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Wirsingrouladen mit Selleriepüree

Jens | 19. Oktober 2011

Schon vor einiger Zeit gekocht, aber den Weg in den Blog hat es dieses wunderbare Schmorgericht bisher nicht geschafft. Zu stressig waren die letzten Tage und mit dem Kopf war ich auch woanders. Ende November steht nämlich mein Umzug in die Pfalz an. Für meinen neuen Job verlasse ich das schöne Düsseldorf und meine tolle, kleine, rote Küche :(

Nun aber genug gejammert. Widmen wir uns den Rouladen. Diese lassen sich sehr gut, auch in größeren Mengen vorbereiten. Genau das Richtige wenn man ein paar Gäste da hat und so wenig Zeit wie möglich in der Küche verbringen will. Zusammen mit Selleriepüree, Schmorgemüse und Rotweinsauce zum reinknien gut. Ich mag diese deftige Küche – vor allem mit ordentlich Sauce ;) .

Zutaten (für 4 Personen):

  • 8 große Wirsingblätter
  • 800g Rinder-Hackfleisch
  • 1 Ei
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 Zwiebeln, grob gehackt
  • 2 Möhren, in Scheiben geschnitten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Sellerieknolle, gewürfelt
  • 250ml Rotwein
  • 750ml Gemüsefond
  • 3 kleine Kartoffeln, gewürfelt
  • 2 Stück Butter
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Lorbeerblatt

Zubereitung:
Den Strunk der Wirsingblätter entfernen. In kochendem Salzwasser ca. 1 Minute kochen und anschließend in kaltem Wasser abschrecken. Etwas Knoblauch, das Ei, Salz und Pfeffer zum Hackfleisch geben und ordentlich durchkneten. Jedes Blatt mit etwa 100g der Hackfleischmasse bestücken, einrollen und mit Küchengarn zubinden.

Zwiebel, den restlichen Knoblauch, die Möhren und die Hälfte des Selleries in einem Bräter in etwas Olivenöl anschwitzen. Tomatenmark dazu geben und kurz mitbraten. Mit Rotwein ablöschen und einreduzieren lassen, bis der Rotwein fast komplett verkocht ist. Mit Gemüsefond auffüllen, Thymian und Lorbeerblatt hinzufügen und die Rouladen in den Bräter legen. Bei 150° ca. eine Stunde im vorgeheizten Ofen fertig garen.

Den restlichen Sellerie zusammen mit der Kartoffel ca. 15 Minuten in Salzwasser gar kochen. Abgießen, ein Stück Butter zugeben und mit einem Stampfer zu Püree verarbeiten. Mit Muskatnuss, wenig Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.

Bräter aus dem Ofen nehmen. Rouladen herausfischen und warm stellen. Thymianzweig und Lorbeerblatt herausnehmen und das Gemüse durch ein feines Sieb abschütten. In einem Topf die Sauce auffangen. Die Sauce nochmal kurz aufkochen und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen. Mit einem Stück kalter Butter aufmontieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Anrichten und genießen. Wer das Schmorgemüse nicht mag, lässt es weg. Püree, Roulade und ein ordentlicher Klacks Sauce machen genau so glücklich.

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Fleisch, Gemüse
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Hackfleisch, Sauce, Schmoren, Sellerie, Wirsing
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Kürbispüree, Apfel, Rostbratwürstchen und Zwiebelsauce

Jens | 6. Oktober 2011

Der Herbst ist jetzt endgültig angekommen. Schön war er, der Spätsommer. 28° im Oktober, das gab es glaube ich schon lang nicht mehr. Nun prasselt hier aber schon wieder der Regen runter und die Temperatur sank um einen zweistelligen Wert.

