Doppeldeckende Donauwellentorte

Gefühlte 51398kcal auf 2 Etagen, in eine schöne runde Form gebracht und mit Schokolade überzogen. Ein Traum sag ich Euch. Hier wurden schlicht und ergreifend zwei Donauwellen gebacken und aufeinander gebaut. Meine Freundin hat mal wieder alles gegeben und die ein oder andere Minute in der Küche verbracht.

Testesser brachen vor Begeisterung in Krokodilsfreudentränen aus. Wäre ich ähnlich emotional, hätte ich vermutlich auch drei Eimer voll geweint, da erstens Donauwelle mein absoluter Lieblingskuchen ist und zweitens dies auch bitter nötig wäre, da man gefühlt nach Verzehr das gleiche an Gewicht wieder zunimmt.

Genug der Lobeshymnen. Rezept lesen, Bilder gucken, nachbacken! Los. Jetzt.

Donauwellentorte

Zutaten (für 2x 18cm Form):

  • 1 großes Glas Sauerkirschen (~750ml)
  • 250g + 80g weiche Butter
  • 250g Mehl
  • 225g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Kakao
  • 1 großer Becher Vanillepudding (300ml)
  • 50g + 75g + 200g dunkle Schokolade

Donauwellentorte

Zubereitung:

#1: Kirschen abtropfen lassen. Eine runde 18cm Springform (zB diese) mit wenig Butter einfetten und leicht bemehlen. Den Backofen auf 175° vorheizen.

#2: Für den Teig 250g Butter, 225g Zucker und die Prise Salz schaumig rühren. Eier nacheinander hinzufügen und unterrühren. 250g Mehl mit Backpulver mischen und unter die Masse mischen. Die Hälfte des Teiges in eine andere Schüssel geben und beiseite stellen.

#3: 50g Schokolade über heissem Wasser schmelzen und zusammen mit dem Kakao unter die eine Hälfte des Teiges rühren.

#4: Die Hälfte des hellen Teiges in die Form geben und glatt streichen. Danach die Hälfte des dunklen Teiges. Die Hälfte der Kirschen bis fast ganz nach unten drücken. Den Teig 35-40 Minuten im Ofen backen und im Anschluss auskühlen lassen.

#5: Kuchen aus der Form lösen und Schritte 2# bis 4# wiederholen. Wer natürlich zwei Formen hat, kann die Böden auch zeitgleich backen.

#6: Für die Buttercreme 80g Butter mit dem Vanillepudding verrühren bis sich beides verbunden hat und die Masse glänzt. sollte dies nicht der Fall sein, kann man die Creme über einem Wasserbad auf ganz niedriger Temperatur zu einer homogenen Masse verrühren. Danach wieder abkühlen lassen bzw kühl stellen.

#7: Einen der abgekühlten Böden in einen Tortenring legen und den Ring fest auf die Größe anpassen. Die Hälfte der Buttercreme auf dem Boden gleichmäßig verstreichen. 75g Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, kurz abkühlen lassen und über der Buttercreme verteilen. Auskühlen lassen. Nun den Rest der Buttercreme auf der Schokoschicht verstreichen und den zweiten Boden aufsetzen (mit der glatten Seite nach oben). Andrücken und über Nacht im Ring in den Kühlschrank stellen.

#8: Am nächsten Tag 200g Schokolade schmelzen. Den Kuchen aus dem Ring lösen und mit der Schokolade dünn aber deckend überziehen. Auskühlen lassen.

33 Kommentare

  • Simon sagt:

    Oh Gott,, ich hasse dich!

  • Muffin sagt:

    Das muss Sünde sein!

  • WildeHenne sagt:

    *Schnappatmung*

    Boaaaah, ich bin begeistert! Jetzt wo ich endlich backen und auch schöne Torten kann, wandert dieser Traum grad auf meine Nachbackliste.

  • Katrin sagt:

    *sabber* Sieht das toll aus!!!! *nochmehrsabber*

  • Franzi sagt:

    Schande. Ich sabbere gleich alles voll. 😀

  • Rosi Hoffmann sagt:

    Wo ist der grosse Löffel zum los schleckern? Sieht sehr verführerisch aus. MlG Rosi

  • Hallo Jens,
    was für eine bombastische Idee….. 🙂 Ich habe den gestrigen World Baking Day als Anlass genommen, deine Torte mal nachzubacken.
    Hier ist mein Beweisfotos: http://akimbackwahn.blogspot.de/2013/05/donauwellentorte.html

    Vielen Dank nochmal und viele Grüße, AK

  • Ich habe nur die klassische Donauwelle auf einem Backblech gesehen. This is creative. Viellicht probiere erst mal die normale und dann dein Alternativ.

    • Jens sagt:

      Nur keine Scheu. Die Torte sieht glaube ich schwerer aus als sie ist. Nur der Zeitaufwand ist ein wenig höher im Gegensatz zur Blechversion.
      Viel Spass beim Backen!

  • Oh mann, warum, warum nur! Jetzt möchte ich das haben, sofort, Kalorienbombe hin oder her 😀 Und dann sieht das auch noch so viel schicker aus als die klassische Donauwelle, wenn auch wahrscheinlich für mich das Ganze unerreichbar ist. Probieren werd ich’s allemal, ein Bild davon kann ich ja zur allgemeinen Erheiterung per Mail schicken 😉

    Liebe Grüße am Blogger-Kommentier-Tag
    Nathalie

    • Jens sagt:

      Hi Nathalie,

      keine Angst. Das Ganze ist einfacher als es auf den ersten Blick aussieht. Ein Foto vom Endergebnis würde mich wirklich interessieren und natürlich auch obs geschmeckt hat. Ich freue mich auf Post von dir.

