Laugen Burger Buns

Die Burgerlust klingt einfach nicht ab bei mir. Auf der Suche nach Alternativen zum stets beliebten Brioche Buns oder den kürzlich gebloggten Süßkartoffel Buns, sind mir Laugen Brötchen in den Sinn gekommen. Laugengebäck, und dazu zähle ich natürlich auch Bretzeln, esse ich sehr gern. Als Snack auf Reisen kriegt man sie ja mittlerweile an jedem Bahnhof. Die sind auch immer OK, aber sein wir mal ehrlich: so richtig lecker sind die nicht. Auch die großen Bäcker-Ketten machen in meinen Augen keine richtig guten Bretzeln oder Laugenbrötchen.

Zeit also die Laugengebäck Produktion in die eigenen Hände zu nehmen. Prinzipiell ist das alles auch total einfach und nimmt nicht sehr viel Zeit in Anspruch. Es handelt sich um einen relativ stinknormalen Hefeteig – in meinem Fall mit schön viel Butter – der nach dem Ruhen ein Bad in heißem Natron-Wasser nehmen darf. Danach werden Sie eingeritzt, mit Salz bestreut und im Ofen wunderbar dunkelbraun gebacken. Ein paar der Brötchen habe ich mit Bärlauch Pyramiden Salz bestreut. Das war wirklich lecker und einfach etwas feiner als die Salzklumpen, die da normalerweise immer draufgestreut werden. Sehr zu empfehlen. Ich habe noch ein Chili und ein Waldpilz Pyramidensalz im Schrank. Die teste ich beim nächsten mal. Vor Allem das Chili Salz kann ich mir noch sehr gut auf den Brötchen vorstellen.

Weils thematisch so schön passt mache ich direkt mal bei Zorras Bread Baking Day #71 Event mit, bei dem dieses mal die besten Laugengebäck-Varianten vom Blog Brotzeitliebe gesammelt werden. Meine Burgerkreation mit diesem Brötchen stelle ich euch dann in ein paar Tagen vor.

Laugen Burger Buns

Rezept & Zutaten

  • 1 EL Zucker
  • 1 3/4 TL Trockenhefe
  • 350ml lauwarmes Wasser
  • 560g Mehl
  • 2 TL Salz
  • 100g flüssige Butter (kurz im Topf erwärmen)
  • 50g Natron
  • 1 Ei

Zubereitung

#1: Hefe, Zucker und lauwarmes Wasser vermischen und 10 Minuten anspringen lassen.

#2: Mehl, Salz und die flüssige Butter dazu geben und alles in der Küchenmaschine oder mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. 60 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

#3: Den Teig in ca. 10-12 Portionen teilen. Je nach dem wie groß eure Buns später werden sollen. Aus jedem Stück erst eine Kugel formen. Bedenkt, dass der Teig später nochmal ordentlich aufgeht. Dann die Seiten immer wieder nach unten falten sodass eine schöne glatte Oberfläche entsteht. Mit Schluss (gefaltete Seite) nach unten auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen und abgedeckt nochmals für 30 Minuten gehen lassen.

#4: 2 Liter Wasser aufkochen. Nach und nach das Natron hinzugeben (Achtung, das sprudelt ziemlich) und den Herd runterschalten. Das Wasser sollte nicht mehr kochen und keine Blasen werfen. Ofen auf 230° vorheizen.

#5: Die Teiglinge portionsweise mit einem Schaumlöffel ins Wasser heben. Nach 30 Sekunden wenden. Jede Seite sollte für rund eine halbe Minute im Wasser liegen. Danach entnehmen und auf ein Backblech legen. Mit den restlichen Teiglingen fortfahren. Je nach Topfgröße könnt ihr immer 2-4 Teiglinge gleichzeitig zu Wasser lassen.

#6: Das Ei mit 1 EL Wasser vermengen. Teiglinge mit dem Ei bepinseln, dann kreuzförmig leicht einritzen und mit Salz bestreuen. Für ca. 15 Minuten im Ofen backen bis sie schön dunkelbraun sind.

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