Also Schluss mit sommerlichen Salaten und leichter Kost und ran an das Herbst und Wintergemüse. Offiziell eingeläutet habe ich ja bereits vor einiger Zeit mit meiner Kürbissuppe. Diesmal wurde der Hokkaido allerdings zum Püree verarbeitet. Anders, aber nicht weniger gut. Zusammen mit gebratenem Apfel, ein paar Würstchen und einer wunderbaren Weißwein-Zwiebelsauce ein rundes und leckeres Herbstgericht, wie es mir gefällt.

Note to myself: Zwiebelsauce gibts jetzt öfter!

Zutaten:
Für die Sauce:

  • 2 große Zwiebeln
  • 1 Glas Weißwein
  • 200ml Gemüsefond
  • 1 TL getrockneter Thymian

Für das Püree:

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 1 EL Butter
  • 1/3 TL Kreuzkümmel

Sonstiges:

  • 10 kleine Rostbratwürstchen
  • 1 Apfel, in Spalten

Zubereitung:
Für die Sauce die Zwiebeln halbieren und in feine Scheiben schneiden. In Olivenöl bei schwacher Hitze andünsten bis sie weich und braun sind. Mit dem Wein ablöschen und das Ganze einkochen lassen. Später dann Thymian und Gemüsefond hinzugeben und nochmal richtig aufkochen. Ca. 5 Minuten ziehen lassen.

Für das Püree den Kürbis würfeln und in Salzwasser rund 20 Minuten weich kochen. Danach abschütten und etwas auskühlen lassen. Butter hinzugeben und mit einem Stampfer zu Püree verarbeiten. Mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen.

Zwischendurch die Rostbratwürstchen in Öl und die Apfelspalten in wenig Butter braten.

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Fleisch, Gemüse
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Herbst, Kürbis
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einfache Kürbissuppe

Jens | 24. September 2011

Herbstzeit. Kürbiszeit. In den Supermarktregalen findet man nun wieder massenhaft Kürbisse. Am beliebtesten ist heutzutage wohl der Hokkaido. Egal ob als Gemüse, Pürree oder Suppe. Das Herbstgemüse, dessen Name und auch Ursprung auf die japanische Insel Hokkaidō zurückzuführen ist, ist stets ein Genuss. Vor allem als Suppe stopft man mit wenigen Zutaten und für wenig Geld gleich mehrere Mäuler.

Garniert habe ich mit etwas Basilikum und in der Pfanne angeknuspertem Speck und Graubrotwürfeln. Andere Einlagen sind aber auch durchaus denkbar. Scampis oder ein gegrillter Hühnchenspieß passen sicher auch hervorragend.

Zutaten (für 2-3 Personen):

  • ein kleiner Hokkaido Kürbis
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 25g Speck
  • 2 EL weißer Balsamico
  • 1 L Gemüsefond
  • Saft einer halben Zitrone
  • Kreuzkümmel
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Kürbis entkernen und würfeln. Knoblauch, Ingwer und Speck fein würfeln. Zwiebeln in Ringe schneiden.

In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen. Nacheinander Zwiebeln, Speck, Ingwer und Knoblauch anschwitzen. Danach den Kürbis hinzugeben und kurz mitbraten. Mit Essig ablöschen und schließlich mit Gemüsefond auffüllen. Bei schwacher Hitze ca. 20-30 Minuten köcheln lassen. Danach mit dem Zauberstab pürieren. Mit Zitronensaft, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.

 

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Gemüse, Suppe
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Hokkaido, Ingwer, Kreuzkümmel, Speck
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Nachgekleckert: Honey Lemon Roast Chicken mit Honig Möhren

Jens | 16. September 2011

Ich bin ja schon eigentlich ein Fan vom Jamie. Früher als ich mit dem Kochen noch nicht all zu viel am Hut hatte, habe ich schon seine Sendungen gesehen. Damals war es ja noch die relativ erste halbwegs moderne Kochsendung die im deutschen TV lief. Zwar musste man am Wochenende immer früh aufstehen, da die Sendezeiten recht bescheiden waren, allerdings machte mir das als Frühaufsteher nichts aus.