      Gruß
      Jens

  • woszumessn sagt:

    Waaaaahhh sabber! Die Idee wird sowas von geklaut und nachgebaut muha! Ich muss grad an Muttis Superdonauwellen denken (im Wesentlichen wie oben, nur gepimpt mit Rum und nochmal Rum hehe, Mutti hats drauf^^) und das dann in Doppeldeckerform, der Waahnsiinn *sing
    Liebe Grüße,
    Sabine =) [die hier schon viel zu lange stöbert und die Nachkochliste wieder aufbläht, gnaa;) ]

    • Jens sagt:

      Hi Sabine,
      Mutti ist eh immer die Beste 😉

      Schön, dass dir die Torte gefällt. Wenn du sie nachbackst, würde mich das Ergebnis oder erneutes Feedback von dir freuen.

      Beste Grüße
      Jens

  • Teresa sagt:

    Hi, I’m trying to translate this into English using Google Translate – there’s one part that is not translating well. If anyone speaks English, it would really help me out. For the cream, the translation says in the ingredient list: 1 cup custard, but in the instructions, it says to mix butter with vanilla pudding mix to make a buttercream. Can anyone tell me what the correct way to make the cream is.

    • Hi Teresa!

      Well, I’d say you need 300 ml of custard (prepackaged or just prepare it yourself) and you add the 80 grams of butter to make the cream. It should be shiny, if it isn’t, stir the mixture over low heat in a bain-marie (never heard that one before, though :D) Then you’re supposed to let it cool.

      I hope I was able to help you 🙂

      Greetings, Nathalie

      • Jens sagt:

        Thanks for helping out Nathalie.

        @Teresa: Just stick to the comment above from Nathalie and your buttercream will be great. You can also cook your own vanilla custard/pudding if you prefere. Just make sure you let it cool down completely before mixing it with the butter.

        In case you have any further questions, feel free to ask. Im happy to help.

  • FrauMars sagt:

    Hallo, die Torte sieht unglaublich lecker aus und ich würde sie so gerne meiner Mama zum Geburtstag backen. Nur leider ist mir irgendwie nicht ganz so bewusst ob ich dann die Zutaten doppelt brauche oder ob ich die Zutaten die ganze am Anfang angeben sind pro Teig halbieren muss? Danke Schonmal für eine Antwort 🙂

    • Jens sagt:

      Hi Frau Mars,
      mit den angegebenen Zutaten Mengen kriegst du die Torte genau so hin wie oben abgebildet. Also die zuateten sind für die gesamte Torte und müssen weder halbiert noch verdoppelt werden.

      Dann rührst du einen großen Teig an. Davon die Hälfte abnehmen und schoko hinzu. Dann hast du einen hellen und einen dunklen Teig. Jeweils die Hälfte davon wieder nehmen und die 2 Böden backen. Siehe auch Punkte #2 bis #5 in der Backanleitung.

  • Christina sagt:

    Hallo Jens

    Die Torte sieht total lecker aus. Ich möchte sie gerne als Basis für eine Motivtorte machen.
    Du vermischst den Vanillepudding nur mit 80g Butter. Hält die Torte gut oder fallt sie schnell zusammen?

    Danke für deine Antwort 🙂

    • Jens sagt:

      Hi Christina,

      vor allem gut gekühlt hält die Creme sehr gut. Da würde ich mir keine Sorgen machen.

      Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du gerne noch einen Tick mehr Butter nehmen.

      Gruß
      Jens

  • Stephanie sagt:

    Kann man die Torte auch ohne Tortenring machen?

    • Jens sagt:

      Hi Stephanie,

      ja, man kann die Torte auch ohne Torten Ring machen. Vor allem beim Aufeinandersetzen der einzelnen Tortenschichten, ist es aber sinnvoll mit einem Tortenring zu arbeiten, da so der Kuchen gerade und zusammen gehalten wird. Ohne Ring kann es halt sein, dass die Torte etwas schief wird oder ein Teil der Creme an der Seite heraus und runter läuft. Ich kann demnach nur das Arbeiten mit einem Ring empfehlen, es geht aber wahrscheinlich auch irgendwie ohne. Oben im Text habe ich einen Tortenring für unter 10€ verlinkt.

      Gruß
      Jens

  • Stephanie sagt:

    Hallo,
    jetzt habe ich mir im Supermarkt einen Tortenring gekauft 7,5cm hoch verstellbar 15-30cm von Zenker.
    Das Teil ist voll komisch da es irgendwie nicht richtig festhält,
    Preis 9,99€, sieht genauso aus wie deiner.
    Frage mich nur ob das mit der Höhe der Torte passt, ist ja genauso hoch wie meine Kuchenform 18cm Durchmesser.

    • Jens sagt:

      Sollte klappen Stephanie, wenn der Ring an sich hält.
      Wenn die Torte oben ein bisschen rausguckt, ist das nicht schlimm. Hauptsache die Creme kann nicht rauslaufen und du bringst die Torte in Form.

  • Jürgen sagt:

    Hallo Jens,
    Habe den Vanillepudding mit der Butter über einem warmen Wasserbad erhitzt, jetzt ist alles sehr flüssig, ich habe es in den Kühlschrank gestellt, ich hoffe dass das alles fest wird sonst steh ich morgen ohne Muttertagskuchen da.
    LG
    Jürgen

    • Jens sagt:

      Hi Jürgen,

      das war evtl ein bisschen zu heiß über deinem Wasserbad. All zu flüssig sollte das eigtl nicht werden. Ich drücke die Daumen, dass das noch was wird!

  • Wow echt toll! Das Rezept muss ich unbedingt nach machen. Ich bin durch den Beitrag im SWR auf dich aufmerksam geworden. Echt top dein Blog 👍🏻 und sind ja fast Nachbarn Grüße aus Böhl – Iggelheim

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