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Wir sagen Tschüss…

Martin | 20. April 2011

…. aber nur über die Ostertage :)

Jimbo und ich werden uns über die Ostertage verabschieden und uns ein paar Tage Ruhe mit Freunden und Familie gönnen.

Daher wird es über die Ostertage keine weiteren Einträge geben und erst ab nächste Woche Dienstag wieder neue kulinarische Highlights.

Frohe Feiertage

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Hähnchen Enchiladas

Jens | 13. April 2011

Neulich stand mir der Sinn nach etwas Mexikanischem. Da mein Vorratskämmerlein noch ein paar Tortillas beinhaltete kam mir erst die Idee ein paar Wraps zu machen in den Sinn. Nach kurzem (Kühl)Schrank und Gehirnzellen durchwühlen viel die Wahl dann aber doch auf Enchiladas. Die machen pappsatt und schmecken herrlich. Genau das richtige für besagten Abend.

Zutaten (für 3-4 Personen):

  • 6 Tortilla Fladen
  • 350g Hähnchenbrust
  • 1 Dose Tomaten (gehackt)
  • 1 kleine Dose Mais
  • 1 Becher Saure Sahne / Schmand
  • 1 Hand voll geriebener Käse
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 kleine Chili Schote
  • Salz & Pfeffer
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • Oregano nach Wunsch

Zubereitung:

Chili Schote und Knoblauch fein hacken, Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. Das Fleisch kurz in etwas Öl scharf anbraten. Danach die Hitze reduzieren, Frühlingsziebel, Chili, Knoblauch und kurze Zeit später Tomatenmark hinzugeben. Kurz mitbraten.

Mit den Tomaten ablöschen, Mais dazu geben und 5 Minuten einköcheln lassen. Einen halben Becher Schmand einrühren und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Mit Paprika, Kreuzkümmel, Oregano, Salz und Pfeffer würzen.

Nun die Tortillas mit etwas Füllung bestücken und zusammenrollen. Die zusammengerollten Fladen nebeneinander in einer Auflaufform platzieren. Den restlichen Schmand mit wenig Wasser verdünen und über die Tortillas streichen. Nochmal mit Oregano bestreuen und abschließend mit Käse bedecken. Für gut 20 Minuten in den auf 180° vorgeheizten Ofen, bis der Käse zerlaufen und goldbraun ist.

Wer mag serviert mit frischem Koriander.


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Hähnchenbrust, Mexikanisch, Tortilla
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Andronaco: Italien mitten in Deutschland

Martin | 5. März 2011

Vor ca. 2 Jahren hörte ich zum ersten Mal von meiner Arbeitskollegin den Namen “Andronaco” in  Verbindung mit den Worten “sehr gutes Essen”, “gute Preise”, “netter Service”, “große Auswahl” usw.
Ich hatte dem Ganzen keine große Aufmerksamkeit geschenkt, da meine Kochlust damals noch nicht so entflammt war und ich sowieso noch zuhause im Hotel Mama wohnte und schließlich muss man dort auch nicht selber einkaufen gehen :)

Seit über einem Jahr wohne ich nun jedoch nicht mehr im Hotel Mama, dafür koche ich umso mehr. Als ich letztes Jahr für ein paar Arbeitskolleginen etwas italienisches kochen wollte bekam ich nirgends Pancetta. Das hatte mich sehr geärgert und später wurde mir wieder dieser “Andronaco” empfohlen.
Es war also Zeit einmal rauszufinden wo dieser “Andronaco” ist und ob er wirklich so gut ist wie alle behaupteten.

Im Internet fand ich raus, dass Andronaco quer in Deutschland seine Filialen hat. Bielefeld, Dortmund, Hamburg (2x), Köln, Lübeck, Osnabrück, Ratingen und Wolfsburg gehören zu Andronacos Standpunkten. Es gibt auch einen Onlineshop, der allerdings fast nur Weine und Öle beinhaltet.

