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Erbeer-Bisquit-Türmchen a.k.a der Erdbeer-Tower

Martin | 31. Mai 2011

Zur Zeit ist ja wieder Erdbeer-Zeit und ich hatte auf einmal richtige Lust, irgendetwas mit Erdbeeren zu “basteln”. Normalerweise bin ich nicht so der Erdbeer-fan. Also packte ich beim nächsten Einkauf auf dem Markt ca. 750gr Bio-Erdbeeren vom “Bauern um die Ecke” mit ein (viel zuviel eigentlich :) ). Zwar ein bisschen teurer als die gespritzen Importe, dafür aber aus der heimischen Region, garantiert ungespritzt und einen kleinen Familienbetrieb unterstützt.  Zuhause hatte ich dann eine Idee, wofür ich die Erdbeeren verwenden wollte. Dabei musste ich auch feststellen, dass zwischen mir und Spitzenköchen doch noch ein Unterschied ist (siehe Anrichtung). Ich weiß, schwer vorzustellen aber so ist es :)

Nun aber zum Rezept.

Zutaten (4 Törtchen):

  • 300-400gr Erdbeeren
  • 20gr. Vanillezucker
  • 6 Blätter rote oder transparente Gelantine
  • 150 gr Schlagsahne

Für den Biskuitteig:

  • 4 Eier
  • 100gr Zucker
  • 50gr Mehl
  • 50gr. Speisestärke

Zubereitung:

Da die Erdbeermasse eine gewisse Zeit zum verfestigen im Kühlschrank benötigt, sollte man sie als erstes zubereiten. Ich habe die Erdbeermasse ca 30 Minuten in den Gefrierer gestellt und hatte, wahrscheinlich durch Zufall, genau die richtige Konsistenz erwischt.

Zur Zubereitung weicht man die 6 Gelantineblätter nach Packungsanweisung ein. In der Zwischenzeit wäscht man die Erdbeeren und befreit sie von den Stielen. Die Erdbeeren dann gemeinsam mit den 20gr. Vanillezucker in einen hohen Messbecher geben und mit dem Pürierstab gut pürieren. Nächster Schritt ist die Schlagsahne steif zu schlagen. Danke für die Erfindung des elektrischen Rührgerätes :) Wer keines besitzt muss leider per Hand die Sahne steif schlagen.

Die eingeweichte Gelantine nun leicht erhitzen (sie darf nicht kochen). Wenn die Gelantine sich verflüssigt hat, langsam das Erdbeerpüree einrühren. Die steifgeschlagene Sahne ebenfalls mit einrühren. Die Masse nun in ein möglichst großes, leicht tiefes Gefäß (großer leicht tiefer Teller ist optimal) füllen und in den Kühlschrank / Gefrierer geben.

Für die Biskuitmasse die Eier und den Zucker zusammengeben und ca. 4 Minuten gut durchrühren mit einem Handrührgerät. Mehl und Speisestärke zugeben und ebenfalls erneut gut durchrühren. Die Teigmasse nun auf einem Backblech flach verteilen und auf 180° Umluft ca 4-8 Minuten backen. Die Zeit ist abhängig von der Dicke der Teigmasse. Umso dünner der Teig auf dem Blech liegt, desto schneller ist er fertig.

Wenn die Gelantinemasse eine feste Konsistenz erreicht hat, kann man sie aus dem Gefrierer / Kühlschrank holen und mit einer runden Ausstechform (alternativ sollte auch ein Glas diesen Zweck erfüllen) kleine Formen ausstechen. Gleiches mit dem Biskuitteig. Beides abwechselnd über 2-3 Etagen stapeln und am Ende nett dekorieren und anrichten. Fertig ist der Erdbeertower.

Kleine Anmerkung: In dieser Variante schmecken die Erdbeertower sehr intensiv nach Erdbeeren und die Erdbeermasse ist sehr fest. Mag man es lieber etwas milder und cremiger, kann man zu der Masse noch 150-200ml Joghurt dazugeben. Dann wird die Masse eher eine Creme anstatt fester Masse und schmeckt auch etwas milder.

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Dessert, Rezepte
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Biskuit, Erdbeer, Schokolade, Teig, Tower
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Schweinefilet Caprese vom Grill

Jens | 25. Mai 2011

Gefülltes Schweinefilet hat sich auf unseren Grill-Familienfesten nun schon mehrfach bewährt und kam immer gut an. Nun ist es an der Zeit dieses simple aber so gute Gericht endlich zu verbloggen.

Einen leckeren Salat oder ein bisschen gegrilltes Gemüse als Beilage und der Tag ist gerettet. Mehr brauch es einfach nicht.

Weiterhin möchte ich mit diesem Beitrag am Sommerevent von Tobias teilnehmen, der in Zusammenarbeit mit bbq-shop24.de einen kleinen Grill-Wettbewerb gestartet hat. Das erste von vier Themen lautet Fleisch und Wurst. Mal sehen ob ich im Laufe des Events noch einmal einen Beitrag leisten kann.

