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Bandnudeln mit Lachs und Black Tiger Garnelen in Orangen-Butter-Sauce

Martin | 6. Juli 2011

Gelegentlich kaufe ich mir die “Lust auf Genuss” im Supermarkt an der Kasse, wenn mich das Titelbild und Thema anspricht. Da ich absolut keine Ahnung von Saucen habe, aber Lust hatte auf etwas Neues, kaufte ich mir vor einiger Zeit die Ausgabe zum Thema Saucen. Es wurde auch mal wieder Zeit, dass ich hier ein Rezept online stelle, also holte ich die Zeitschrift wieder raus und schaute welche Sauce sich realtiv einfach, in Kombination mit Fisch, herstellen lässt.

Das Rezept für die Sauce ist also diesmal 1:1 nachgekocht aus der Zeitschrift “Lust auf Genuss” Thema Saucen.

Zutaten:

  • 125 gr Bandnudeln p.P.
  • 1 Stück Lachs p.P.
  • 5 Black Tiger Garnelen p.P.
  • 150 gr Butter
  • 250 ml Weißwein
  • 2 Scharlotten
  • 3 Bio Orangen
  • 100ml Geflügel Fond
  • Salz & Pfeffer
  • 150 gr Butter

Zubereitung:

Kauft man die Black Tiger Garnelen fertig gepuhlt und entdarmt, spart man sich eine Menge Zeit. Ich hatte sie jedoch noch komplett im Gefrierer liegen, also hieß es für mich erst einmal Garnelen von der Schale befreien und entdarmen. Eine absolut nervige Aufgabe die auch die meiste Zeit in Anspruch nahm.

Für die Sauce schneidet man die Scharlotten in kleine Würfel und dünstet sie in einem EL Butter glasig an.
In der Zwischenzeit presst man die 3 Orangen aus. Entweder per Entsafter, falls einem einer zur Verfügung steht, oder per Hand in ein Glas / eine Tasse.

Die Scharlotten mit dem Weißwein ablöschen und die Herdplatte erhitzen lassen. Nun den Orangensaft und Geflügelfond dazugeben und das Ganze auf gute 100ml runterreduzieren. Ich habe diese Sauce nun 2 mal gekocht und festgestellt, dass die Sauce umso intensiver schmeckt, wenn man sie auf ein minimum runterreduzieren lässt. 50-60ml sollten für 4 Personen am Ende locker reichen und der Geschmack ist der Wahsinn.

Nachdem die Sauce runterreduziert ist, schmeckt man sie mit Salz und Pfeffer ab. Während die Sauce am einreduzieren ist, kann man anfangen das Nudelwasser zum kochen zu bringen und den Lachs mit den Garnelen in der Pfanne kurz von beiden Seiten anbraten. Den Lachs und die Garnelen salzen und pfeffern und dann dann bei ca. 120° in den Ofen geben. Am Ende sollte der Lachs in der Mitte noch schön glasig sein und nicht trocken.

3-4 Minuten bevor die Nudeln fertig sind, erhitzt man die Orangen-Butter-Sauce ganz leicht. Sie darf nicht kochen und sollte noch erhitzt sein. Nun Stückchenweise die 150 gr Butter einrühren.

Die Sauce sollte sofort serviert werden. Timing ist alles bei diesem Gericht bzw. dieser Sauce aber mit ein bisschen Übung bekommt man es schon hin. Lieber die Pasta 2 Minuten früher fertig haben, als die Sauce.

Als kleiner Tipp zum Schluss: Ich habe die Lachsstücke im Ofen auf Orangenscheiben gelegt und sie zusätzlich mit einem bisschen frischem Orangensaft aus der Orange beträufelt.

Viel Spaß beim nachkochen.

Bandnudeln mit Lachs und Black Tiger Garnelen in Orangen-Butter-Sauce

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Fisch & Meeresfrüchte, Pasta, Rezepte
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Bandnudeln, Black Tiger, Butter, Garnelen, Lachs, Orange, Orangen-Sauce, Pasta
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Bolognese ala gekleckert.de

Martin | 6. Juni 2011

Was das Thema Bolognese angeht, gibt es 1000 verschiedene Varianten und Rezepte und jeder behauptet natürlich, dass seine Version die Beste sei. Ob meine Version die Beste ist weiß ich nicht, und möchte ich auch nicht behaupten. Was ich aber mit 100%iger Sicherheit sagen kann, dass mir heute die beste Bolognese geglückt ist, die je meinen Gaumen berührt hat.