Ich erkundigte mich also nach der Adresse und besuchte Andronaco das erste Mal unter der Woche, vormittags gegen 10.00 Uhr.
“Mein” Andronaco liegt mitten im Billbrooker Industriegebiet in Hamburg in einer sehr großen Lagerhalle.

Der erste Eindruck war “wow, groß und wow kaltes Ambiente”. Auch innen sieht alles nach Lagerhalle aus aber wenn man sich daran gewöhnt hat, fällt es einem garnicht mehr auf.

Ich machte mich also daran den Inhalt dieser riesigen Lagerhalle zu erkundigen. Mein erster Weg führte mich direkt zur Frischwarentheke. Außer mir war kein weiterer Kunde da und ich wurde direkt bedient. Die Frischwarentheke bietet eine große Auswahl an Wurst, Käse, hausgemachter Antipasti und hausgemachter Pasta. Probiert werden kann alles was es zu kaufen gibt und die Verkäufer sind in der Regel sehr nett und hilfsbereit. Es macht auch den Eindruck als ob sie wissen, was sie dort verkaufen. Jedenfalls habe ich es bis jetzt noch nicht erlebt, dass sie eine Frage des Kunden bzgl. eines Produktes nicht beantworten konnten.

Nachdem ich viel mehr an der Theke gekauft hatte als ich wollte, verschlug es mich “um die Ecke” und ich stand am Anfang der riesigen Weinauswahl. Von 4€ bis Dreistellige Summen ist für jeden etwas dabei. Zusätzlich gibt es einen Mitarbeiter der ausschließlich in der Weinabteilung arbeitet. Dieser nimmt sich auch, wenn nötig, die Zeit einen ausführlich zu beraten. Zusätzlich gibt es in einigen (Hamburg, Lübeck, Bielefeld, Osnabrück, Dortmund und Köln) Andronaco-Läden jeden Freitag (12-19 Uhr) und Samstag (12-18 Uhr) eine kostenlose Weinprobe. Dort werden jede Woche neu ausgewählte Weine zur Verkostung angeboten. Ein sehr gutes und großzügiges Angebot. Die dort angebotenen Weine sind dann oft auch zu einem günstigeren Preis zu haben (z.B. 2004er Chianti für 13,95€ statt 16,95€)

Quelle: Andronaco.de

Quelle: Andronaco.de

Zusätzlich zur Frischwarentheke und Weinabteilung gibt es so ziemlich alles was das italienische Herz begehrt. Von Fertigpasta und Dosensauce bis hin zu jeder Zutat frisch gelagert ist dort alles vorhanden. Die Auswahl ist nahezu Grenzenlos.

Ein weiterer Pluspunkt ist das zusätzliche “Restaurant” was Andronaco bietet (nur in Hamburg, Bielefeld und Dortmund). Atmospherisch dient es eher einem Stehimbiss / Schnellimbisslokal. Man isst auf Bistrohockern und im Stehen an kleinen/großen Bistrotischen oder auf Bierbänken an länglichen Tischen.
Von den angebotenen Speisen kann es jedoch durchaus mit kleineren Restaurants mithalten.

Täglich gibt es Tagespasta, Tagesfisch und Tagessuppe welche ständig variieren. Alleine die Tagespasta umfasst jeden Tag 5 verschiedene Pastasorten auf unterschiedliche Art zubereitet. Ein Teller Tagespasta kostet 3,30€ und besteht aus einer gut sättigenden Mahlzeit.
Zu den Tagesmenüs gibt es dann noch u.a. Lasagne, flammbierte Scampis, diverse Pizzen, Bruscetta etc.

Die Getränkeauswahl reicht vom Softdrink über ein Glas Wein bis hin zu ganzen Flaschen Wasser bzw. Wein
Die Flasche Wein (0.75L) gibt es für 10,00€, die Flasche Cola (0,2L) für 1,40€. Ein akzeptabler Preis.

Das Essen wird zum Teil auch für den Kunden offen zubereitet. So kann man z.B. zusehen wie die Scampis in einem riesigem Wok flambiert werden und das Feuer bis unter die Decke geht, wie man es sonst immer nur von den asiatischen Küchen kennt.

