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Nachgekleckert: Zitronensirup mit Minze und Ingwer

Jens | 30. August 2011

Schon vor einiger Zeit ist mir bei NutriCulinary das Rezept für eine Limonadensirup ins Auge gefallen. “Für den Sommer genau das Richtige” habe ich mir gedacht und es gleich mal auf meine endlos erscheinende To-Do Liste gesetzt. Und wie das mit den To-Do Listen so ist, werden sie nur sehr langsam abgearbeitet und so bin ich erst jetzt (im gefühlten Tief-Herbst) dazu gekommen das Ganze mal nachzubasteln. Für Zitronentee mit frischer Minze, den ich über alles liebe, ist es ja wohl noch ein bisschen zu früh!
Da der Sirup jetzt allerdings noch ein paar Tage ziehen muss, kann ich zum Geschmack erstmal noch nichts sagen, werde jedoch zu gegebener Zeit hier nochmal updaten und auch via Facebook (Fan werden!) nachmal eine Wertung abgeben. Fest steht auf jeden Fall, dass die komplette Wohnung jetzt herrlich nach Zitrone und Minze duftet. Geil!

Ich habe jetzt erst einmal eine kleine Portion zum testen hergestellt und daher weniger von jeder Zutat als im Originalrezept verwendet (weiterhin auch keine Limetten und nur Zitronen benutzt)
Zutaten:

  • 4 Zitronen
  • 20g Ingwer
  • 200g Zucker
  • 200ml Wasser
  • 10g Minze

Zubereitung:
Die Zitronen auspressen und den Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Zucker, Ingwer und Wasser aufkochen und 5 Minuten offen köcheln lassen. Danach den Topf vom Herd nehmen, Minze und Zitronensaft hinzufügen und 1-2 Minuten ziehen lassen. Danach alles durch ein feines Sieb in eine Flasche abfüllen.

Einige Tage im Kühlschrank ziehen lassen. Danach 1:3 mit Mineralwasser mischen und ein paar Eiswürfel dazu geben. Fertig ist die hausgemachte Limonade.

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Getränke
Tags
Ingwer, Minze, Zitrone
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Marathonzubereitung: Pulled Pork Wrap mit Tomaten-Gurken-Salsa

Jens | 23. August 2011

Nachdem ich jetzt einige Rezepte geliefert habe, die mal eben auf die schnelle zuzubereiten sind, werde ich heute mal das genaue Gegenzeil vorstellen. Ein wahrer Marathon war das für mich am Wochenende. Zudem habe ich mich auch noch um 6:00 Uhr morgens aus dem Bett gequält … aber der Reihe nach.

Angefangen hat alles mit einem ca. 800g schweren Stück Schweinenacken, welches ich noch im Eisfach hatte. Ich habe es dann am Freitag morgen rausgenommen und im Kühlschrank für 24 Stunden abgetaut. Danach mariniert, bzw gerubbt und wieder für 20 Stunden kalt gestellt und ziehen lassen. So und jetzt kommt auch schon ein riesen Fauxpas. Eigentlich wandert so ein schönes Stück Fleisch in diesem Moment auf den Grill – leider hat das Wetter an diesem Wochenende nicht mitgespielt und so musste ich mit dem Ofen vorlieb nehmen, in dem das gute Stück für 10 Stunden verschwunden ist (ich habe mir extra einen Wecker gestellt, es um 6:00 Uhr reingelegt, damit es um die Mittagszeit fertig ist).

Dennoch ist die ganze Aktion, trotz fehlendem Rauch/Grillaroma, mehr als gelungen. Zwar war das Stück mit 800g etwas klein für ein richtig gutes Pulled Pork, jedoch lies es sich sehr gut pullen (zerrupfen), war wunderbar saftig und schmeckte hervorragend.

Ich habe mich dann dazu entschieden ein paar Wraps zu machen. Alternativ passt Pulled Pork aber auch super mit etwas Cole Slaw  und BBQ Sauce auf ein Hamburger Brötchen.

