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Chili-Cheese-Dog

Jens | 28. Juni 2011

Eine kleine aber feine Sauerei durfte ich zuletzt im Grillforum finden. Dort wurde zur Abwechslung mal indoor gekocht. Die Vorlage für die Sauce habe ich genutzt und eine eigene Kreation für meine Chili-Cheese-Dogs gezaubert. Der Einfachheit halber habe ich mich bei den aktuellen America-Wochen bei Aldi-Süd mit Hot Dog Brötchen und Würstchen eingedeckt. Ich denke aber, dass man da mit einer ordentlichen Wurst und einem selbstgemachten Brötchen noch viel mehr rausholen kann. Der Aufwand war mir gestern bei 32° Aussentemperatur in Düsseldorf aber einfach zu hoch.

Wie man eine ordentliche Wurst zubereitet kann man zB mal bei Chef Hansen nachschauen. Auch ein vielversprechendes Brötchenrezept ist dort verlinkt.

Die Sauce war aber auf alle Fälle ein Kracher. Ein wenig schärfer hätte sie sein dürfen. Daher verdoppel ich hier im Rezept mal die Chili-Menge auf zwei kleine Schoten.

Die Sauce kann man übrigens auch leicht in größeren Mengen zubereiten und dann einen Teil einfrieren für die nächste Kleckerei ;)

Zutaten (für 2 Personen):

  • 4 Hot Dog Brötchen
  • 4 Würste nach Wahl
  • Cheddar Käse

Für die Sauce:

  • 500g Rinderhack
  • 150g Tomatenmark
  • 1 Tasse Wasser
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 EL granulierte Zwiebel
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 2 kleine Chili Schoten, fein gehackt
  • 1,5 TL Salz
  • 3/4 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Pul Piber (türkisches, scharfes Paprika Gewürz)
  • 3/4 TL Sellerie Salz
  • 1 TL frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Für die Sauce das Rinderhack anbraten, Tomatenmark hinzugeben und kurz mitbraten. Mit dem Wasser ablöschen und die restlichen Zutaten hinzugeben. Ca. 20 Minuten einkochen lassen bis eine dickflüssige Fleischsauce entstanden ist.

Die Wurst parallel erwärmen oder anbraten. Die Brötchen auf dem Toaster kurz aufbacken. Anschließend in feinster Hot Dog Manier die Wurst in das Brötchen legen, ordentlich Sauce darüber verteilen und mit etwas Käse belegen. Wer will kann jetzt noch je nach Lust und Laune mit Gewürzgurken, Röstzwiebeln oder diversen anderen Garnituren kombinieren.

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Snacks & Quickies
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Brötchen, Fast Food, Käse, Quickie, Wurst
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3-2-1 Ribs

Jens | 22. Juni 2011

Spare Ribs sollte jeder echte Kerl und BBQ Fan einmal gegrillt haben. Mit rund 6 Stunden zählt dies zu einem der längeren “Jobs” am Grill und erfordert ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen. Bei gutem Wetter und einer netten Nebenbeschäftigung ist das aber alles kein Problem. Man sollte nur ab und an mal ein Auge auf das Grillthermometer werfen und darauf achten, dass die Temperatur stimmt.

3-2-1 steht hier übrigens für die drei Zubereitungsphasen. Erst 3 Stunden indirekt auf dem Grill, dann 2 Stunden in Flüssigkeit und Alu Folie und am Schluss nochmal eine Stunde indirekt und mit Sauce bepinselt.

Ribs kann man in hunderten von Varianten zubereiten. Das Rub (Gewürzmischung) und die Sauce mit der am Ende glasiert wird geben den Ribs den gewünschten Geschmack. Viele legen ihre Ribs auch noch vor dem Rubben einige Stunden in eine Brine (=Sud) ein. Wir verzichteten aber an diesem Tag erstmal darauf.

Das Endergebnis war ein wahrer Traum. Geschmacklich einfach der Oberhammer und das Beste was ich je vom (eigenen) Grill gegessen habe. Die Würzmischung war genau richtig und das Fleisch war so zart, dass ihm nichts anderes übrig blieb als vom Knochen zu fallen.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 3 Spare Ribs (ca. 1kg pro Rib) – Einige Metzger verkaufen die Ribs ohne das Fleisch am oberen Ende. Sieht zwar schöner aus, da die Ribs dann gerade sind, ich finde allerdings, dass gerade das Fleisch oben auch nochmal super lecker und sehr saftig wird.
  • 1 Liter Apfelsaft
  • Barbecue Sauce (je nach Geschmack, ich verwendete diese hier)

Für das Rub:

  • 4 EL brauner Zucker
  • 1 EL Zwiebel (granuliert)
  • 1 EL Knoblauch (granuliert)
  • 3 EL Paprika
  • 1,5 EL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 0,5 EL Cumin/Kreuzkümmel
  • 0,5 EL Selleriesalz
  • 0,5 EL Salz
  • 0,5 EL grobes Meersalz

Zubereitung:

Zuerst die Ribs von ihrer Membran befreien. Das ist eine dünne silbrig-weiße Schicht auf der Rückseite der Ribs. Hierzu am besten mit einem Messer drunter puhlen und die Membran dann einfach mit einem Küchentuch (damit man nicht abrutscht) abziehen. Ist beim ersten mal ein bisschen Fummelarbeit, klappt aber danach um so besser, wenn man erstmal den Dreh raus hat. Danach mischt man die Zutaten für das Rub zusammen und bepudert die Ribs von allen Seiten großzügig mit der Würzmischung. Das Ganze macht man idealerweise am Vorabend und lässt das Fleisch dann nochmal über Nacht im Kühlschrank durchziehen.

