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Schnell, Schneller, Henssler: Der Praxistest #1

Martin | 11. Mai 2012

Neulich war mir wieder einmal nach einem neuen Kochbuch, da meine Kochbuchsammlung leider ziemlich klein ist. Als ich bei Thalia durch die Ecke mit den Kochbüchern schlenderte, fiel mir das neue Kochbuch von Steffen Henssler ins Auge. “Schnell, Schneller, Henssler” klang für mich gut. In letzter Zeit habe ich eigentlich nur (maximal) am Wochenende Zeit um länger zu kochen. Damit ich aber nicht immer das Gleiche esse und auch weiterhin Inhalt für gekleckert.de posten kann, war dieses Buch meine Rettung. In diesem Buch werden Gerichte vorgestellt, die schnell und einfach sein sollen. Die Gerichte sollen laut Steffen Henssler auch für Leute nachkochbar sein, die noch nie in einer Küche standen.
Die Rezepte sind nach Zubereitungszeiten zugeordnet und unterteilt in “10 Minuten Gerichte”, “15 Minuten Gerichte”, “20 Minuten Gerichte” und “25 Minuten Gerichte”.

Laut Henssler ist Vorbereitung alles und die Zeit beginnt zu laufen, wenn man mit der Zubereitung anfängt. Kräuter waschen, Nudelwasser zum kochen bringen etc. zählt alles nicht zu der Zeit dazu. Für die gesamte eingeplante Zeit sollte man also mehr Zeit einplanen, als für die eigentliche Zubereitung.

“Schnell, Schneller, Henssler: Der Praxistest” wird eine kleine Minireihe auf gekleckert.de, in der ich versuche 1-2 Gerichte aus jeder Zeitkategorie nachzukochen. Das Ergebnis werde ich dann selbstverständlich hier preisgeben und schauen, ob die Gerichte wirklich (jedenfalls annähernd) in der Zeit zu schaffen sind, die vorgegeben werden.

Als erstes 10 Minuten Gericht fiel das “Thunfisch-Sashimi mit Rucola-Petersilien-Pesto” unter den Testhammer.
Der erste Schritt war das Zusammensuchen und Vorbereiten der Zutaten.

Zutaten (für 2 Personen):

  • 200 gr. Rucola
  • 80 ml Olivenöl
  • 30 gr. Mandelstifte
  • 8 Kirschtomaten
  • 1-2 EL Kapern (habe ich weggelassen, da ich keine Kapern mag)
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 300 gr. Thunfischfilet
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 50 ml Gemüsefond

Zubereitung:

Die Zubereitung ist wirklich sehr simpel. die 80ml Olivenöl in ein hohen Messbecher geben. 50 gr. Rucola und die Petersilie (gewaschen) in kleine Stücke schneiden und hinzugeben. Die Mandelstifte, Kapern und den Gemüsefond hinzugeben und alles mit einem Handstabmixer pürieren. Mit Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Zucker abschmecken. Fertig ist das Pesto.
Die Kirschtomaten halbieren (oder vierteln), das Thunfischfilet in feine dünne Streifen schneiden und dann alles zusammen mit dem restlichen Rucola und dem Pesto anrichten. Fertig ist ein wirklich sehr leckeres Essen. Vorallem das Pesto ist sehr gut im Geschmack.

Natürlich habe ich auch die Zeit gestoppt. Ich habe 12 Minuten und 02 Sekunden für dieses Gericht gebraucht. Bevor ich das Thunfisch-Sashimi zubereiten konnte, musste ich allerdings noch mein Messer schärfen. Ein paar Sekunden schneller wären also machbar gewesen ;) Wenn man dieses Gericht 2-3 Mal zubereitet hat, sollte es wirklich in 10 Minuten oder schneller zubereitet sein. Ein weiterer Pluspunkt für dieses Gericht ist der “Aufräumfaktor”. Da man außer einem Messbecher, einem Schneidebrett und einem Handstabmixer nicht wirklich Utensilien braucht, ist die Küche hinterher auch in Windeseile aufgeräumt.