Zutaten:

  • Schweinenacken (Ich hatte 800g, ein größeres Stück ist aber besser (Reste kann man super einfrieren))
  • Ein beliebiger Rub (zB Butt Rub)
  • 100ml Apfelsaft
  • BBQ Sauce
  • Wraps
  • Rucola
  • 4 Kirschtomaten
  • ca. 1/5 Salatgurke
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas glatte Petersilie
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Messerspitze Kreuzkümmel
  • etwas Chili

Zubereitung:
Das Fleisch am Vortag ordentlich mit Rub bepudern und einmassieren. Gut in Frischhaltefolie einwickeln und 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Den Ofen auf 110-120° einheizen, das Fleisch mit einem Fleischthermometer versehen und in den Ofen legen. Darunter eine Abtropfschale mit etwas Wasser stellen.

Etwas BBQ Sauce in Apfelsaft einrühren und damit nach gut 5 Stunden jeweils stündlich das Fleisch bepinseln damit es schön saftig bleibt.

Wenn die Kerntemperatur des Fleisches 90-95° erreicht hat, ist es fertig und kann herausgenommen werden. Damit der Fleischsaft im Fleisch bleibt, wickelt man es jedoch nochmal für rund eine Stunde in Alu Folie ein, legt es zurück in den ausgeschalteten Ofen (wahlweise auf 50° stellen) und lässt es ruhen.

In der Zwischenzeit kann man die Salsa vorbereiten. Dazu Tomaten, Gurke und Petersilie klein schneiden. Mit Zitronensaft und Olivenöl marinieren und mit Kreuzkümmel, Chili, sowie Salz und Pfeffer würzen. Gut umrühren und ziehen lassen.

Nach einer Stunde dann das Fleisch auspacken, in eine Schüssel legen und mit zwei Gabeln zerrupfen. Dabei tief einatmen und den herrlichen Fleischduft inhalieren ;)

Ein Wrap in der Pfanne oder Ofen kurz erwärmen. Mit etwas Rucola, Fleisch, BBQ Sauce und Salsa bestücken, einrollen und glücklich werden.

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Fleisch
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lang, Schweinenacken
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Fenchel Salat

Jens | 19. August 2011

Da ich gerade erst aus meinem wohlverdienten und wunderschönen Thailand Urlaub zurück gekommen bin und hier einiges zu tun und organisieren war, fehlte mir in der letzten Woche total die Zeit zum kochen. Wahrscheinlich war ich es auch einfach nicht mehr gewohnt. Da geht man 3 Wochen lang Tag für Tag ins Restaurant und lässt sich bedienen und kaum ist man zu hause muss (darf) man wieder alles alleine machen.

Immerhin hat die Zeit gestern für einen kleinen Fenchel Salat gereicht. Der kommt mit Rucola und Walnuss Öl sehr nussig daher und bringt mit der Tomate noch eine fruchtige Note mit. Eine ideale Beilage zum Fisch. Genug der Worte. Weiter geht es mit dem Rezept.

Zutaten:

  • 1 Fenchel
  • 1 Hand voll Rucola
  • 4-5 Kirschtomaten
  • 2 EL Walnuss Öl
  • 1 EL weißer Balsamico oder Apfelessig
  • 1 Salz & Pfeffer
  • etwas Thymian

Zubereitung:

Das Fenchelkraut abschneiden, kleinhacken und zusammen mit Öl und Essig, Thymian sowie Salz und Pfeffer verrühren. Den Fenchel halbieren und vom Strunk befreien. Die eine Hälfte sehr fein raspeln, die andere grob hobeln. Tomaten vierteln, Rucola waschen und alles mit der Vinaigrette vermischen. Für ca. 30 Minuten ziehen lassen. Garniert mit gerösteten Sonnenblumenkernen.

Und weil es so schön passt, nehme ich mit diesem Rezept direkt mal beim Kochevent August des Gärtnerblogs teil.
Garten-Koch-Event August 2011: Fenchel [31.08.2011]

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Gemüse, Salat
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Fenchel, Rucola, Tomate
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Roastbeef-Rucola-Rollen

Martin | 8. August 2011

Heute ist mein erster Urlaubstag. Am liebsten wäre ich jetzt gerne in der Sonne, am Strand und Meer. Zur Not würde mir auch die Liege auf meinem Balkon im Sonnenschein mit einem guten Buch und einem kühlen Bier genügen. Für den Strand und das Meer fehlt mir das Geld und die Begleitung. Die Liege auf meinem Balkon ist zwar vorhanden, aber der Sommer macht in Norddeutschland ja bekanntlich seit einiger Zeit auch Urlaub. Es regnet …

Wenn schon das Wetter mir den Urlaub versaut, soll das Essen wenigstens stimmen. Dieses schnelle Gericht steht schon seit Ewigkeiten auf meiner To-Do-Liste und obwohl es in 2 Minuten zubereit ist, bin ich nie dazu gekommen es zuzubereiten.

