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Quickie: scharfes Rindfleisch mit Brokkoli

Jens | 30. März 2012

Heute gibt es mal wieder was aus der Kategorie “servierfertig in 15 Minuten”. Ein Topf, eine Pfanne, eine kleine Schüssel. Mehr braucht es hier nicht. Die Prozesse laufen alle relativ parallel ab. Sowas gefällt mir immer besonders gut. Da entsteht keine langweile. Schlimm finde ich ja diese Speisen, denen man ewig beim kochen zusehen muss. Außer alle fünf Minuten umzurühren muss man nicht viel tun. Dann doch lieber Action. So wie hier. Oder aber stundenlanges Schmoren im Ofen. Das mag ich auch. Aber dazu ein andermal mehr ;)

Aber ich schweife ab … Das Gericht hat durch die Currypaste einen lecker-scharfen asiatischen Touch, ist durch das Rindfleisch allerdings verhältnismäßig herzhaft. Eine gelungene Mischung meiner Meinung nach. Dazu ein wenig Reis.

Zutaten (für 2 Personen):

  • 400g Rinderhüfte, in mundgerechte Streifen geschnitten
  • 1 Brokkoli, Röschen abgelöst
  • 10 kleine Champignons, halbiert
  • 1 rote Zwiebel, halbiert und in Ringe geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 EL scharfe Currypaste
  • 5 EL Soyasauce
  • 3 EL Sesamöl
  • Reis

Zubereitung:

#1: Die Currypaste mit dem Öl und der Soya Sauce vermischen. Zusammen mit der Zwiebel und dem Knoblauch zum Fleisch geben und alles gut vermengen. Etwas ziehen lassen.

#2: Reis aufsetzen.

#3: Brokkoli-Röschen in Salzwasser gut 3-5 Minuten kochen bis sie gar sind. Sie sollten aber noch Biss haben.

#4: Währenddessen die Champignons in etwas Öl anbraten. Ca. 3-5 Minuten bis sie schön braun sind. Danach aus der Pfanne nehmen und das Fleisch darin scharf anbraten. Von jeder Seite ca. 30 Sekunden (je nach Dicke des Fleisches (meins war sehr dünn)). Brokkoli abgießen und zusammen mit den Champignons zum Fleisch geben. Alles nochmal durchschwenken und ein bis zwei Minuten ziehen lassen.

#5: Mit Reis servieren.

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Asien, Fleisch, Snacks & Quickies
Tags
Brokkoli, Champignons, Reis, Rinderhüfte
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Lunchbox Contest – Rettet meine Mittagspause

Jens | 23. März 2012

Vor fast 4 Monaten habe ich die neue Arbeitsstelle angetreten. Umzug, neues Bundesland, neue Stadt, neue Wohnung, alles neu. Auch die Tatsache, dass ich jetzt keine Kantine mehr zur Verfügung habe. Gewiss war die alte Kantine kein Gourmettempel, aber ein bis zwei mal die Woche konnte man eines der beiden angebotenen Gerichte eigentlich meistens ganz gut essen. An den anderen Tagen gab es immer frischen Salat. Eine kleine Theke mit verschiedenen Ölen und Essigsorten hat dann auch dafür gesorgt, dass auch das Dressing schmeckte (Das fertige war idR nicht so der Hit).

Nun bin ich allerdings kantinenlos und streunere in der Mittagspause in die umliegenden Restaurants und Schnellimbissbuden. Manche sind ganz gut und bieten einen leckeren und qualitativ akzeptablen bis guten Mittagstisch. Andere sind gerade noch gut genug, um zumindest den Hunger zu stillen. Mal gibt’s Döner, mal gebratene Nudeln, hier und da mal ein Thai Curry oder auch mal Pizza. Desöfteren greife ich auch auf diverse Salatteller zurück, um nicht komplett aus allen Nähten zu platzen oder, wenns schnell gehen muss, einfach nur ein belegtes Brötchen vom Bäcker.