Ein bisschen Aufwand ist diesmal dabei, dafür lohnt es sich aber auch.  Wer behauptet, dass Fertigsoßen da mithalten können, hat einen Schweinegaumen :)

Zutaten:

  • 1 Bund Suppengrün
  • 4-5 Lorbeerblätter
  • Salz & Pfeffer
  • 400 gr Rinderhack (qualitativ hochwertiges)
  • 200 gr gemischtes Hack
  • 4 Scharlotten
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • 3*800 gr geschälte Tomaten aus der Dose
  • Rosmarin
  • Thymian
  • Oregano
  • “Italienische Kräuter” – Mix als Alternative
  • 2-3cm breiter Bauchspeck / Speckschwarte
  • 200 ml Rotwein
  • 100 ml Rinderfond
  • Olivenöl

Zubereitung:

Als erstes das Suppengrün waschen, putzen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Das Suppengrün in einer Pfanne mit Olivenöl auf mittlerer Hitze ca. 5-7 Minuten andünsten. Regelmäßig umrühren um ein anbrennen zuverhindern.

In der Zeit wo das Suppengrün in der Pfanne seine Zeit verbringt, werden Scharlotten und Knoblauch geschält und ebenfalls in kleine Würfel geschnitten. Das Suppengrün nun in einen 5L Topf geben und die Scharlotten / Knoblauch kurz andünsten. Zusätzlich geben wir nun das Stück Bauchspeck mit in die Pfanne.

Scharlotten und Knoblauch ebenfalls in den Topf mit zugeben, Bauchspeck in der Pfanne weiter anbraten und nun das Hack in die Pfanne geben (falls die Pfanne zu klein sein sollte, das Hack portionieren). Wenn das Hack gut durchgebraten ist, ordentlich mit Salz & Pfeffer abschmecken. Alles in den  Topf geben und nun mit einem Schuss Olivenöl gut durchmixen und auf mittlerer Hitze das Ganze auf Temperatur bringen. Sobald die Platte heiß ist, den Mix mit 200 ml Rotwein ablöschen und ca 10 Minuten köcheln lassen. Nun 100 ml Rinderfond dazugeben und weitere 5 MInuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.

Jetzt die 3*800gr Dosentomaten dazugeben, gut durchrühren und dann die Lorbeerblätter zugeben. Ab jetzt heisst es warten, denn das Ganze muss gute 2,5-3 Stunden auf mittlerer Hitze köcheln. Platte nicht zu heiß werden lassen, da es sonst anbrennt. Alle 15-20 Minuten sollte man einmal  gut durchrühren und darauf achten, ob etwas angebrannt ist.

Bei Bolognese gehen die Geister ja bekanntlicherweise getrennte Wege, was die Konsistenz der Soße betrifft. Einige mögen es triefend im Teller schwimmen, andere wiederrum haben sogut wie garkeine Flüssigkeit auf dem Teller. Ich für mich, habe ein gesundes Mittelmaß gefunden, was in die Richtung “gut eingekocht, aber Flüssigkeit muss noch vorhanden sein” geht.

Wer es triefend, flüssig mag, ist nach ca 1,5h köcheln am Ziel seiner Soße. Wer es komplett ohne Flüssigkeit bzw. sehr stark eingekocht mag, sollte ca. 4 Stunden Zeit einplanen.

Meine Soße wurde nach 2,5 Stunden köcheln ordentlich gewürzt, Lorbeerblätter und Bauchspeck entfernt und dann noch einmal knappe 30 Minuten auf dem Herd gelassen. Nach knapp 3 Stunden war dann die Bolognese so wie ich sie gerne hätte und wurde direkt verkostet.

Fazit: 9/10 Punkte unter den bisher von mir gekochten und verkosteten Bolognese-Soßen.