Eingekauft dafür hatte ich bereits am Samstag. Die Roastbeef-Rucola-Rollen eignen sich wunderbar als Vorspeise, vorallem wenn man mehrere Personen zu Gast hat.

Zutaten:

  • 3 Scheiben Roastbeef pro Person
  • 1 Packung Rucola
  • 1 Packung Frischkäse (bei mir Buko – pikante Kräuter)
  • Balsamico-Creme

Die Zubereitung ist super simpel und selbst für den größten Kochmuffel schnell machbar.
Roastbeefscheibe mit 2-3 Streifen Balsamico-Creme bestreichen. Ein bisschen Rucola in die Mitte legen. Eine gute Portion Frischkäse dazu, das Ganze rollen, anrichten und fertig. Viel schneller kann man eine Vorspeise glaub ich nicht selber zubereiten.

 

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Rezepte, Snacks & Quickies, Vorspeise
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Balsamico, Frischkäse, Roastbeef, Rucola
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Hähnchen-Curry-Kokos-Suppe

Martin | 7. August 2011

Nachdem Jens uns die Grüße aus Thailand geschickt hat, dachte ich mir ich schicke ihm welche zurück. Die Luftfeuchtigkeit hier in Hamburg ist zur Zeit wahrscheinlich genauso hoch wie in Thailand, nur dass der Rest leider nicht dazu passt.

Da ich sowieso noch einkaufen musste, kaufte ich alles für ein kleines Thaicurry ala freestyle ein.

Im Einkaufskorb landeten (für ca. 3 Personen):

  • 600 gr. Hähnchebrustfilet
  • 1 Gurke
  • Paprika Mix
  • 1 mittleres Stück Ingwer
  • Zitronengras
  • Tomaten
  • Knoblauch
  • Sesamöl
  • Currypulver
  • Kokosnussmilch (2*400ml)
  • Basmatireis
  • 1 Ananas

Zuhause angekommen ging es auch schon direkt ans Kochen. Zuerst die Hähnchenbrustfilets unter kaltem Wasser gut abwaschen und anschließend vom Fett und Sehnen (falls vorhanden) befreien.
Danach Gurke, Paprika und Tomate waschen und alles zusammen mit dem Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden.

Am meisten Zeit kostete mich, die Ananas auszuhöhlen, da ich diese als Gefäß nutzen wollte. Garnicht so einfach aber mit ein bisschen Arbeit klappt auch dieses. Das Fruchtfleisch kann man hervorragend für das Curry nutzen, und die Hülle der Ananas ist ein wunderbares Gefäß, sowohl optisch als auch kulinarisch.

Wenn die Ananas ausgehölt ist und die Zutaten kleingeschnitten, kann man anfangen das Wasser für den Reis aufzusetzen. Da wir hier nicht viel Wasser benötigen, kocht es relativ schnell und wir können den Reis hineingeben. Jetzt wird das Fleisch in einer Pfanne goldbraun angebraten. In der Zwischenzeit wird der Ingwer und Knoblauch kleingeschnitten. Hier muss jeder selber entscheiden wieviel er wovon dazu gibt. Das ist Geschmackssache.

Wenn das Fleisch gut angebraten ist, geben wir die restlichen Zutaten hinzu und lassen sie 1-2 Minuten anbraten. Alles mit Salz, Pfeffer, Curry und wer mag auch Chili abschmecken und dann die Kokosnussmilch hinzugeben und einmal kurz aufkochen lassen.

Fertig ist das Gericht. Zum servieren habe ich den Reis auf dem Teller platziert. Man kann den Reis aber auch direkt in die Suppe mit reingeben zum Essen.

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Asien, Rezepte
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Ananas, Basmati, Curry, Gurke, Hähnchen, Kokos, Kokosnussmilch, Paprika, Reis, Thailand
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