Das alles geht ziemlich ins Geld (idR ist man so mit 5-12€ pro Tag dabei – je nachdem wo man hingeht) und, wie ihr meiner Auflistung oben sicher schon entnommen habt, auf die Hüften :( .

Was ich also brauche sind Gerichte für meine “Lunchbox”. Raffinierte Köstlichkeiten, die ich zB am Vortag zubereiten kann, um sie mir am nächsten Morgen mit ins Büro zu nehmen. Ein Kühlschrank ist vorhanden, um in den paar Stunden bis zur Pause die Kühlkette nicht zu unterbrechen, falls nötig. Da ich rund 45 Minuten Zeit habe, wäre auch eine frische Zubereitung einer Speise denkbar. Lediglich ein Wasserkocher wäre verfügbar. Einen Herd gibt es nicht. Kleine Schnibbelarbeiten oder irgendwas zusammenmischen, wären aber kein Problem.

Da ich diesbezüglich gerade etwas unkreativ bin, liegt die Idee natürlich nahe dafür einen Contest bzw. Blog Event ins Leben zu rufen und auf Eure Unterstützung zu hoffen! Nun seid Ihr gefragt eure Vorschläge zu unterbreiten. Alles ist erlaubt. Portabel sollte es sein und einigermasen nahrhaft. Kuchen und anderer Süßkram würde demnach rausfallen. Ein richtiges Mittagessen ist gefragt.

Schreibt also einfach einen neuen Beitrag zu eurer Mittagspause-im-Büro-Idee in eurem Blog, verlinkt auf diesen Artikel und postet einen Kommentar mit eurem Link. Gerne dürft ihr auch diesen Banner hier verwenden. Auch ausführliche Einreichungen über Facebook oder per Kommentar werden entgegen genommen (gerne auch mit Bild), falls jemand keinen eigenen Blog hat. Der Contest läuft bis zum 22.04.2012 29.04.2012. Danach werde ich auch alle Beiträge nochmal zusammenfassen und einen Gewinn verlosen.

<a href="http://gekleckert.de/2012/03/lunchbox-contest-rettet-meine-mittagspause" title="gekleckert.de Lunchbox Contest"><img src="http://dl.dropbox.com/u/1041944/gk_contest.jpg" width="400" height="89" alt="gekleckert.de Lunchbox Contest"></a>

Um Euch einen Anreiz zum Mitmachen zu schaffen verlose ich unter allen Teilnehmern einen (Koch)Buch-Gutschein im Wert von 15€. Der/die glückliche Gewinner/in darf sich dann bei Amazon ein Buch aussuchen, welches ich für ihn/sie bestelle. Schließlich habe ich ja auch was davon, wenn ich zukünftig nicht mehr jeden Tag raus zu den Fresstempeln maschieren muss. Da muss man auch mal was zurückgeben. ;)

Es wäre super, wenn Ihr diesen Event teilt und andere darauf aufmerksam macht, sodass möglichst viele Leute mitmachen. Ich freue mich auf Eure Beiträge.

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Blog Event
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Blogevent, Contest, Mittagspause
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Kichererbsen Kartoffel Curry

Jens | 19. März 2012

Schon wieder Kichererbsen? Gabs doch letztens erst ! Mittlerweile muss ich sagen: “na und!?”. Früher fand ich die Dinger ja irgendwie komisch. Wie die aussehen … schmecken die überhaupt? Naja, mal testen. Damals hab ich mir dann beim Inder mal irgendwas mit Kichererbsen bestellt und war eigentlich relativ begeistert. Es folgten schnell die ersten Experimente am heimischen Herd und mittlerweile bin ich ein richtiger Fan dieser Hülsenfrüchte geworden.

Empfehlung: Am Besten die doppelte Portion kochen. Das Curry schmeckt am nächsten Tag mindestens genau so genial!

