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Stapel aus Schweinefilet, Kartoffel-Sellerie-Püree, Spinat und confierten Tomaten

Jens | 11. März 2012

Nach den vielen Backbeiträgen in letzter Zeit wird es mal wieder Zeit für was “Richtiges” von mir. Da ich hohen Besuch hatte, sollte mal wieder was besonders leckeres auf die Teller. Nicht, dass es bei mir sonst nicht lecker ist, aber ich wollte einfach mal wieder ein bisschen Eindruck schinden und das geht mit so einem bunten Stapel besser als mit einem guten Eintopf ;)

Im nachhinein habe ich mich ein bisschen geärgert, dass ich keine Sauce dazu gemacht habe. Das hätte dem Ganzen nochmal die Krone aufgesetzt – auch optisch. Alles in Allem hat sie aber auch nicht gefehlt. Der Geschmack war erstklassig.

Übrigens: die Idee für die Tomaten habe ich bei Uwe gemopst. Die waren neben dem Fleisch das Highlight. Ein absolut pures Tomatenvergnügen!

Randnotiz: auch wenn das hier für den Ein oder Anderen nach hoher Kochkunst aussieht – ist es nicht. Das Gericht ist eigentlich ziemlich einfach und wenn man sich ein Fleischthermometer besorgt (so eins zum einstecken kostet 3-5€), kriegt man auch das Fleisch perfekt auf den Punkt gegart und wunderbar zart. Also keine Angst und ran ans Werk!

 

Zutaten:

  • 1 Schweinefilet
  • 10 Scheiben Bacon
  • 3 große Kartoffeln
  • 1/4 Sellerieknolle
  • 1 Hand voll TK Spinat, aufgetaut
  • 1 großes Stück Butter
  • 1/2 Zwiebel fein gehackt
  • Muskat
  • 1-2 TL Creme Fraiche
  • 1 Strang Cocktail-Rispentomaten
  • 3 Knoblauchzehen
  • Rosmarin, Nadeln abgezupft und gehackt
  • Olivenöl

Zubereitung:

#1: Für die confierten Tomaten die Tomaten in eine feuerfeste Form legen. Zwei Knoblauchzehen etwas andrücken und den Rosmarin dazugeben. Dann mit Olivenöl auffüllen, bis die Tomaten zur Hälfte im Öl liegen. Mit etwas Salz bestreuen und für ca. 90 Minuten bei 100°C im Ofen garen. Tipp: Das Öl danach nicht wegschütten. Es hat einen angenehm tomatigen Geschmack sowie eine rötliche Färbung und kann für Dressings wunderbar genutzt werden!

#2: Schweinefilet mit Salz, Pfeffer und scharfen Paprikapulver würzen. Bacon-Scheiben auf einem Brett aneinander reihen. Das Filet auf ein Ende legen und einrollen. In Alufolie einpacken und in den Kühlschrank legen.

#3: Kartoffeln und Sellerie kleinschneiden

#4: Wenn die Tomaten ca. 45 Minuten im Ofen waren wenig Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin von allen Seiten scharf anbraten. Danach auf den Rost im Ofen legen (Eine Schale drunter Stellen). Wer hat steckt am besten ein Fleischthermometer ein. Bei 55°-60° Kerntemperatur ist das Fleisch fertig. Je nach dem wie man es mag. Ich hole meist so bei 57-58° raus.

#5: Wenn das Fleisch fertig ist, den Ofen ausschalten und das Fleisch noch etwas darin ruhen lassen. (Jetzt ggf die Teller schonmal mit in den Ofen stellen) Die Kartoffeln und Sellerie 5 Minuten in Salzwasser kochen. Danach abgießen, die Butter zugeben und zu einem Püree stampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Parallel feingehackten Knoblauch und Zwiebeln bei mittlerer Hitze in einer Pfanne anschmoren. Später Spinat hinzugeben. Ebenfalls mit Salz, Pfeffer uns Muskat würzen und etwas Creme Fraiche einrühren.

#6: Alles auf vorgewärmten Tellern anrichten und servieren.

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Fleisch, Gemüse
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Filet, Spinat, Tomate
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Wirsingrouladen mit Selleriepüree

Jens | 19. Oktober 2011

Schon vor einiger Zeit gekocht, aber den Weg in den Blog hat es dieses wunderbare Schmorgericht bisher nicht geschafft. Zu stressig waren die letzten Tage und mit dem Kopf war ich auch woanders. Ende November steht nämlich mein Umzug in die Pfalz an. Für meinen neuen Job verlasse ich das schöne Düsseldorf und meine tolle, kleine, rote Küche :(

Nun aber genug gejammert. Widmen wir uns den Rouladen. Diese lassen sich sehr gut, auch in größeren Mengen vorbereiten. Genau das Richtige wenn man ein paar Gäste da hat und so wenig Zeit wie möglich in der Küche verbringen will. Zusammen mit Selleriepüree, Schmorgemüse und Rotweinsauce zum reinknien gut. Ich mag diese deftige Küche – vor allem mit ordentlich Sauce ;) .