Den Grill bereiten wir fürs indirekte Garen vor und heizen auf 110° bis 120° vor. Ich verwende eine, ursprünglich für gespülte Teller dienende, Halterung von Ikea, um meine Ribs im Smoker hinstellen zu können. Das verschafft mir einen gewaltigen Platzvorteil, sodass ich auch alle Ribs unterkriege. Vor allem in einem kleineren Kugelgrill macht die Halterung durchaus Sinn. Innerhalb der ersten beiden Stunde habe ich auch noch zwei mal mit etwas Hickory Holz gesmoked. Das gibt nochmal ein dezentes und schönes Raucharoma ans Fleisch.

Jetzt gehen die gerubbten Ribs bei einer durchgehenden Temperatur von ca. 115° für 3 Stunden in den Smoker.

Tipp: Man sollte darauf achten, dass man eine Aluschale oder Alufolie unter die Ribs legt um das abtropfende Fett abzufangen. Dann hat man später beim Saubermachen weniger Arbeit.

Nachdem die ersten 3 Stunden vorbei sind, kann die zweite Phase eingeleitet werden. Die Ribs kommen nun in die mit Apfelsaft gefüllte Wanne. Diese wird mit Alufolie Luftdicht verschlossen.

Wieder geht es bei gleicher Temperatur für 2 Stunden unter die Haube. Danach werden die Ribs wieder ausgepackt und mit Barbecue Sauce bepinselt und wandern zurück auf den Grill. Nach 30 Minuten einmal wenden und auch die andere Seite bepinselt. Nochmal 30 Minuten garen.

Nach mittlerweile rund 6 Stunden im Grill sind die Ribs endlich fertig und können verspeist werden. Das Fleisch sollte nun butterzart sein und förmlich vom Knochen fallen. Noch mehr Beweisfotos gibt es im Anschluss.

Viel Spass und vor allem Durchhaltevermögen wünsche ich Euch! Lasst den Smoker oder Kugelgrill ordentlich rauchen!

Wie macht ihr eure Ribs? Teilt mir eure Rub- oder Saucen Rezepte, sowie alternative Zubereitungsarten in den Kommentaren mit.

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Fleisch, Gegrilltes
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6 Stunden, Rub, Smoker
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Massaman Curry

Jens | 20. Juni 2011

Trotz der Farbe, hat dieses Gericht nichts mit dem gelb-orangenen Pulvergewürz, welches wir hierzulande unter Curry kennen, zu tun. Curry ist eine, ursprünglich aus dem Indischen Raum stammende, Bezeichnung für eintopfartige Gerichte. Später wurden diese Speisen auch vor allem in Asien populär.

So auch das Massaman Curry. Dieses ist ein traditionelles thailändisches Gericht und wird mit Hühnchen, Zwiebeln und Kartoffeln zubereitet. Gerade durch diese herzhaften Zutaten ist dieses Gericht sehr sättigend und brauch eigentlich auch keine Beilagen. Auf Wunsch meiner Freundin gab es aber noch einen Klecks Reis dazu.

Randnotiz: Ich habe bewusst Fleisch vom Hähnchenschenkel benutzt, da ich mir einbilde, dass es damit noch ein bisschen besser schmeckt als mit Hühnerbrust. Außerdem wird es nicht so schnell trocken wie das Brustfilet. Den Geschmack zahlt man allerdings wie so oft mit einem höheren Zeitaufwand, da sich das Ablösen des Fleisches von den Schenkelknochen, zumindest für mich, als recht mühselig herausstellt. Wer also faul ist, nimmt lieber Hühnerbrust.

Randnotiz #2: Die perfekte Einstimmung auf unseren bald anstehenden Thailand Urlaub :)

Zutaten:

  • Fleisch von 3 Hähnchenschenkeln
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 große Kartoffeln
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl
  • 1 EL Massaman Currypaste
  • 300ml Kokosmilch
  • 1 EL Tamarindensauce oder -paste
  • 1/2 EL Fischsauce
  • 1 EL Palmzucker, alternativ brauner Zucker
  • geröstete Erdnüsse
  • Basilikum
  • Chilischote

Zubereitung:

Die Kartoffeln in kleine Würfel schneiden und vorkochen. Währenddessen das Hühnerfleisch vom Knochen lösen und klein schneiden.

Das Öl in der Pfanne, Wok oder einem großen Topf erhitzen und die Currypaste bei mittlerer Hitze darin auflösen. Fleisch hinzugeben und langsam anbraten. Mehrfach umrühren. Die Zwiebeln hinzugeben und weiter wenden und rühren.