Noch ein kleiner Tipp: Beim Anbraten von Suppengrün, Scharlotten und Hack darauf achten, dass nicht zuviel Olivenöl benutzt wird. Nutzt man zuviel Öl, hat man dieses Öl auch mit in der Soße und schwimmt oben im Topf. Natürlich schmeckt es auch recht ölig, wenn man zuviel davon benutzt hat. Deshalb lieber etwas weniger anstatt zuviel.

 

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Pasta, Rezepte
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Bolognese, frisch, Hackfleisch, italienische Kräuter, Lorbeerblätter, Sauce, Soße, Thymian
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Black Tiger Garnelen mit Spaghetti aioli

Martin | 20. April 2011

Bei meinem letzten Super Shop in der Metro, wanderten auch eine große Packung Black Tiger Garnelen in den Einkaufswagen. Nun war es an der Zeit, diese köstlichen Tierchen einmal zuzubereiten. Und da ich diesmal keine Lust auf aufwendiges Kochen hatte, entschied ich mich für eine schnelle, aber dennoch leckere Zubereitung.

Zutaten (4 Personen):

  • 24 Black Tiger Garnelen
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 600gr Spaghetti
  • 8 reife große Tomaten
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • frischen Basilikum
  • Kräutermix (hier italienische Kräuter)

Zubereitung:

Die Black Tiger Garnelen langsam auftauen lassen und danach in einem Olivenöl-Knoblauch-Kräutermix einlegen und 1-2 Stunden  im Kühlschrank ziehen lassen. Ob man den Knoblauch fein schneidet oder gepresst nimmt muss jeder für sich selber entscheiden. Ich bevorzuge geschnittenen Knoblauch.

Nudelwasser zum kochen bringen, salzen und Nudeln al dente garen. In der Zwischenzeit die Tomaten in kleine, mundgerechte Stücke schneiden. Olivenöl, Kräuter und Knoblauch miteinander vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Da die Garnelen nur gut 2-3 Minuten in der Pfanne brauchen, warten bis die Nudeln fast gar sind. Die Pfanne auf mittlere Hitze heiß werden lassen, und dann die Garnelen gut 1 Minute von jeder Seite braten.

Die Nudeln abgießen und wieder in den Topf geben. Den Knoblauch-Olivenöl-Mix über die Nudeln geben. Tomaten und Basilikum dazu und alles gut miteinander vermengen.

Anrichten und Servieren. Guten Appetit.

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Fisch & Meeresfrüchte, Pasta, Rezepte
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Aioli, Basilikum, Black Tiger Garnelen, Knoblauch, Spaghetti, Tomaten
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Gemüse Lasagne

Jens | 16. Februar 2011

Neulich fragte mich eine Freundin, ob ich ein gutes vegetarisches Gericht parat hätte. Erste Anlaufstelle für mich war natürlich gekleckert.de ;) , um dann mit stolzer Brust einen Link zu einem leckeren Rezept zu schicken. Beim stöbern merkte ich allerdings, dass ich garnichts so richtig vegetarisches im Angebot habe. Das liegt vermutlich daran, dass ich leidenschaftlicher Fleisch(fr)esser bin.

Nach kurzem Brainstorming schlug ich dann eine Gemüselasagne vor. Da mir die Idee selbst recht gut gefiel und ich einige Tage später noch das Bedürfnis hatte mein restliches Gemüse zu verwerten, habe ich mich auch mal an so etwas “vegetaröses” rangewagt. Das Ergebnis konnte sich meiner Meinung nach wirklich sehen lassen. Und dafür, dass diesmal überhaupt kein Fleisch im Essen war, hat es sogar erstaunlich gut geschmeckt.

Das Schöne ist, dass dieser Variante der Lasagne sogut wie keine Grenzen gesetzt sind. Hier packt einfach jeder genau das Gemüse rein, was er mag und/oder gerade da hat.

