Asia Burger mit gebackener Süßkartoffel

Burger gehen einfach immer! Ein Glücksfall, dass ich noch tiefgefrorene Süßkartoffel Buns im Tiefkühlfach hatte. Ein paar Stunden vorher rausgenommen und nochmal kurz aufgebacken schmecken sie wie frisch gebacken. Da lohnt es sich auf jeden Fall immer die doppelte Menge zu machen und was für schlechte Zeiten wegzufrieren.

Asia Burger mit gebackener Süßkartoffel

Samstag morgens auf dem Wochenmarkt habe ich dann einfach noch mitgenommen, was mich gerade angelacht hat und das waren irgendwie vorwiegend Zutaten, die in die asiatische Richtung gehen und so entstand dieser Asia Burger. Noch schnell beim Asia Laden vorbei und ein Bund frischen Koriander, sowie eine Hand voll Soja Sprossen eingepackt und der Einkauf war komplett. Die Reste von Mangold und Sprossen wandern übrigens heute zusammen mit weiterem Gemüse, welches noch vom Wochenende übrig ist in eine leckere asiatischen Nudelsuppe. Das ist bei uns immer so die Standard-Gemüse-Resteverwertung, wenn es unter der Woche mal schnell und lecker gehen muss.

Als Beilage zum Burger gab es noch eine gebackene Süßkartoffel, die durch Zugabe von Knoblauch, Chili und Ingwer auch in die asiatische Ecke abdriftet, sowie den immer wieder beliebten vietnamesischen Krautsalat, den wir übrigens auch so öfter essen – der ist so gut, da brauch man eigentlich auch keinen Burger zu. Naja, eigentlich …

A propos asiatische Burger: Checkt doch auch mal die koreanische Variante vom Chef Hansen mit Süßkartoffel Puffer und Kimchi. Oder aber Uwes Version aus Taiwan.

Asia Burger mit gebackener Süßkartoffel gebackene Süßkartoffel mit Sour Creme

Rezept & Zutaten

  • Süßkartoffel Brötchen
  • pro Burger ~150g frisch gewolfter Rindernacken
  • 1 TL rote Curry Paste
  • Käse nach Belieben
  • 1 mittelgroßer Mangold
  • 2 Chili Schoten
  • 1 Daumenkuppengroßes Stück Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • Helle Soja Sauce
  • Soja Sprossen
  • Mayonnaise
  • 2 Lauchzwiebeln
  • Koriander
  • Limettensaft
  • 1 Süßkartoffel
  • 1/2 rote Paprika
  • 1 Becher Saure Sahne
  • 1 Schuss Milch
  • etwas Kreuzkümmel

Zubereitung

#1: Chili, Ingwer und Knoblauch sehr fein würfeln. Mangold Stiele in feine Streifen schneiden, die Blätter grob zerkleinern. Die Hälfte des Ingwers, Chili und Knoblauchs in der Pfanne bei mittlerer Hitze anschwitzen. Danach den Mangold dazu geben und für rund 10 Minuten garen. Kurz vor Schluss mit einem Schuss Soja Sauce abschmecken.

#2: Mayonnaise mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Koriander grob und eine Lauchzwiebel sehr fein hacken und unterheben.

#3: Die Süßkartoffel mit Schale je nach Größe ca. 10 Minuten in kochendem Salzwasser vorgaren. Danach keilförmig einschneiden und ein Stück entnehmen. Restlichen Ingwer, Chili, Knoblauch, sowie eine fein gehackte Lauchzwiebel und Paprika mit etwas Öl und Salz vermengen und in die Spalte füllen. Im auf 180° vorgeheizten Backofen zu Ende garen – ca. 20 Minuten, je nach Größe. (Mit einem Spieß oder Zahnstocher testen ob die Kartoffel weich ist)

#4: Für die Sour Creme die Saure Sahne mit einem Schuss Milch glatt rühren. Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Limettensaft abschmecken.

#5: Soja Sprossen mit etwas heller Soja Sauce und Limettensaft anmachen und 5 Minuten ziehen lassen.

#6: Das Fleisch mit Curry Paste und etwas Soja Sauce würzen, noch einmal kurz durchkneten und zu Patties formen. Diese in einer sehr heißen Pfanne von beiden Seiten 1-2 Minuten anbraten. Den Käse auflegen, einen Spritzer Wasser in die Pfanne geben und mit einem Deckel verschließen, bis der Käse geschmolzen ist. Pfanne vom Herd nehmen.

#7: Brötchen aufschneiden und mit Mangold belegen. Patty auflegen, Soja Sprossen darauf verteilen und mit reichlich Koriander Mayonnaise toppen. Zuklappen.

#8: Den fertigen Burger mit der Süßkartoffel und Sour Creme servieren.

6 Kommentare

  • chefhansen sagt:

    Burger gehen immer – Story of my live 😉 Ich schick dir mal ein Foto aus meiner Truhe – da kämste auf die Idee, die Eiszapfen feiern ne Burger-Party. Ich frag mich immer, wer das jemals alles essen soll und dann, schwups, ist sie wieder leer.

    • Jens sagt:

      Bei mir hausen jetzt nur noch 4 Buns in der Truhe. Also noch einmal Burgern für 2.
      Danach muss ich dann wohl mal wieder die Produktion ankurbeln und mindestens ein Fach meines TK-Schrankes füllen. Ich Tüte die immer zu viert ein. Das ist wirklich praktisch.
      Dein Foto will ich garnicht sehen – das macht mich vermutlich nur neidisch. Obwohl … doch, schick mal 😉

  • Ich trete dem Burger gehen immer Club gerne bei! Ein Fach in der TK-Abteilung habe ich nur für Burger und Buns reserviert. Für spontane Gäste und Burgerparty sollte immer was da sein…

  • Ylva sagt:

    Yeah – Burger! Die gehen wirklich immer! Und im Sommer wirklich gerne in einer erfrischend-leichten Asia-Variante! Wir haben neulich welche mit Sake-Patties, Wasabi-Mayo und frischem Salat gemacht… wäre auch mal einen Blog-Beitrag wert, wenn ich so drüber nachdenke.
    Diese Variante hier klingt jedenfalls absolut herrlich. Da bekomme ich gleich Lust die Reserve-Buns aus dem TK zu holen. 🙂
    Liebe Grüße,
    Ylva

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