Begeistert war ich jedenfalls wie einfach das immer aussah. Zack Zack, brutsel brutsel, einmal mit den Händen durchmischen und von möglichst weit oben Olivenöl in einem feinen Kreis ganz leicht drüberträufeln und das Jamie-Gericht war fertig.

Mittlerweile gibt es am Kiosk auch eine Zeitschrift von Jamie, die alle zwei Monate erscheint und jeweils rund 80 Rezepte beherbergt. Ich habe sie mir mal geholt und bin in Heft 2 (“Sommerfrische”) bei diesem Hähnchen-Rezept hängengeblieben. Im Nachhinein muss ich sagen: Zurecht. Die Aromen passen wirklich gut zusammen. Die Haut wird schön knusprig, das Fleisch bleibt wunderbar zart. So wie es eben sein muss.

Dazu ein paar Hönigmöhren und Bratkartoffeln. Sommerlich gut! Danke Jamie. Danke Schatz (fürs kochen (ich durfte diesmal nur assistieren)).


Zutaten:

Hähnchen
  • 1 Hähnchen
  • 6 EL Honig
  • 6 EL frischgepressten Zitronensaft
  • Thymian
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • Salz
  • 3 EL Olivenöl
Möhren
  • Möhren, in Scheiben geschnitten
  • 50g Butter
  • 2 EL Honig
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • Petersilie, fein gehackt

Zubereitung:

Hähnchen

1 TL Salz in die Bauchhöhle des Hähnchens reiben. Auf eine Konservendose oder Bierdose setzen.
Honig, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen und das Hähnchen damit einreiben. Thymian und Zitronenschale drüberstreuen.
Ca. eine Stunde bei 200° im Ofen braten, bis die Haut knusprig ist.

Möhren

Möhren, Honig, Butter und etwas Salz mit ca. 50ml Wasser in einer Pfanne zum kochen bringen. Danach den Deckel drauf und ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Mit Petersile, Zitronenschale und etwas Pfeffer servieren.

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Fleisch, Gemüse
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Hähnchen, Honig, Zitrone
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Fenchel Salat

Jens | 19. August 2011

Da ich gerade erst aus meinem wohlverdienten und wunderschönen Thailand Urlaub zurück gekommen bin und hier einiges zu tun und organisieren war, fehlte mir in der letzten Woche total die Zeit zum kochen. Wahrscheinlich war ich es auch einfach nicht mehr gewohnt. Da geht man 3 Wochen lang Tag für Tag ins Restaurant und lässt sich bedienen und kaum ist man zu hause muss (darf) man wieder alles alleine machen.

Immerhin hat die Zeit gestern für einen kleinen Fenchel Salat gereicht. Der kommt mit Rucola und Walnuss Öl sehr nussig daher und bringt mit der Tomate noch eine fruchtige Note mit. Eine ideale Beilage zum Fisch. Genug der Worte. Weiter geht es mit dem Rezept.

Zutaten:

  • 1 Fenchel
  • 1 Hand voll Rucola
  • 4-5 Kirschtomaten
  • 2 EL Walnuss Öl
  • 1 EL weißer Balsamico oder Apfelessig
  • 1 Salz & Pfeffer
  • etwas Thymian

Zubereitung:

Das Fenchelkraut abschneiden, kleinhacken und zusammen mit Öl und Essig, Thymian sowie Salz und Pfeffer verrühren. Den Fenchel halbieren und vom Strunk befreien. Die eine Hälfte sehr fein raspeln, die andere grob hobeln. Tomaten vierteln, Rucola waschen und alles mit der Vinaigrette vermischen. Für ca. 30 Minuten ziehen lassen. Garniert mit gerösteten Sonnenblumenkernen.

Und weil es so schön passt, nehme ich mit diesem Rezept direkt mal beim Kochevent August des Gärtnerblogs teil.
Garten-Koch-Event August 2011: Fenchel [31.08.2011]

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Gemüse, Salat
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Fenchel, Rucola, Tomate
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