Zutaten:

  • 1 Dose Tomaten (500ml)
  • 1 Möhre
  • 1/8 Knolle Sellerie
  • 1 große Zwiebel
  • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 150ml Rotwein
  • 1 Zuchini
  • ca. 5 Champignons
  • 1 Hand voll aufgetauten TK Blattspinat
  • 3 Tomaten
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL gerebelter Thymian
  • 1/2 TL fein gehackter Rosmarin
  • 1 Kugel Mozzarella
  • Lasagneplatten

Zubereitung:

Zwiebel in feine Würfel schneiden und in einem Topf in Olivenöl anschwitzen. Möhre und Sellerie ebenfalls würfeln und dazugeben und kurz anbraten. Danach das Tomatenmark und den Knoblauch hinzugeben, alles gut vermischen und ca. 2 Minuten weiterbraten. Mit dem Rotwein ablöschen um die Röststoffe vom Boden zu lösen. Den Wein komplett einkochen lassen und dann die Tomaten hinzugeben. Die Sauce nun ca. 20 Minuten bei geringer Hitze einköcheln lassen und abschließend mit Salz, Pfeffer, Zucker und den Kräutern abschmecken.

Während die Sauce vor sich hinköchelt, schonmal die Zucchini längs in Streifen und die Pilze in grobe Scheiben schneiden. Zeitgleich die Lasagneblätter in warmes/heisses Wasser legen und einige Minuten einweichen lassen, damit sie später im Ofen auch gar werden. Tipp: nicht zuviele Blätter auf einmal, sonst pappen sie zu schnell an einander.

Die Zuchini in einer Pfanne kurz anbraten. Währenddessen ein wenig Sauce auf dem Boden einer Auflaufform verteilen, damit die unterste Nudelschicht nicht anbackt. Nun abwechselnd Sauce, Gemüse und Lasagneplatten schichten. Die Gemüseschichten sahen bei mir wie folgt aus (von unten nach oben): Spinat, Pilze, Zucchini, Tomate.

Am Ende den in Scheiben geschnittenen Mozzarella auf der Lasagne verteilen und bei 180° für ca. 20 Minuten in den Ofen stellen, bis der Käse etwas zerlaufen ist und eine leichte Bräunung angenommen hat.

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Auflauf, Gemüse, Italien, Pasta
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Champignons, Lasagne, Spinat, Tomatensauce, Zucchini
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Meatball Spaghetti

Jens | 21. Mai 2010

Was für die Mafiosi aus Sizilien gut ist, dass kann für mich auch nur gut sein. Inspiriert von der TV Serie The Sopranos habe ich mich mal an dieses klassisch italienische Gericht gewagt und ich muss sagen, dass es sich definitiv gelohnt hat. Schmeckt bedrohlich gut.

Zutaten:

  • 500g Rinderhack
  • 1 TL Senf
  • 2 TL Chiliflocken
  • 1 altes Brötchen oder große Scheibe Toast
  • 1 Ei
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin
  • ca. 1 EL frischen gezupfte Thymianblätter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Stengel frisches Basilikum (inkl Blätter)
  • 1 Dose Tomaten
  • Parmesan

Zubereitung:

Rosmarinzweige zupfen und fein hacken. Zusammen mit der Hälfte des Thymians, 1 TL Chili, fein geschnittenem bzw zerbröseltem Brot, Senf, Salz und etwas Pfeffer zum Hackfleisch geben.

Alles ordentlich verkneten, bis eine homogene Masse entsteht. Im Anschluss kleine Bällchen formen

Die Fleischkugeln in Olivenöl anbraten, herausnehmen und erstmal im Ofen bei ca. 70° warm stellen. Im Bratensud (ich habe etwas mit Küchenrolle entfernt, da aus den Balls sehr viel fett ausgetreten ist) noch einmal eine in feine Scheiben geschnittene Knoblauchzehe, fein gehackten Basilikum Stilen (nur die Stile, nicht die Blätter), Pfeffer und Chili andünsten und mit Tomaten ablöschen.

Parallel die Spaghetti bissfest garen.

Die Sauce mit Thymian und fein gehackten Basilikumblättern finalisieren. Die Nudeln abgießen und sofort mit etwas Nudelwasser in die Sauce geben, sodass die Nudeln die Sauce gut aufnehmen können. Meatballs unterheben und das Ganze mit etwas Parmesan auf einem Teller anrichten.

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Fleisch, Pasta
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Hackfleisch, Mafiosi, Sizilien
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