiert und wird sein neues Kochbuch rechtzeitig in den Händen halten, um Weihnachten nicht bei McDonalds oder mit Pizza verbringen zu müssen.

Viel Spaß damit wünscht gekleckert.de

 

 

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gekleckert.de, Gewinnspiel
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