Quelle: Andronaco.de

Quelle: Andronaco.de

Es ist jedoch nicht alles perfekt. Die Kritik ist aber sicherlich regional bezogen und nicht so schlimm.

Bei meinem ersten Einkauf schien ich Glück gehabt zu haben, was die Wartezeiten angeht. Die lag nämlich überall bei 0 Minuten. Geht man nach 12 Uhr zu Andronaco (Billbrook) einkaufen ist in der Regel der Parkplatz brechend voll und die Warteschlange des Restaurants geht bis raus auf den Parkplatz, was bedeutet, dass ca. 30-40 Leute vor einem in der Warteschlange stehen. Es scheint als ob das komplette Industriegebiet täglich ab 12.00 Uhr bei Andronaco isst und einkaufen geht. Das führt zu einer Wartezeit von ca. 15-25 Minuten.

Was für das Restaurant gilt, gilt auch für die Frischwarentheke in der Mittagszeit. Es gilt, Nummern ziehen und warten. Bei Andronaco kaufen auch viele Großhändler und Geschäftsleute ein. Diese brauchen teilweise bis zu 15 Minuten für ihre Einkäufe. Wartezeiten von 10-20 Minuten sind in der Mittagszeit eher die Regel als die Ausnahme. Jedoch läuft alles sehr gut organisiert ab und es ensteht kein Chaos. Die Qualität entschädigt dann hinterher auch für die Wartezeiten. Ein Vorteil in dem Nachteil ist es, dass man während der Wartezeiten bequem weitershoppen kann. Die Nummern werden per Lautsprecher im Laden ausgerufen. Man muss nicht die komplette Zeit an der Theke warten.

Weiterhin etwas unangenehm aufgefallen ist mir, dass ein Mitarbeiter an der Frischwarentheke grundsätzlich alle Mengenangaben falsch verstehen will und absichtlich falsch wiederholt um etwas mehr zuverkaufen. Das ist am anfang noch recht spaßig und als italienischer Charm zuverstehen, wenn man aber bei jedem Einkauf an den gleichen Verkäufer gerät und jede Bestellung korregieren muss, nervt es jedoch irgendwann und verlässt meinen Tolleranzbereich. Das ist jedoch nicht die Regel sondern die Ausnahme bei den Verkäufern. Der Großteil der Verkäufer(in) nimmt jede Bestellung so an wie abgegeben.

Positiv zu erwähnen sei noch, dass fast alle Mitarbeiter im Verkauf Italiener (deutsch-italiener) sind und es wird viel Italienisch gesprochen. Das verleiht der ganzen Atmosphere noch ein bisschen mehr italienisches Feeling. Vorallem der italienische Weinverkäufer versteht sein Handwerk was Sprachspiel, Verkaufstalent und Witz angeht.

Alles in Allem ist Andronaco sicherlich einen regelmäßigen Besuch wert, wenn man auf italienische Küche steht und nicht immer abgepackte Ware kaufen möchte. Für mich sind es gute 7,5/10 gekleckert.de Punkte im Bereich Einkauf.

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Andronaco, Großhändler, Italien, Pasta
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Muss es immer die Tüte/Dose sein?

Martin | 15. August 2010

Hallo,

vor einiger Zeit habe ich schon einmal einen ähnlichen Bericht geschrieben. Jedoch sehr kurz und nur über ein einzelnes Produkt (Chilisalz).

Mittlerweile habe ich einige andere Sachen ausprobiert und muss sagen, dass alles immer nur halb so wild ist wie alle vermuten und man die besten Sachen in großen Mengen schnell und einfach hinbekommt, ohne das man die Hälfte davon wegschmeißen muss.

Sachen wie Chilisalz, Pestos, Soßen etc. sind keine große Kunst und lassen sich problemlos mehrere Wochen im Kühlschrank halten oder eingefrohren im Tiefkühler. Selbst Pizzen kann man mittlerweile super schnell zubereiten aus frischen Zutaten. Teilweise sogar schneller als die Fertigpizza aus der TK.