Zutaten:

  • 1 Dose Kichererbsen, abgeschüttet und abgespült
  • 3 große Kartoffeln, in grobe Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Chilischote, fein gehackt
  • 1 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Kreuzkümmel  (Tobias startet übrigens grad ein Event zu diesem Gewürz)
  • 1 Stück Ingwer, gerieben oder fein gehackt
  • 1 Dose Tomaten
  • 100-200ml Kokosmilch (je nach Geschmack)
  • Naturjoghurt
  • frischer Koriander
  • 1 Hand voll Erdnüsse

Zubereitung:

#1: Kartoffeln in Salzwasser fast gar kochen (werden später in der Sauce fertig gegart).

#2: Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Gewürze im Mörser zu einer Paste verarbeiten.

#3: Eine Pfanne ohne Öl erhitzen und die Erdnüsse kurz darin anrösten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite Stellen.

#4: Öl in die Pfanne geben und die Gewürzpaste darin anbraten. Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und ein paar Minuten anbraten.

#5: Mit den Tomaten ablöschen. Kartoffeln und Kichererbsen dazu geben. 5-10 Minuten köcheln lassen. Die Hälfte der Erdnüsse hinzugeben.

#6: Kokosmilch einrühren und noch ein paar Minuten einköcheln lassen bis eine schöne feste Sauce entsteht. Gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken.

#7: Das Curry mit einem ordentlichen Klecks Joghurt, frischem Koriander und Erdnüssen garnieren.

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Indien
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Curry, Erdnüsse, Koriander
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New York Cheesecake

Jens | 15. März 2012

Diesmal möchte ich euch einen Gastbeitrag präsentieren. Und zwar hat diesen überaus schmackhaften Kuchen meine Freundin gebacken. Sorry an alle Omas, aber diese gebackene Kleckerei stellt den guten alten “Omas Käsekuchen” einfach in den Schatten. Der Boden macht an dieser Stelle den entscheidenden Unterschied.

Den Kuchen gab es bei uns als Nachspeise zum Gestapelten. Dazu ein wenig Himbeersauce (wenig Zuckerwasser aufkochen und eine Handvoll TK-Himbeeren dazugeben und für 10 Minuten bei mittlerer Hitze einköcheln lassen. Ggf durch ein feines Sieb passieren, wenn man die Kerne nicht mag).

Unglücklicherweise haben wir es nicht geschafft das komplette Meisterwerk zu vertilgen und so haben sich am nächsten Tag nochmal die Kollegen im Büro gefreut. Meiner Meinung nach war der Cheesecake nach der Nacht im Kühlschrank sogar noch einen Tick besser.

Das Rezept habe ich übrigens bei dermusshabensiebensachen gefunden – einem fabelhaften Back Blog, von dem ich bereits schon die sensationellen Cookies nachgebacken habe.

Zutaten:

  • 150g Haferkekse (ich hab die schwedischen genommen)
  • 75g Zwieback
  • 75g weiche Butter
  • 3/4 TL grobes Meersalz
  • 125g Zucker
  • 250g Magerquark
  • 600g Frischkäse
  • 3 Eier
  • 1 Päck. Vanillezucker

Zubereitung:

#1: Haferkekse grob und Zwieback sehr fein bröseln. Mit der Butter und Salz vermischen. Masse in einer Tarte oder Springform verteilen und fest andrücken.

#2: Bei 170° im vorgeheizen Ofen für 10 Minuten backen. Danach rausnehmen und abkühlen lassen.

#3: Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Magerquark und Frischkäse unterrühren.

#4: Rand der Form einbuttern und danach die Masse einfüllen. Den Kuchen bei 170° weitere 40 Minunten backen.

#5: Nach dem Backen sollte der Kuchen mit einem flachen Messer vorsichtig vom Rand gelöst werden und anschließend in Ruhe auf Zimmertemperatur abkühlen. Der Vorgang des Auskühlens sollte nicht künstlich beschleunigt werden, um ein Einreisen des Kuchens und Aufweichen des Bodens zu verhindern.

#6: Am besten im Kühlschrank lagern. Leicht gekühlt schmeckt er am Besten.

