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Mexikanischer Quickie: Vegetarische Quesadillas

Jens | 31. Januar 2012

Mittlerweile einer meiner liebsten Snacks. Quesadillas lassen sich super vorbereiten und mit allem Möglichen füllen. Gebratene Champignons mit Zwiebeln, Fleisch (dünne Rumpsteakstreifen zB) mit ein bisschen Salat oder einfach Ratatouille Gemüse. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Ein wenig Käse mit rein und fertig ist der Snack für den gemütlichen Fernsehabend. Im Sommer werfe ich die Quesadillas übrigens auch gerne auf den Grill. Von jeder Seite kurz direkt über die Glut, damit die Tortilla Fladen ein wenig an Knusprigkeit gewinnen und danach noch 1-2 Minuten indirekt ziehen lassen. Der optimale Appetizer – vor Allem wenn man mal mehrere Gäste hat und etwas  neues anbieten möchte.

Die vegetarische Variante mit der Gemüse Salsa ist und bleibt aber mein absoluter Favorit. Wer mag serviert dazu auch noch eine hausgemachte Sour Creme.

Zutaten (für 8 Quesadillas, 4-8 Personen):

  • 2 Packungen Tortillas (~ 16 Stück)
  • 1 Packung Kräuter-Frischkäse (300g)
  • geriebener Käse (viel)
  • 1 Gurke
  • ~15 kleine Rispentomaten
  • 1 Bund Frühlingszwiebel
  • Saft einer Zitrone
  • Olivenöl
  • Salz + Pfeffer
  • 1/4 TL Kreuzkümmel
  • frischer Koriander nach Belieben
  • etwas frische Petersilie
  • 1 kleine feingehackte Chilischote (optional)

Zubereitung:

#1: Gurke und Tomaten von ihren flüssigen Kerngehäusen befreien (sonst wird die Salsa zu matschig) und klein würfeln. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Mit Zitronensaft, Olivenöl, den Gewürzen und Kräutern abschmecken.

#2: Tortilla komplett mit Frischkäse bestreichen. Halbseitig mit der Salsa bestücken, Käse darüber verteilen, zuklappen und dann entweder jeweils eine Minute in der Pfanne braten oder im Backofen knusprig backen bis der Tortilla Fladen knusprig und der Käse geschmolzen ist.

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Gegrilltes, Snacks & Quickies, Vegetarisch
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Mexiko, Salsa, Tortilla
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BBQ Chicken Wings

Jens | 8. September 2011

An rot verschmierten Fingern und Mündern erkennt es der Experte sofort. Es gab BBQ Chicken Wings. Für mich das Non-Plus-Ultra unter den gegrillten Hähnchenflügeln. Das Rub verleiht einen herrlichen Grundgeschmack. Dazu die Glasur aus BBQ Sauce. Einfach herrlich. Mein Herz schlägt jedesmal höher. Wer einen Smoker mit viel Platz zum indirekten Grillen hat, macht hiermit auch mal locker eine ganze Meute von Leuten satt. Außen knusprig innen saftig und zart. So sollen sie sein – und so waren sie auch.


Zutaten:

  • Hähnchenflügel, trocken getupft
  • BBQ Rub (wie hier)
  • BBQ Sauce der Wahl

Zubereitung:
Denkbar einfach. Morgens die Wings ordentlich mit Rub bepudern und leicht einmassieren. In Frischhaltefolie noch einige Stunden ziehen lassen. Grill für indirektes Grillen vorbereiten und auf ca. 150° aufheizen. Ca. 40 Minuten indirekt grillen. Danach nochmal von beiden Seiten direkt grillen um die Haut ein wenig aufzuknuspern. Mit BBQ Sauce glasieren und abschließend nochmal rund 15 Minuten indirekt grillen.

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Fleisch, Gegrilltes
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BBQ, Hähnchen, Rub, Smoker
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Apple Crumble vom Grill

Jens | 5. September 2011

Bevor uns der Herbst im Regen ersäuft und den Weg in den Garten unzugänglich macht, habe ich die Gunst der Stunde ergriffen und gestern noch einmal den Smoker angeschmissen, um einen Beitrag für den Sommerevent von Tobias zu grillen. Auch diesen Monat veranstaltet er zusammen mit bbq-shop24.de wieder einen Grill-Wettbewerb. Diesmal ist das Thema: Dessert vom Grill.

