Frittierter Rosenkohl mit rauchigem Ziegenkäse

Darf ich vorstellen? Der perfekte Snack am Abend. Dazu ein Glas Wein, sowie eine Folge der aktuellen Serie oder einen guten Film und die Welt ist wieder ein klitzekleines Stück besser.

Früher hab ich ja, so wie vermutlich jedes Kind, den Rosenkohl gehasst. Mittlerweile liebe ich ihn und freue mich u.a. wegen diesem kleinen knolligen grünen Gemüse immer sehr auf den Herbst. Normalerweise habe ich Rosenkohl immer nur gekocht oder gedünstet zu einem ordentlichen Schnitzel oder einem defitgen Gulasch gegessen. Auch den Weg in die Pasta hat er schon oft geschafft. Dieses mal habe ich ihn aber frittiert und mit einem rauchigen Ziegenfrischkäse serviert. Das harmoniert wirklich ziemlich gut und ist obendrein sogar noch höchst-vegetarisch.

Um den Ziegenkäse zu aromatisieren habe ich geräuchertes Paprika Pulver benutzt, aber auch Räuchersalz ist denkbar. Wer über einen geschlossenen Grill, zB Kugelgrill, verfügt und das ganze auf die Spitze treiben möchte, kann aber auch gut und gerne den Ziegenkäse direkt im Grill räuchern und bekommt somit echtes Raucharoma an den Käse.

Probiert es aus!

Rosenkohl

Zutaten (für 1-2 Personen)

  •  1-2 Hände voll Rosenkohl
  • 80g Ziegenfrischkäse
  • geräuchertes Paprikapulver oder Rauchsalz
  • 1 TL Apfelsaft
  • 1 TL Apfelessig
  • Salz und Pfeffer
  • Öl zum frittieren

Zubereitung

#1: Den Rosenkohl putzen und vom Strunk befreien. Kleine Röschen können im ganzen bleiben, die größeren werden halbiert. Den Rosenkohl nun in kochendem Salzwasser für ca. 3 Minuten garen. Er sollte nun gar sein, aber noch einen schönen Biss haben. Den Rosenkohl abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken und dann im Sieb ca. 5 Minuten abtropfen lassen.

#2: Währenddessen das Öl auf ca. 180° erhitzen. Den abgetropfen Rosenkohl nun für ca. 5 Minuten frittieren bis er golden braun ist. Danach entnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen und im Anschluss salzen. Apfelsaft und Apfelessig in einer Schüssel vermischen und den Rosenkohl kurz darin schwenken.

#3: Ziegenfrischkäse mit geräuchertem Paprikapulver und Salz und Pfeffer abschmecken. Mit zwei Löffeln eine Nocke formen und zusammen mit dem Rosenkohl auf einem Teller anrichten. Alles mit grob gemahlenem Pfeffer nochmals leicht würzen.

9 Kommentare

  • Mjamm mjamm! ich gehöre ja auch zu den Rosenkohl-Anhängern und kaufe am liebsten den vom Hofgut im Nachbarort. Der schmeckt nicht nur besser, als der aus dem Supermarkt, sondern macht auch deutlich weniger Bauchweh.
    Geröstet und mit Ziegenkäse hab ich ihn bisher noch nie gegessen. Wiesuuu denn bluus? Das klingt traumhaft. Dazu ein Glas Rotwein (oder zwei oder gleich die ganze Flasche) und ein Tarantino-Filmabend – perfekt! 😉
    Liebe Grüße,
    Ylva

    • Jens sagt:

      Ylva,

      ich hole ihn auch hier im Hofladen. Bauchweh krieg ich aber auch nur, wenn ich gaaaaanz viel davon esse.

      Frittierter Rosenkohl ist einfach der Wahnsinn. Gab es in diesem Herbst/Winter schon öfter. Und zu einem Tarantino-Abend passt er allemal!

  • Sandra sagt:

    Hi Jens,
    ich bin über den BloKoDe auf deinen Blog gestolpert und absolut von diesem Rezept begeistert – lecker!!! Rosenkohl und Ziegenkäse wird jetzt demnächst hier auf alle Fälle mal ausprobiert. Danke für die Inspiration!
    Liebe Grüße,
    Sandra

  • Dagmara sagt:

    Ich bin gerade auf Deine Seite gestoßen und bin schwer begeistert. Die Bilder sind das Tüpchen über dem I. Hut ab! Ich gehe gleich auf die Suche nach dem Rosenkohl. In Polen wird er nicht so oft gegessen.

  • Johanna sagt:

    Das vermisse ich in Wien, den Rosenkohl. Hier wird er Kohlsprosse genannt und ist im Vgl. zu Deutschland echt teuer? Deshalb esse ich ihn nur, wenn ich in Dtl. zu Besuch bin und überlege sogar, ob ich welchen mit nach Wien importiere? Dein Rezept hört sich einfach zu lecker an!

    Liebe Grüße
    Johanna von
    http://www.dinner4friends.de

    • Jens sagt:

      Ein Jammer, Johanna.

      Ich glaub ich würde aber tatsächlich viel Geld dafür bezahlen. Mag die kleinen Knollen einfach zu gerne. Import ist aber natürlich auch eine Option 😉

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