Zutaten (für 4 Personen):

  • 8 große Wirsingblätter
  • 800g Rinder-Hackfleisch
  • 1 Ei
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 Zwiebeln, grob gehackt
  • 2 Möhren, in Scheiben geschnitten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Sellerieknolle, gewürfelt
  • 250ml Rotwein
  • 750ml Gemüsefond
  • 3 kleine Kartoffeln, gewürfelt
  • 2 Stück Butter
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Lorbeerblatt

Zubereitung:
Den Strunk der Wirsingblätter entfernen. In kochendem Salzwasser ca. 1 Minute kochen und anschließend in kaltem Wasser abschrecken. Etwas Knoblauch, das Ei, Salz und Pfeffer zum Hackfleisch geben und ordentlich durchkneten. Jedes Blatt mit etwa 100g der Hackfleischmasse bestücken, einrollen und mit Küchengarn zubinden.

Zwiebel, den restlichen Knoblauch, die Möhren und die Hälfte des Selleries in einem Bräter in etwas Olivenöl anschwitzen. Tomatenmark dazu geben und kurz mitbraten. Mit Rotwein ablöschen und einreduzieren lassen, bis der Rotwein fast komplett verkocht ist. Mit Gemüsefond auffüllen, Thymian und Lorbeerblatt hinzufügen und die Rouladen in den Bräter legen. Bei 150° ca. eine Stunde im vorgeheizten Ofen fertig garen.

Den restlichen Sellerie zusammen mit der Kartoffel ca. 15 Minuten in Salzwasser gar kochen. Abgießen, ein Stück Butter zugeben und mit einem Stampfer zu Püree verarbeiten. Mit Muskatnuss, wenig Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.

Bräter aus dem Ofen nehmen. Rouladen herausfischen und warm stellen. Thymianzweig und Lorbeerblatt herausnehmen und das Gemüse durch ein feines Sieb abschütten. In einem Topf die Sauce auffangen. Die Sauce nochmal kurz aufkochen und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen. Mit einem Stück kalter Butter aufmontieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Anrichten und genießen. Wer das Schmorgemüse nicht mag, lässt es weg. Püree, Roulade und ein ordentlicher Klacks Sauce machen genau so glücklich.

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Fleisch, Gemüse
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Hackfleisch, Sauce, Schmoren, Sellerie, Wirsing
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Kürbispüree, Apfel, Rostbratwürstchen und Zwiebelsauce

Jens | 6. Oktober 2011

Der Herbst ist jetzt endgültig angekommen. Schön war er, der Spätsommer. 28° im Oktober, das gab es glaube ich schon lang nicht mehr. Nun prasselt hier aber schon wieder der Regen runter und die Temperatur sank um einen zweistelligen Wert.

Also Schluss mit sommerlichen Salaten und leichter Kost und ran an das Herbst und Wintergemüse. Offiziell eingeläutet habe ich ja bereits vor einiger Zeit mit meiner Kürbissuppe. Diesmal wurde der Hokkaido allerdings zum Püree verarbeitet. Anders, aber nicht weniger gut. Zusammen mit gebratenem Apfel, ein paar Würstchen und einer wunderbaren Weißwein-Zwiebelsauce ein rundes und leckeres Herbstgericht, wie es mir gefällt.

Note to myself: Zwiebelsauce gibts jetzt öfter!

Zutaten:
Für die Sauce:

  • 2 große Zwiebeln
  • 1 Glas Weißwein
  • 200ml Gemüsefond
  • 1 TL getrockneter Thymian

Für das Püree:

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 1 EL Butter
  • 1/3 TL Kreuzkümmel

Sonstiges:

  • 10 kleine Rostbratwürstchen
  • 1 Apfel, in Spalten

Zubereitung:
Für die Sauce die Zwiebeln halbieren und in feine Scheiben schneiden. In Olivenöl bei schwacher Hitze andünsten bis sie weich und braun sind. Mit dem Wein ablöschen und das Ganze einkochen lassen. Später dann Thymian und Gemüsefond hinzugeben und nochmal richtig aufkochen. Ca. 5 Minuten ziehen lassen.

Für das Püree den Kürbis würfeln und in Salzwasser rund 20 Minuten weich kochen. Danach abschütten und etwas auskühlen lassen. Butter hinzugeben und mit einem Stampfer zu Püree verarbeiten. Mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen.