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Kuchen & Gebäck
Tags
backen, Himbeere, Käsekuchen, Meersalz
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Stapel aus Schweinefilet, Kartoffel-Sellerie-Püree, Spinat und confierten Tomaten

Jens | 11. März 2012

Nach den vielen Backbeiträgen in letzter Zeit wird es mal wieder Zeit für was “Richtiges” von mir. Da ich hohen Besuch hatte, sollte mal wieder was besonders leckeres auf die Teller. Nicht, dass es bei mir sonst nicht lecker ist, aber ich wollte einfach mal wieder ein bisschen Eindruck schinden und das geht mit so einem bunten Stapel besser als mit einem guten Eintopf ;)

Im nachhinein habe ich mich ein bisschen geärgert, dass ich keine Sauce dazu gemacht habe. Das hätte dem Ganzen nochmal die Krone aufgesetzt – auch optisch. Alles in Allem hat sie aber auch nicht gefehlt. Der Geschmack war erstklassig.

Übrigens: die Idee für die Tomaten habe ich bei Uwe gemopst. Die waren neben dem Fleisch das Highlight. Ein absolut pures Tomatenvergnügen!

Randnotiz: auch wenn das hier für den Ein oder Anderen nach hoher Kochkunst aussieht – ist es nicht. Das Gericht ist eigentlich ziemlich einfach und wenn man sich ein Fleischthermometer besorgt (so eins zum einstecken kostet 3-5€), kriegt man auch das Fleisch perfekt auf den Punkt gegart und wunderbar zart. Also keine Angst und ran ans Werk!

 

Zutaten:

  • 1 Schweinefilet
  • 10 Scheiben Bacon
  • 3 große Kartoffeln
  • 1/4 Sellerieknolle
  • 1 Hand voll TK Spinat, aufgetaut
  • 1 großes Stück Butter
  • 1/2 Zwiebel fein gehackt
  • Muskat
  • 1-2 TL Creme Fraiche
  • 1 Strang Cocktail-Rispentomaten
  • 3 Knoblauchzehen
  • Rosmarin, Nadeln abgezupft und gehackt
  • Olivenöl

Zubereitung:

#1: Für die confierten Tomaten die Tomaten in eine feuerfeste Form legen. Zwei Knoblauchzehen etwas andrücken und den Rosmarin dazugeben. Dann mit Olivenöl auffüllen, bis die Tomaten zur Hälfte im Öl liegen. Mit etwas Salz bestreuen und für ca. 90 Minuten bei 100°C im Ofen garen. Tipp: Das Öl danach nicht wegschütten. Es hat einen angenehm tomatigen Geschmack sowie eine rötliche Färbung und kann für Dressings wunderbar genutzt werden!

#2: Schweinefilet mit Salz, Pfeffer und scharfen Paprikapulver würzen. Bacon-Scheiben auf einem Brett aneinander reihen. Das Filet auf ein Ende legen und einrollen. In Alufolie einpacken und in den Kühlschrank legen.

#3: Kartoffeln und Sellerie kleinschneiden

#4: Wenn die Tomaten ca. 45 Minuten im Ofen waren wenig Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin von allen Seiten scharf anbraten. Danach auf den Rost im Ofen legen (Eine Schale drunter Stellen). Wer hat steckt am besten ein Fleischthermometer ein. Bei 55°-60° Kerntemperatur ist das Fleisch fertig. Je nach dem wie man es mag. Ich hole meist so bei 57-58° raus.

#5: Wenn das Fleisch fertig ist, den Ofen ausschalten und das Fleisch noch etwas darin ruhen lassen. (Jetzt ggf die Teller schonmal mit in den Ofen stellen) Die Kartoffeln und Sellerie 5 Minuten in Salzwasser kochen. Danach abgießen, die Butter zugeben und zu einem Püree stampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Parallel feingehackten Knoblauch und Zwiebeln bei mittlerer Hitze in einer Pfanne anschmoren. Später Spinat hinzugeben. Ebenfalls mit Salz, Pfeffer uns Muskat würzen und etwas Creme Fraiche einrühren.

#6: Alles auf vorgewärmten Tellern anrichten und servieren.

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Fleisch, Gemüse
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Filet, Spinat, Tomate
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