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schnelle Birnen-Schoko-Muffins

Jens | 9. Juni 2011

Kürzlich stand mir der Sinn danach endlich mal wieder etwas zu backen. Da ich unter den Konditoren mit meinem Wissen aber vermutlich noch unter den Lehrlingen der Lehrlinge stehe, reichte es leider nur für ein paar Muffins und keine riesige Torte.

Auch habe ich mir vorgenommen den Teig mal “frei Schnauze” anzurühren. Die Mengen habe ich mir dann natürlich notiert. Ich war vom Ergebnis positiv überrascht. Der Teig war an sich ziemlich lecker, jedoch leider etwas zu fest. für meinen Geschmack. Ich mags eher fluffig. Für das hier aufgeführte Rezept habe ich also die Mehlmenge leicht reduziert.

Fazit: War gar nicht mal so schwer, ging super schnell und geschmeckt hat es auch. Ich denke ich habe die Scheu vorm Backen ein wenig ablegen können und werde mich demnächst an aufwändigere Projekte begeben. Vorschläge können wie immer gerne in den Kommentaren hinterlassen werden.

Zutaten (für 12 Muffins):

  • 100g flüssige Butter
  • 1 Ei
  • 4 EL Zucker
  • 4 EL Joghurt
  • 350g Mehl
  • 200ml Milch
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Birnen
  • Schokolade nach Bedarf (bei mir musste ein Schokoosterhase (dunkel) dran glauben)

Zubereitung:#

Zucker mit Butter und Ei schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Vanillezucker kurz vermengen und zusammen mit dem Joghurt und der Milch zur Zuckermasse geben und zu einem glatten Teig verrühren. In eine leicht eingefettete Muffinform abfüllen. Ca. 3/4 des Förmchens sollten gefüllt sein. Wer mag kann gerne bunte, kleine Muffinförmchen (siehe Bild) benutzen.

Die Birnen Schälen und in Würfel schneiden. Drei bis vier Stücke pro Muffin in den Teig drücken und das Ganze dann bei 180° ca. 20 Minuten backen bis der Teig aufgegangen und schön goldraun ist.

Währenddessen die Schokolade schmelzen und die fertigen Muffins damit einpinseln. Abkühlen lassen und vertilgen.

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Dessert, Kuchen & Gebäck, Snacks & Quickies
Tags
backen, Birne, schnell, Schokolade, süß
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Bolognese ala gekleckert.de

Martin | 6. Juni 2011

Was das Thema Bolognese angeht, gibt es 1000 verschiedene Varianten und Rezepte und jeder behauptet natürlich, dass seine Version die Beste sei. Ob meine Version die Beste ist weiß ich nicht, und möchte ich auch nicht behaupten. Was ich aber mit 100%iger Sicherheit sagen kann, dass mir heute die beste Bolognese geglückt ist, die je meinen Gaumen berührt hat.

Ein bisschen Aufwand ist diesmal dabei, dafür lohnt es sich aber auch.  Wer behauptet, dass Fertigsoßen da mithalten können, hat einen Schweinegaumen :)

Zutaten:

  • 1 Bund Suppengrün
  • 4-5 Lorbeerblätter
  • Salz & Pfeffer
  • 400 gr Rinderhack (qualitativ hochwertiges)
  • 200 gr gemischtes Hack
  • 4 Scharlotten
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • 3*800 gr geschälte Tomaten aus der Dose
  • Rosmarin
  • Thymian
  • Oregano
  • “Italienische Kräuter” – Mix als Alternative
  • 2-3cm breiter Bauchspeck / Speckschwarte
  • 200 ml Rotwein
  • 100 ml Rinderfond
  • Olivenöl

Zubereitung:

Als erstes das Suppengrün waschen, putzen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Das Suppengrün in einer Pfanne mit Olivenöl auf mittlerer Hitze ca. 5-7 Minuten andünsten. Regelmäßig umrühren um ein anbrennen zuverhindern.

