Die etwas andere Art des Kochens, Teil 2: Tomate Mozzarella auf Balsamicogelee und Basilikum Air
Lang lang ist es her, seitdem ich meine ersten Versuche mit der Molekularküche unternommen habe. Damals habe ich Air und Drops ausprobiert und bin gnadenlos gescheitert. Monatelang standen die Dosen im Küchenregal und regelmäßig dachte ich mir “Das musst du auch mal wieder ausprobieren”. Vor ein paar Tagen schickte mir Jens einen Link der Harvard University, die eine Vorlesungsreihe mit dem Namen “Science & Cooking” angeboten hatte. Danach verbrachte ich stundenlang mit dem Gucken der Reihe und bekam den Mund garnicht mehr zu. Einen Teil der Gerichte sind auch mit meinen Küchenutensilien umsetzbar (theoretisch jedenfalls) und so war ich der Meinung, dass die Avantgarde Küche auch von mir umsetzbar ist
Und tatsächlich sollte mir das erste Ma(h)l der “Harry Potter Effekt” gelingen (Wer die Videos guckt, wird es öfters hören
). Ich habe etwas erschaffen, was nicht danach aussieht wie es schmeckt. Und ich muss sagen … es macht verdammt viel Spaß wenn Molekularküche funktioniert.
Für den Anfang hatte ich irgendwie Tomate Mozzarella im Kopf, in einer abgewandelten Version. Die Rezepte für das Balsamico-Gelee und Basilikum-Air sind aus dem Buch “Molekulare küche”
Zutaten:
Für das Balsamico-Gelee:
- 50 ml Balsamico
- 35 ml Wasser
- 10 gr Zucker
- 2 gr Gellan
- gute 200 ml Gemüse Brühe (umso intensiver, desto weniger schmeckt man den Basilikum hinterher)
- 6 gr frische Basilikumblätter
- 1 gr Lecithin
- 1 große Tomate
- 1 Mozzarella
- Balsamico-Creme
- Olivenöl
Die Zutaten für das Balsamico-Gelee zusammen in einer Pfanne unter Rühren aufkochen lassen und dann in eine Form geben, sodass das Gelee ca. 2 mm hoch wird.
Dieser Beitrag ist gleichzeitig mein Beitrag am großartigem Blogevent vom Kochtopf