Mein Fazit:

Zubereitungszeit:  10 von 10 Punkten
Geschmack:           8 von 10 Punkten
Aufräumfaktor:      10 von 10 Punkten
Optik:                        8 von 10 Punkten

 Die Zutaten für das nächste Gericht sind bereits eingekauft und der Bericht folgt in den nächsten Tagen. Also schaut täglich auf gekleckert.de vorbei. Es lohnt sich…

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Fisch & Meeresfrüchte, Rezepte, Salat, Snacks & Quickies
Tags
Mandeln, Olivenöl, Pesto, Petersilie, Rucola, Sashimi, Thunfisch, Tomate
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Balsamico Linsensalat

Jens | 14. April 2012

Nachdem ich mich in den letzten Tagen ausschließlich an fremden Tischen satt gegessen habe und meine Küche kalt geblieben ist, war es gestern mal wieder an der Zeit mich einem meiner liebsten Vergnügen zu widmen. Schnell sollte es gehen. Und satt machen. Leider war außer massig Schokoladen Ostereiern nicht mehr viel im Haus und die Motivation zum Einkaufen relativ gering. Da ich von Schoki aber erstmal die Schnauze voll hatte und diese auch nicht wirklich nahrhaft ist, habe ich mich für einen Linsensalat entschieden. Suppengrün war da. Rucola ebenso. Linsen liegen eh immer im Schrank. Perfekt! Dazu ein flottes Dressing und der Abend ist vorerst gerettet.

Übrigens: der Salat schmeckt auch lauwarm auch bombastisch und ist somit die perfekte Beilage zu irgendwas rosagebratenem. Das wäre wahrlich perfekt dazu gewesen, aber aus bereits angesprochenen Gründen leider nicht realisierbar. Beim nächsten mal vielleicht. ;)

Da ich extra ein bisschen mehr gemacht habe und noch eine ordentliche Portion übrig geblieben ist, würde der Salat auch hervorragend zu meinem Lunchbox Contest passen, den ich nun nochmal um eine Woche verlängert habe! Also immer her mit den Einreichungen!

Zutaten:

  • 1 große Tasse Linsen
  • 2 Karotten
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stück Sellerie
  • 1 Schuss Weißwein
  • Gemüsebrühe
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 5 Zweige Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
Für das Dressing:
  • ca. 2 TL Honig
  • ca. 1 TL Senf
  • ca. 5 EL Olivenöl
  • ca. 2 EL Balsamico Essig
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

#1: Sellerie, Karotten, Lauch und Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl anschwitzen.

#2: Mit Weißwein ablöschen. Danach Linsen und ausreichend Gemüsebrühe dazu geben.

#3:Gewürze hinzugeben (Ich habe sie in ein Tee-Ei gestopft) und ca. 10 Minuten köcheln lassen bis die Linsen gar sind.

#4: Abgießen und auskühlen lassen.

#5: Zutaten für das Dressing zusammen rühren (je nach Geschmack ein wenig mit den einzelnen Dosierungen spielen) und über das Linsengemüse geben.

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Salat
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Dressing, Linsen, Suppengrün
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Sommersalat mit Akazienhonig-Dressig

Martin | 9. Oktober 2011

Letztes Wochenende kam ja überraschend noch einmal der Sommer zurück. Bei 25° und mehr esse ich gerne etwas leichtes und es muss auch nicht immer umbedingt warm/gekocht sein. Oftmals ist es dann auch schnell zubereitet und macht weniger Dreck.

Bereits ein paar Tage vorher hatte ich mich schon an einem etwas anderem Nudelsalat probiert, dessen Variation mir nur so halb geglückt ist. Auch das kommt vor. Nun war ein “normaler” Salat an der Reihe, ich wollte jedoch nicht immer diese Standarddressings usw. benutzen. Also probierte ich etwas herum und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Vorallem das Dressing hat mich echt geschmacklich umgehauen.

Bei den Zutaten für Salate ist es ja immer so eine Sache. Jeder hat einen anderen Geschmack und ich entschied mich für folgende Zutaten:

  • Feldsalat
  • Paprika 3 Farben Mix
  • Tomaten
  • Parmesan
  • Rinderhack

Für das Dressing:

  • Akazienhonig
  • Balsamico Essig Blanco
  • Walnussöl
  • Salz & Pfeffer
  • geröstete Sesamkörner

Die Zutaten für den Salat sind nichts besonderes. Eher normal. Das Hack habe ich schön scharf angebraten in Sonnenblumenöl und kräftig mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Den Rest der Zutaten gewaschen, kleingeschnibbelt und zusammen mit dem Hack gut durchgerührt.

Das Dressing gelang mit auf anhieb nahezu perfekt. Wahrscheinlich Zufall aber so war es nun einmal.
Zuerst etwas Walnussöl in eine kleine Schüssel geben. Dazu ungefähr die gleiche Menge von dem Balsamico Essig.
Nun einen guten Schuss Akazienhonig dazugeben, das Ganze gut verrühren, sodass der Honig nicht als eine klebrige Masse in dem Dressing schwimmt, sondern sich schön verteilt. Das Dressing mit Salz & Pfeffer abschmecken und zum Schluss die Sesamkörner in einer Pfanne ohne Öl anrösten und warm in das Dressing geben.