Schon seit längerer Zeit geplant, sollte dann endlich mal der Apple Crumble in den Smoker. Geräuchert wurde zwar nicht. Dafür richtig eingeheizt und für 25 Minuten gebacken. Dazu frische Schlagsahne. Ein Genuss.

Für die nächste Grillfeier werde ich das mal in einer größeren Menge vorbereiten und Vanille oder Walnuss Eis dazu servieren. Das kommt sicher sehr gut an.

Zutaten:

  • 3 Äpfel, geschält und in Scheiben geschnitten
  • Saft einer Zitrone
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 TL brauner Zucker
  • 70g Butter
  • 100g Mehl
  • 50g Zucker

Zubereitung:
Die Äpfel in eine Auflaufform schichten. 20g Butter schmelzen und zusammen mit dem Zitronensaft über die Äpfel gießen. Braunen Zucker und Zimt mischen und über die Äpfel streuen. Grob umrühren.

Den Rest der Butter, Mehl und Zucker zu einem Krümelteig verkneten. Die Krümel über die Äpfel streuen.

Grill auf 180-200° aufheizen und den Crumble für ca. 25 Minuten indirekt grillen, bis die Streusel braun sind. Dazu Sahne und/oder Eis servieren.

Mit diesem Beitrag nehme ich am Sommerevent von tobiaskocht.com teil.Sommerevent - Alle Grillen - Desserts und Süsses - tobias kocht! - 13.08.2011-13.09.2011

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Dessert, Gegrilltes
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Apfel, Smoker, Zimt, Zitrone
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3-2-1 Ribs

Jens | 22. Juni 2011

Spare Ribs sollte jeder echte Kerl und BBQ Fan einmal gegrillt haben. Mit rund 6 Stunden zählt dies zu einem der längeren “Jobs” am Grill und erfordert ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen. Bei gutem Wetter und einer netten Nebenbeschäftigung ist das aber alles kein Problem. Man sollte nur ab und an mal ein Auge auf das Grillthermometer werfen und darauf achten, dass die Temperatur stimmt.

3-2-1 steht hier übrigens für die drei Zubereitungsphasen. Erst 3 Stunden indirekt auf dem Grill, dann 2 Stunden in Flüssigkeit und Alu Folie und am Schluss nochmal eine Stunde indirekt und mit Sauce bepinselt.

Ribs kann man in hunderten von Varianten zubereiten. Das Rub (Gewürzmischung) und die Sauce mit der am Ende glasiert wird geben den Ribs den gewünschten Geschmack. Viele legen ihre Ribs auch noch vor dem Rubben einige Stunden in eine Brine (=Sud) ein. Wir verzichteten aber an diesem Tag erstmal darauf.

Das Endergebnis war ein wahrer Traum. Geschmacklich einfach der Oberhammer und das Beste was ich je vom (eigenen) Grill gegessen habe. Die Würzmischung war genau richtig und das Fleisch war so zart, dass ihm nichts anderes übrig blieb als vom Knochen zu fallen.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 3 Spare Ribs (ca. 1kg pro Rib) – Einige Metzger verkaufen die Ribs ohne das Fleisch am oberen Ende. Sieht zwar schöner aus, da die Ribs dann gerade sind, ich finde allerdings, dass gerade das Fleisch oben auch nochmal super lecker und sehr saftig wird.
  • 1 Liter Apfelsaft
  • Barbecue Sauce (je nach Geschmack, ich verwendete diese hier)

Für das Rub:

  • 4 EL brauner Zucker
  • 1 EL Zwiebel (granuliert)
  • 1 EL Knoblauch (granuliert)
  • 3 EL Paprika
  • 1,5 EL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 0,5 EL Cumin/Kreuzkümmel
  • 0,5 EL Selleriesalz
  • 0,5 EL Salz
  • 0,5 EL grobes Meersalz

Zubereitung:

Zuerst die Ribs von ihrer Membran befreien. Das ist eine dünne silbrig-weiße Schicht auf der Rückseite der Ribs. Hierzu am besten mit einem Messer drunter puhlen und die Membran dann einfach mit einem Küchentuch (damit man nicht abrutscht) abziehen. Ist beim ersten mal ein bisschen Fummelarbeit, klappt aber danach um so besser, wenn man erstmal den Dreh raus hat. Danach mischt man die Zutaten für das Rub zusammen und bepudert die Ribs von allen Seiten großzügig mit der Würzmischung. Das Ganze macht man idealerweise am Vorabend und lässt das Fleisch dann nochmal über Nacht im Kühlschrank durchziehen.