In der Zeit wo das Suppengrün in der Pfanne seine Zeit verbringt, werden Scharlotten und Knoblauch geschält und ebenfalls in kleine Würfel geschnitten. Das Suppengrün nun in einen 5L Topf geben und die Scharlotten / Knoblauch kurz andünsten. Zusätzlich geben wir nun das Stück Bauchspeck mit in die Pfanne.

Scharlotten und Knoblauch ebenfalls in den Topf mit zugeben, Bauchspeck in der Pfanne weiter anbraten und nun das Hack in die Pfanne geben (falls die Pfanne zu klein sein sollte, das Hack portionieren). Wenn das Hack gut durchgebraten ist, ordentlich mit Salz & Pfeffer abschmecken. Alles in den  Topf geben und nun mit einem Schuss Olivenöl gut durchmixen und auf mittlerer Hitze das Ganze auf Temperatur bringen. Sobald die Platte heiß ist, den Mix mit 200 ml Rotwein ablöschen und ca 10 Minuten köcheln lassen. Nun 100 ml Rinderfond dazugeben und weitere 5 MInuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.

Jetzt die 3*800gr Dosentomaten dazugeben, gut durchrühren und dann die Lorbeerblätter zugeben. Ab jetzt heisst es warten, denn das Ganze muss gute 2,5-3 Stunden auf mittlerer Hitze köcheln. Platte nicht zu heiß werden lassen, da es sonst anbrennt. Alle 15-20 Minuten sollte man einmal  gut durchrühren und darauf achten, ob etwas angebrannt ist.

Bei Bolognese gehen die Geister ja bekanntlicherweise getrennte Wege, was die Konsistenz der Soße betrifft. Einige mögen es triefend im Teller schwimmen, andere wiederrum haben sogut wie garkeine Flüssigkeit auf dem Teller. Ich für mich, habe ein gesundes Mittelmaß gefunden, was in die Richtung “gut eingekocht, aber Flüssigkeit muss noch vorhanden sein” geht.

Wer es triefend, flüssig mag, ist nach ca 1,5h köcheln am Ziel seiner Soße. Wer es komplett ohne Flüssigkeit bzw. sehr stark eingekocht mag, sollte ca. 4 Stunden Zeit einplanen.

Meine Soße wurde nach 2,5 Stunden köcheln ordentlich gewürzt, Lorbeerblätter und Bauchspeck entfernt und dann noch einmal knappe 30 Minuten auf dem Herd gelassen. Nach knapp 3 Stunden war dann die Bolognese so wie ich sie gerne hätte und wurde direkt verkostet.

Fazit: 9/10 Punkte unter den bisher von mir gekochten und verkosteten Bolognese-Soßen.

Noch ein kleiner Tipp: Beim Anbraten von Suppengrün, Scharlotten und Hack darauf achten, dass nicht zuviel Olivenöl benutzt wird. Nutzt man zuviel Öl, hat man dieses Öl auch mit in der Soße und schwimmt oben im Topf. Natürlich schmeckt es auch recht ölig, wenn man zuviel davon benutzt hat. Deshalb lieber etwas weniger anstatt zuviel.

 

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Pasta, Rezepte
Tags
Bolognese, frisch, Hackfleisch, italienische Kräuter, Lorbeerblätter, Sauce, Soße, Thymian
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Quickie: “Spicy Lemonbreast” Sandwich

Jens | 4. Juni 2011

Auf der Suche nach etwas essbaren fand ich neulich leider (oder glücklicherweise?) nur noch ein Brötchen, 3 Cocktailtomaten und eine Hähnchenbrust in der Küche. Ich entschied mich für ein kleines Chicken-Sandwich, was sich als mittaglicher Snack für die absolute richtige Wahl herausstellte.

Die Brust, schmeckt mit der scharf-sauren Kombination wirklich Klasse und kommt auch vom Grill super gut (wurde am Wochenende getestet). Dazu passt auch der Limettenjoghurt sehr gut, wenn man auf die Dosierung achtet und nicht zuviel davon nimmt. Manchmal brauch es halt echt nicht viel. Einfach, schnell und lecker. So mag ich es.

