Gebratener Zander auf Graupenrisotto

Da man an Weihnachten möglichst viel Zeit mit der Familie und möglichst wenig Zeit in der Küche verbringen möchte, habe ich mich für meinen Hauptgang wieder für ein Gericht entschieden, dass ich gut vorbereiten kann und später dann nur wenig Zeit am Herd benötigt. Es gibt gebratenen Zander und ein wunderbares Graupenrisotto.

Der Vorteil beim Graupenrisotto ist, dass man die Graupen auch super vorkochen kann. Während man beim normalen Risotto ca. 30 Minuten mit Umrühren und Nachfüllen von Flüssigkeit beschäftigt ist, ist dieser Gang in ca. 10 Minuten fertig gekocht, wenn man ein bisschen parallel arbeitet. Dementsprechend also perfekt für den Weihnachtsabend. Natürlich kann man die Graupen auch genau wie ein Risotto zubereiten und immer wieder Gemüsebrühe zugießen, aber so geht es nun einmal schneller und schmeckt nicht weniger lecker. Der kross gebratene Zander dazu passt perfekt.

Hier findet ihr alle Gänge und Beiträge zu meinem diesjährigen Weihnachtsmenü.

Zander auf Graupenrisotto

Rezept & Zutaten für Zander auf Graupenrisotto (4 Personen)

  • 4 kleine Zander Filets
  • 2 Tassen Graupen
  • 1 kleine Zwiebel
  • etwas frischen Wirsing
  • 1 kleiner Schluck Weißwein
  • Gemüsebrühe
  • Parmesan
  • 1 EL Butter

Zubereitung

#1: Die Graupen erst in einem Sieb unter kaltem Wasser abspülen und anschließend in Gemüsebrühe gar kochen. Das dauert auf mittelhoher Hitze ca. 20 Minuten. Danach in ein Sieb abgießen, abtropfen und abkühlen lassen. Diesen Schritt könnt ihr bereits am morgen oder am Vortag machen und die Graupen dann luftdicht verschlossen beiseite stellen.

#2: Für Das Risotto die Zwiebel fein würfeln und in etwas Öl andünsten. Wirsing in sehr feine Streifen schneiden und hinzu geben, kurz mitbraten und dann mit Weißwein ablöschen. Wenn der Weißwein verkocht ist die Graupen und einen Schuss Gemüsebrühe hinzugeben und alles kurz köcheln lassen. Wenn die Flüssigkeit fast verkocht ist die Butter und geriebenen Parmesan einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

#3: Den Zander auf der Haut Seite leicht mehlieren. Bei mittlerer Hitze in Butterschmalz ca. 3-5 Minuten auf der Hautseite Braten, bis die Haut knusprig ist. Dann die Pfanne ausschalten, den Fisch auf der Hautseite salzen und wenden. Für eine weitere Minute gar ziehen lassen. Auch von dieser Seite leicht salzen.

#4: Risotto auf einem Teller anrichten. Etwas Parmesan darüber hobeln und den Fisch darauf setzen.

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7 Kommentare

  • Sarah sagt:

    Da bin ich wieder! 😀 Ich hab dir ja heute Morgen schon gesagt, dass du mich nimma los wirst! Wen wunderts, bei all den leckeren Gerichten die du uns hier vor die Nase setzt!? Dei Hauptgang sieht wieder fantastisch aus! Großes Kompliment! <3

    Ganz liebe Grüsse,
    Sarah

  • Sigi sagt:

    Hi Jens,
    da hat sich jemand mit viel Liebe, Geduld und Kochkunst ein köstliches Menue ersonnen. Die einzelnen Komponenten sind im Normalgeschäft erhältlich, zeitlich und rezepttechnisch nachkochbar und endlich mit genügend Zeit für liebe Gäste.

  • Sigi sagt:

    Dein Menue wird an Silvster aufgetischt werden, da Familie, wie jedes Jahr als Weihnachtesessen die klassische Variante, sprich, Rinderconsumee mit Leberklösschen, Gans, Serviettenknödel, Kartoffelklösse mit Rotkohl und Wirsing, favorisiert

    • Jens sagt:

      Danke für die netten Worte, Sigi.

      So ein traditionelles Weihnachtsdinner würde ich aber auch gern mal wieder haben. Vielleicht machen wir das dann an Sylvester 😀

  • Gretha sagt:

    Hey Jens!
    Du hast einen unglaublich schönen Fotografie-Stil! Das musste vorab einmal gesagt werden. Habe mich nun in der letzten Stunde durch viele deiner Beiträge gegraben und bin schlussendlich beim Zander hängengeblieben. Da wird am Samstag gleich mal eingekauft. Hoffentlich lässt sich mein Freund einmal auf ein neues Gericht ein. Er ist immer etwas heikel, wenn es um Gerichte geht, die er nicht kennt. Er ist einer von der Sorte: Hauptsache viel, mit viel Soße. 🙁
    Liebe Grüße Gretha

    • Jens sagt:

      Hi Gretha,

      den Typ von Mensch kenne ich. Da hilt nur: einfach vorsetzen und beobachten wie er sich über das tolle essen und die neue kulinarische Erfahrung freut. Danach kennt der dann das Gericht und du darfst es immer wieder kochen 😉

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