Danach kommt die Kokosmilch und die abgetropften Kartoffeln hinzu. Das Ganze sollte jetzt bei schwacher bis mittlerer Hitze sanft aufköcheln, jedoch keines Falls richtig kochen. Nach ca. 5 bis 8 Minuten sollte das Fleisch gar sein.

Das Curry kann nun mit Fischsauce, Tamarindensauce und (Palm)Zucker je nach Gusto abgeschmeckt werden.

Mit Erdnüssen sowie Basilikum- und Chilistreifen garnieren.


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Asien, Fleisch, Thailand
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Curry, Currypaste, einfach, Erdnüsse, Hähnchen, Kartoffel, Thai
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Grill-Quickie: Curry Balls mit Minz-Joghurt

Jens | 15. Juni 2011

Eigentlich wollte ich diese köstliche Kleinigkeit vom Grill garnicht verbloggen, aber als Juliane von Schöner Tag noch per Facebook ihre Sympathie für dieses Gericht zum Ausdruck gebracht hat, konnte ich nicht wiederstehen ;) Damit es jetzt schnell geht mache ich mal einen Quickie draus.

Die Bällchen funktionieren übrigens genau so gut mit Lammhack. Da passt auch der Minz-Joghurt noch einen Tick besser.

Zutaten:

  • 250g Rinderhack
  • 1 Ei
  • ein Stück von einem alten Brötchen
  • Salz
  • 1 TL Curry Paste nach Wahl
  • 100ml Joghurt
  • eine Prise Kreuzkümmel
  • ca. 10 Blätter frische Minze
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Saft einer halben Limette

Zubereitung:

Das Stück Brötchen nochmal kurz auf dem Toaster rösten und dann klein hacken oder in Krümel bröseln. Zusammen mit dem Ei, etwas Salz, der Curry Paste und dem Fleisch gut vermischen. Im Anschluss kleine Bällchen formen (ca. Tischtennisballgröße).

Den Kugelgrill oder Smoker zum indirekten Grillen vorbereiten und die Balls bei ca. 150° durchgaren. Das dauert ca. 15 Minuten. Ein bischen niedrigere oder höhere Temperatur spielt hier auch eigentlich keine Rolle. Es verlänger bzw verkürzt sich dann natürlich die Garzeit.

Für den Joghurt Minze und Knoblauch fein hacken. Zum Joghurt geben und mit Limettensaft, Kreuzkümmel und Salz abschmecken.

 

PS: Weil das Ganze so schnell geht und im Handumdrehen vorbereitet ist, soll dies mein Beitrag zur Cucina Rapida im Monat Juni werden.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

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Currypaste, Hackfleisch, Minze, Quickie
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gegrillte Schweineschulter am Stück

Jens | 12. Juni 2011

Nun steht der neue Smoker-Grill schon seit einiger Zeit im Garten und doch gibt es immer wieder Dinge die es auszuprobieren gilt. Während in den Nachbar-Gärten fertig marinierte Steaks und Würstchen aus der Discounter-Tiefkühltheke auf dem Grill liegen, schlummerte am letzten Wochenende eine Schweineschulter in meinem “Outdoor-Ofen”. Das Fleisch war wunderbar zart und hat die Würzmischung toll aufgenommen.

Dazu gabs ein bisschen Gemüse und Brot. Eine echte Alternative zu Omas Sonntagsbraten ;)

Zutaten:

  • ca. 1.2kg Schweineschulter am Stück (ohne Knochen)
  • Butter

Magic Dust

  • 2 EL Paprikapulver
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Puderzucker
  • 1/2 EL Senfpulver (gemahlene/gemörserte Senfkörner)
  • 1/2 EL gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Knoblauchgranulat
  • 1/2 EL Cayenne Pfeffer
  • 1 EL Chilipulver oder gemahlene Chili
  • 1 EL Kreuzkümmel

Zubereitung:

Alle Zutaten für den “Magic Dust” vermischen. Das Fleisch von sichtbaren Sehnen und dickeren Fettschichten befreien und ordentlich mit der Gewürzmischung (Rub) einpudern. Alternativ kann auch jeder andere Rub verwendet werden (zB: Butt Rub). Das Fleisch dann über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Am Grilltag das Fleisch frühzeitig aus der Kühlung nehmen, sodass es beim Auflegen nicht mehr all zu kalt ist. Den Grill auf ca. 140° vorheizen und eine indirekte Grillfläche schaffen (Kugelgrill oder Smoker). Bis zur Kerntemperatur von ca. 70° garen. Das dauerte bei mir ca. 3 Stunden. Nach der ca. 1,5 bis 2 Stunden das Fleisch immer mal wieder mit flüssiger Butter einpinseln. Wenn die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist, die Schulter in Alu Folie für 10-15 Minuten ruhen lassen.

Wer mag kann in der letzten halben Stunde auch nochmal mit Barbecue- oder einer anderen Zuckerhaltigen Sauce glasieren. Dann entsteht eine leckere Kruste.

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Fleisch, Gegrilltes
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Rub, Schulter, Schwein, Smoker
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