Zwischendurch die Rostbratwürstchen in Öl und die Apfelspalten in wenig Butter braten.

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Fleisch, Gemüse
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Herbst, Kürbis
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einfache Kürbissuppe

Jens | 24. September 2011

Herbstzeit. Kürbiszeit. In den Supermarktregalen findet man nun wieder massenhaft Kürbisse. Am beliebtesten ist heutzutage wohl der Hokkaido. Egal ob als Gemüse, Pürree oder Suppe. Das Herbstgemüse, dessen Name und auch Ursprung auf die japanische Insel Hokkaidō zurückzuführen ist, ist stets ein Genuss. Vor allem als Suppe stopft man mit wenigen Zutaten und für wenig Geld gleich mehrere Mäuler.

Garniert habe ich mit etwas Basilikum und in der Pfanne angeknuspertem Speck und Graubrotwürfeln. Andere Einlagen sind aber auch durchaus denkbar. Scampis oder ein gegrillter Hühnchenspieß passen sicher auch hervorragend.

Zutaten (für 2-3 Personen):

  • ein kleiner Hokkaido Kürbis
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 25g Speck
  • 2 EL weißer Balsamico
  • 1 L Gemüsefond
  • Saft einer halben Zitrone
  • Kreuzkümmel
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Kürbis entkernen und würfeln. Knoblauch, Ingwer und Speck fein würfeln. Zwiebeln in Ringe schneiden.

In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen. Nacheinander Zwiebeln, Speck, Ingwer und Knoblauch anschwitzen. Danach den Kürbis hinzugeben und kurz mitbraten. Mit Essig ablöschen und schließlich mit Gemüsefond auffüllen. Bei schwacher Hitze ca. 20-30 Minuten köcheln lassen. Danach mit dem Zauberstab pürieren. Mit Zitronensaft, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.

 

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Gemüse, Suppe
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Hokkaido, Ingwer, Kreuzkümmel, Speck
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Nachgekleckert: Honey Lemon Roast Chicken mit Honig Möhren

Jens | 16. September 2011

Ich bin ja schon eigentlich ein Fan vom Jamie. Früher als ich mit dem Kochen noch nicht all zu viel am Hut hatte, habe ich schon seine Sendungen gesehen. Damals war es ja noch die relativ erste halbwegs moderne Kochsendung die im deutschen TV lief. Zwar musste man am Wochenende immer früh aufstehen, da die Sendezeiten recht bescheiden waren, allerdings machte mir das als Frühaufsteher nichts aus.

Begeistert war ich jedenfalls wie einfach das immer aussah. Zack Zack, brutsel brutsel, einmal mit den Händen durchmischen und von möglichst weit oben Olivenöl in einem feinen Kreis ganz leicht drüberträufeln und das Jamie-Gericht war fertig.

Mittlerweile gibt es am Kiosk auch eine Zeitschrift von Jamie, die alle zwei Monate erscheint und jeweils rund 80 Rezepte beherbergt. Ich habe sie mir mal geholt und bin in Heft 2 (“Sommerfrische”) bei diesem Hähnchen-Rezept hängengeblieben. Im Nachhinein muss ich sagen: Zurecht. Die Aromen passen wirklich gut zusammen. Die Haut wird schön knusprig, das Fleisch bleibt wunderbar zart. So wie es eben sein muss.

Dazu ein paar Hönigmöhren und Bratkartoffeln. Sommerlich gut! Danke Jamie. Danke Schatz (fürs kochen (ich durfte diesmal nur assistieren)).


Zutaten:

Hähnchen
  • 1 Hähnchen
  • 6 EL Honig
  • 6 EL frischgepressten Zitronensaft
  • Thymian
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • Salz
  • 3 EL Olivenöl
Möhren
  • Möhren, in Scheiben geschnitten
  • 50g Butter
  • 2 EL Honig
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • Petersilie, fein gehackt

Zubereitung:

Hähnchen

1 TL Salz in die Bauchhöhle des Hähnchens reiben. Auf eine Konservendose oder Bierdose setzen.
Honig, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen und das Hähnchen damit einreiben. Thymian und Zitronenschale drüberstreuen.
Ca. eine Stunde bei 200° im Ofen braten, bis die Haut knusprig ist.

Möhren

Möhren, Honig, Butter und etwas Salz mit ca. 50ml Wasser in einer Pfanne zum kochen bringen. Danach den Deckel drauf und ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Mit Petersile, Zitronenschale und etwas Pfeffer servieren.

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Fleisch, Gemüse
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Hähnchen, Honig, Zitrone
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