Das Dressing direkt über den Salat verteilen und gut durchrühren. Zum Schluss noch etwas frischen Parmesan reiben und dazugeben.

Der Geschmack vom angebratenem Hack, frischem Parmesan, der Paprika und dem Dressing war für mich geschmacklich absolut genial. Der perfekte Mix aus Säure, Süße, Fleischgeschmack, Parmesan und dem frischem Geschmack von Paprika und Co.
Was die Mengenangaben betrifft, muss jeder selber etwas rumprobieren. Es ist abhängig von der Menge die man produziert. 4 EL vom Essig, 4 EL Öl und 1 guter EL Honig dürften insgesamt für ein Dressing für 4 Personen ausreichend sein. Aber auch das ist abhängig von der Menge des Salates und wieviel Dressing man gerne im Salat haben möchte.

Salate müssen nicht immer langweilig und aufwendig sein. Erlaubt ist alles was die Küche hergibt, und oftmals kommt sowas sehr brauchbares raus.

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Rezepte, Salat
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Akazienhonig, Balsamico Blanco, Feldsalat, Hack, Paprika, Sesam, Walnussöl
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Quickie: Gebackene Feige mit Ziegenkäse und Chorizo

Jens | 1. Oktober 2011

Mal wieder was schnelles aus der Kategorie Quickie. Diesmal eine recht leckere Salatbeilage.

“Klassisch” kommt die gebackene Feige ja mit Serrano Schinken daher. Heute beim Einkaufen habe ich zwar Feigen und Ziegenkäse eingepackt, den Schinken allerdings vergessen. Dafür hatte ich aber noch Chorizo-Scheiben im Kühlschrank. Passt auch wunderbar. Die dünnen Salami Scheiben werden wunderbar knusprig und bilden einen schönen Kontrast zu den sehr weichen und süßen Feigen.

Den Blattsalat, habe ich mit Balsamico Bianco, Olivenöl, Zwiebel, geröstetem Sesam, Honig und Thymian angemacht. Alles in Allem, eine aus meiner Sicht gelungene Kombination.

Zutaten:

  • 4 Feigen
  • 4 Scheiben Ziegenkäse
  • 8 Scheiben Chorizo
  • Pfeffer

Zubereitung:
Feigen kreuzförmig einritzen, Ziegenkäse hineinlegen und leicht pfeffern. Mit der Chorizo so gut es geht ummanteln.

Danach für ca. 15 Minuten bei 200° backen, bis der Käse leicht zerläuft.

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Salat, Snacks & Quickies, Vorspeise
Tags
Chorizo, Feige, Quickie, Salat
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Fenchel Salat

Jens | 19. August 2011

Da ich gerade erst aus meinem wohlverdienten und wunderschönen Thailand Urlaub zurück gekommen bin und hier einiges zu tun und organisieren war, fehlte mir in der letzten Woche total die Zeit zum kochen. Wahrscheinlich war ich es auch einfach nicht mehr gewohnt. Da geht man 3 Wochen lang Tag für Tag ins Restaurant und lässt sich bedienen und kaum ist man zu hause muss (darf) man wieder alles alleine machen.

Immerhin hat die Zeit gestern für einen kleinen Fenchel Salat gereicht. Der kommt mit Rucola und Walnuss Öl sehr nussig daher und bringt mit der Tomate noch eine fruchtige Note mit. Eine ideale Beilage zum Fisch. Genug der Worte. Weiter geht es mit dem Rezept.

Zutaten:

  • 1 Fenchel
  • 1 Hand voll Rucola
  • 4-5 Kirschtomaten
  • 2 EL Walnuss Öl
  • 1 EL weißer Balsamico oder Apfelessig
  • 1 Salz & Pfeffer
  • etwas Thymian

Zubereitung:

Das Fenchelkraut abschneiden, kleinhacken und zusammen mit Öl und Essig, Thymian sowie Salz und Pfeffer verrühren. Den Fenchel halbieren und vom Strunk befreien. Die eine Hälfte sehr fein raspeln, die andere grob hobeln. Tomaten vierteln, Rucola waschen und alles mit der Vinaigrette vermischen. Für ca. 30 Minuten ziehen lassen. Garniert mit gerösteten Sonnenblumenkernen.

Und weil es so schön passt, nehme ich mit diesem Rezept direkt mal beim Kochevent August des Gärtnerblogs teil.
Garten-Koch-Event August 2011: Fenchel [31.08.2011]

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Gemüse, Salat
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Fenchel, Rucola, Tomate
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