Den Grill bereiten wir fürs indirekte Garen vor und heizen auf 110° bis 120° vor. Ich verwende eine, ursprünglich für gespülte Teller dienende, Halterung von Ikea, um meine Ribs im Smoker hinstellen zu können. Das verschafft mir einen gewaltigen Platzvorteil, sodass ich auch alle Ribs unterkriege. Vor allem in einem kleineren Kugelgrill macht die Halterung durchaus Sinn. Innerhalb der ersten beiden Stunde habe ich auch noch zwei mal mit etwas Hickory Holz gesmoked. Das gibt nochmal ein dezentes und schönes Raucharoma ans Fleisch.

Jetzt gehen die gerubbten Ribs bei einer durchgehenden Temperatur von ca. 115° für 3 Stunden in den Smoker.

Tipp: Man sollte darauf achten, dass man eine Aluschale oder Alufolie unter die Ribs legt um das abtropfende Fett abzufangen. Dann hat man später beim Saubermachen weniger Arbeit.

Nachdem die ersten 3 Stunden vorbei sind, kann die zweite Phase eingeleitet werden. Die Ribs kommen nun in die mit Apfelsaft gefüllte Wanne. Diese wird mit Alufolie Luftdicht verschlossen.

Wieder geht es bei gleicher Temperatur für 2 Stunden unter die Haube. Danach werden die Ribs wieder ausgepackt und mit Barbecue Sauce bepinselt und wandern zurück auf den Grill. Nach 30 Minuten einmal wenden und auch die andere Seite bepinselt. Nochmal 30 Minuten garen.

Nach mittlerweile rund 6 Stunden im Grill sind die Ribs endlich fertig und können verspeist werden. Das Fleisch sollte nun butterzart sein und förmlich vom Knochen fallen. Noch mehr Beweisfotos gibt es im Anschluss.

Viel Spass und vor allem Durchhaltevermögen wünsche ich Euch! Lasst den Smoker oder Kugelgrill ordentlich rauchen!

Wie macht ihr eure Ribs? Teilt mir eure Rub- oder Saucen Rezepte, sowie alternative Zubereitungsarten in den Kommentaren mit.

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Fleisch, Gegrilltes
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6 Stunden, Rub, Smoker
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Grill-Quickie: Curry Balls mit Minz-Joghurt

Jens | 15. Juni 2011

Eigentlich wollte ich diese köstliche Kleinigkeit vom Grill garnicht verbloggen, aber als Juliane von Schöner Tag noch per Facebook ihre Sympathie für dieses Gericht zum Ausdruck gebracht hat, konnte ich nicht wiederstehen ;) Damit es jetzt schnell geht mache ich mal einen Quickie draus.

Die Bällchen funktionieren übrigens genau so gut mit Lammhack. Da passt auch der Minz-Joghurt noch einen Tick besser.

Zutaten:

  • 250g Rinderhack
  • 1 Ei
  • ein Stück von einem alten Brötchen
  • Salz
  • 1 TL Curry Paste nach Wahl
  • 100ml Joghurt
  • eine Prise Kreuzkümmel
  • ca. 10 Blätter frische Minze
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Saft einer halben Limette

Zubereitung:

Das Stück Brötchen nochmal kurz auf dem Toaster rösten und dann klein hacken oder in Krümel bröseln. Zusammen mit dem Ei, etwas Salz, der Curry Paste und dem Fleisch gut vermischen. Im Anschluss kleine Bällchen formen (ca. Tischtennisballgröße).

Den Kugelgrill oder Smoker zum indirekten Grillen vorbereiten und die Balls bei ca. 150° durchgaren. Das dauert ca. 15 Minuten. Ein bischen niedrigere oder höhere Temperatur spielt hier auch eigentlich keine Rolle. Es verlänger bzw verkürzt sich dann natürlich die Garzeit.

Für den Joghurt Minze und Knoblauch fein hacken. Zum Joghurt geben und mit Limettensaft, Kreuzkümmel und Salz abschmecken.

 

PS: Weil das Ganze so schnell geht und im Handumdrehen vorbereitet ist, soll dies mein Beitrag zur Cucina Rapida im Monat Juni werden.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

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Currypaste, Hackfleisch, Minze, Quickie
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