Preislich liegt man meist über dem Supermarktpreis aber so ist es nun einmal wenn man frisches Essen haben möchte. Neulich bei “Lanz kocht” meinte Alfons Schubeck, dass Menschen für jeglichen Müll im Leben Kredite aufnehmen. Für Autos, Wohnungen, Technik usw. jedoch würde keiner ein Kredit aufnehmen um sich frisches Essen zu kaufen obwohl man damit das Wichtigste, seinen Körper, am Leben erhält. Da ist was dran finde ich. Gutes frisches Essen hat nunmal seinen Preis und man sollte ruhig mal 2-3€ mehr ausgeben für bestimmte Zutaten.

Vor kurzem habe ich z.B. auf Lamiacucina die Pestorezepte entdeckt und muss sagen, dass sie einfach nur gut sind. Und das beste daran ist, dass es super schnell geht. So ein Pesto ist in 10-15 Minuten gemacht und hält sich problemlos 4 Wochen im Kühlschrank und es schmeckt einfach 10 mal besser als diese Fertigteile aus dem Supermarkt. Kostet zwar mehr als das Glas im Supermarkt für 1-2€, ist Qualitativ dem Supermarktpesto aber um längen voraus.

Gleiches gilt für z.B. Nudelsoßen. Eine gute Nudelsoße ist auch in 15-20 Minuten gemacht und köchelt dann nochmal 15-20 Minuten vor sich hin ohne dass man darauf achten muss. Schmeckt ebenfalls viel besser als der Kram aus dem Glas, kostet dafür aber ein bisschen mehr. Kauft man allerdings ein Glas Nudelsoße für ein paar Cent beim Discounter sollte man sich einmal überlegen warum das Ganze überhaupt so billig ist. Da werden sicherlich keine Top Produkte drin sein. Nichts gegen Discounter. Ich kauf da selber ab und zu ein, aber für 60-70 Cent / Glas darf man einfach keine Spitzenqualität erwarten. Da gebe ich lieber 4-5€ für die Zutaten aus, aus denen ich dann 1-2 mal die Soße kochen kann und habe frische Zutaten. Die paar Minuten in der Küche dann sind es mMn auch wert.

Und gerade wenn man für andere Leute kocht ist es doch toll wenn die Zeit in der Küche hinterher mit zufriedenen Gesichtern belohnt wird.

Gruß, Martin

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Warum teuer kaufen wenns auch einfach geht?

Martin | 20. April 2010

Hallo,

gestern mittag war ich in der Hamburger Innenstadt unterwegs und bin dann auch am Gewürzladen eines Sterne und TV Kochs vorbeigekommen der sämtliche Arten von Gewürze anbietet.

Reine Gewürze und auch Gewürzmischungen. Meiner Meinung nach sind 90% davon absoluter Standard und in jedem anderen Laden in gleicher Qualität für weniger Geld zubekommen. Einiges ist jedoch recht interessant gewesen.

Unter anderem habe ich dort Chili-Salz gesehen. Die Idee ist super einfach, aber drauf gekommen bin ich von alleine bis jetzt noch nicht :)

Da ich aber keine Lust hatte einige € für so ein kleines Tütchen ausgeben habe ich das Ganze zuhause selber gemacht. Grobes Meersalz ist Standard in meiner Küche und da ich letztes Jahr selber Chilis in sämtlichen Schärfegraden gezüchtet hatte, habe ich noch einiges an Chilipulver von fein bis grob in der Küche stehen.

Zuhause also den Mörser rausgeholt und das Salz mit dem Chili gemixt und zerkleinert.
Ich habe das Chili-Salz im Laden nicht probiert aber mein Ergebnis kann sich sehen lassen und schmeckt ganz gut. Eine tolle Sache.
Sollte man kein Chili selber haben kommt man immer günstiger bei weg wenn man sich 1kg grobes Meersalz kauft und zusätzlich ne Tüte getrockneter Chiliflocken. Dürfte für 1kg Chilisalz dann die Menge sein, die man beim Sternekoch für eine Tüte zahlt.

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