Zutaten (für ein Sandwich):

  • Ein Brötchen oder 2 Scheiben (Toast)Brot
  • 1 Tomate oder 3 Cocktailtomaten
  • 2 EL Joghurt
  • 1 Hähnchenbrust
  • 1 Limette
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • Chili-Pfeffer (fertige Gewürzmischung aus dem Supermarkt)
  • Salz
  • Olivenöl

Zubereitung:

2-3 Tropfen Olivenöl in eine kleine Auflaufform geben und auf dem Boden der Form verreiben, damit das Fleisch später nicht anbackt. Die Hühnerbrust ebenfalls mit einem tropfen Öl einreiben und von beiden Seiten mit frischem Limittenabrieb, geriebenem Ingwer, Chili-Pfeffer und einer Prise Salz würzen. Dann geht es in der Form für ca. 15 Minuten in den auf 150° vorgeheizten Ofen (je nach Dicke des Fleisches, variiert die Zeit natürlich).

Das Brötchen leicht anrösten (Ich habe es kurz auf dem Toaster gelegt). Dem Joghurt einen Spritzer Limittensaft verpassen und damit beide Brötchenhälften dünn bestreichen. Mit Tomaten und der fertig gebackenen Hähnchenbrust belegen. Fertig!

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Fleisch, Snacks & Quickies
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Hühnchen, Joghurt, Quickie, Sandwich
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süß-scharfe Chicken Wings

Jens | 2. Juni 2011

Momentan ist das Wetter einfach viel zu gut um in der heimischen Küche hinterm Herd zu stehen. So zieht es mich immer wieder nach draussen und an den Grill-Smoker. Die Tage war mal wieder Zeit für Chicken Wings. Unschlüssig wie ich sie diesmal würzen bzw. marinieren will, habe ich mich erstmal Anregungen in den gängigen Grillforen geholt. Ich entschied mich für einen fruchtig-scharfen Ansatz und verfeinerte nach meinem Ermessen.

Das Ergebnis konnte sich absolut sehen lassen. Die Marinade war super lecker und die Wings so zart, dass sie schon fast von selbst vom Knochen fielen. Absolut nachahmenswert und in keinster Weise ein vergleich zu allen vormarinierten Discounter- oder Metzgerwings, die ich je gegesssen habe.

Zutaten:

  • 12 Chicken Wings
  • 2 Dosenpfirsichhälften
  • 50ml Pfirsichsaft aus der Dose
  • 50 ml Olivenöl
  • 50 ml Apfelsaft
  • Saft einer Limette
  • 1/2 TL Limettenabrieb
  • 1 EL Butt Rub
  • 1 TL Meersalz
  • 1 TL Pul Biber oder 3/4 TL Chili (wer es schärfer mag, nimmt mehr)
  • 3/4 EL Honig


Zubereitung:

Alle Zutaten, bis auf die Wings, in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab ordentlich durchpürieren. Die Wings hineinlegen und abgedeckt im Kühlschrank mindestens 8 Stunden darin ziehen lassen.

Den Grill auf 160-180° vorheizen. Die Wings gut abtropfen lassen und für rund 40 Minuten indirekt grillen. Wer will kann zusätzlich (zB mit Fruchthölzern) smoken. Parallel die Marinade einkochen, sodass sie leicht dickflüssig wird.

Nach den 40 Minuten die Wings mit der Marinade bepinseln. Durch den karamellisierenden Honig und den Zucker bekommen sie eine leckere Kruste und eine schöne goldbraune Farbe. Die Wings nach 5 Minuten einmal wenden und von der anderen Seite erneut bestreichen.

Der Grill sollte zu diesem Zeitpunkt noch schön heiss sein. Falls nicht kann man die Wings auch nochmal kurz direkt über der Glut grillen um die gewünschte Kruste und Färbung zu erhalten.

Mit diesem Beitrag möchte ich auch wieder beim Grillevent von Tobias mitmachen, der in Zusammenarbeit mit bbq-shop24.de einen kleinen Grill-Wettbewerb gestartet hat.

Sommerevent - Alle Grillen - Fleisch und Wurst - tobias kocht! - 13.05.2011-13.06.2011

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Fleisch, Gegrilltes
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Geflügel, Marinade, Pfirsich, Smoker
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