Zutaten:

  • 1 Schweinefilet
  • ~5 getrocknete Tomaten
  • ~5 Scheiben Mozzarella
  • ~10 Blätter Basilikum (oder reichlich TK Basilikum)
  • 1-2 EL Butt Rub
  • 10 Scheiben Bacon

Zubereitung:

Einige Stunden bevor man das Filet auf den Grill legt, sollte es vorbereitet werden.

Dazu das Filet mehrfach anschneiden, aufklappen und ggf platt klopfen, damit man es füllen kann. Beide Seiten ordentlich mit Butt Rub oder einer anderen Würzmischung bepudern und das Gewürz einmassieren. Die getrockneten Tomaten, Mozzarella und Basilkum in die Mitte legen und das Filet zuklappen bzw zusammen rollen.

Die Bacon scheiben nebeneinander legen. Das Filet in die Mitte und die Enden des Bacon hochklappen, sodass ein Mantel entsteht. Das Fleisch danach in Frischhaltefolie fest einrollen und einige Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Den Grill auf ca. 120-140° vorheizen und das Filet indirekt bis zur Kerntemperatur von 55° grillen. Danach in Alufolie wickeln und ca. 10 Minuten ruhen lassen. Das Fleisch sollte noch leicht rosa und wunderbar saftig sein. Wer mag bringt durch Zugabe von Fruchthölzern noch ein wenig Raucharoma ans Fleisch.

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Fleisch, Gegrilltes
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Bacon, Caprese, Mozzarella, Schweinefilet
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Heilbutt mit knackigem “Asia”gemüse

Jens | 23. Mai 2011

Nachdem mein Pangasius ja nicht so gut angekommen ist (Klaus hatte beispielsweise in den Kommentaren auf einen Bericht der ARD zum Thema Pangasius-”Produktion” hingewiesen), war es an der Zeit noch einmal einem anderen Fisch eine Chance zu geben.

Beim Fischhändler im Groß-Supermarkt um die Ecke war Heilbutt im Angebot. Da es sich hierbei auch um einen Weißfisch handelt und ich mir einen vergleichbaren Geschmack erhoffte, landeten zwei Filets im Einkaufskorb. Dazu ein bischen Gemüse. Mehr sollte es an diesem Tag nicht sein.

Fazit: Der Fisch war irgendwie nicht so der Hit. Das nächste mal will ich ihm noch ein bischen mehr Aroma verleihen. Nur Kräutersalz und Pfeffer waren für meinen Geschmack zu wenig. Das Gemüse war diesmal auf jeden Fall leckerer, was aber natürlich auch daran liegen kann, dass ich wie zuvor erwähnt einfach kein Fisch-Freund bin.

Zutaten (für 2 Personen):

  • 2 Heilbuttfilets
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Möhre
  • 1 grüne Paprika
  • 1 kleine Zwiebel
  • 5 Champignons
  • 50ml Gemüsefond
  • 1 Messerspitze Currypaste

Zubereitung:

Paprika in Streifen und Zucchini in Scheiben schneiden, Champignons Vierteln, Möhre in Scheiben hobeln. Zwiebel halbieren, in feine Streifen schneiden und in etwas Olivenöl anschwitzen. Das restliche Gemüse dazugeben und kurz anbraten.

Die Currypaste im Gemüsefond auflösen, zum Gemüse geben und kurz köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Fischfilet in einer heissen Pfanne kurz von beiden Seiten anbraten, den Herd ausschalten und in der Pfanne kurz gar ziehen lassen. Mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.

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Fisch & Meeresfrüchte, Gemüse
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Asiagemüse, Heilbutt
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Anfängerfisch mit Spinat

Jens | 19. Mai 2011

Als ich letztens seit langem mal wieder auf die Waage gestiegen bin, zeigte diese komischerweise 5kg zuviel an. Jegliche Erklärungsversuche (Blei in der Hose, Waage kaputt, Aliens, etc) verliefen im Sande. Also muss abgespeckt werden.

Google, mein alter Freund und Helfer, hat mich natürlich sofort unterstützt und mir ganz viele Diät und Ernährungstipps verraten. Ich habe mich daraufhin entschlossen, von nun an wieder etwas “leichter” zu essen und auf unnötige Kalorien in Form von Süßkram und Knabberzeug zu verzichten.

Fisch soll ja total super sein zum abnehmen. Hmm, aber ich mag doch garkein Fisch. Naja, probieren kann man ja mal wieder.

Ein Fischgericht mit sehr wenig Kalorien habe ich mir für den Anfang rausgesucht. Pangasius – der Anfängerfisch, für jeden dessen Fischerfahrungen sich bisher auf die goldbraunen Fischfilets in Stabform von einem berühmten Kapitän und Seefahrer beschränkten. Mir ist bewusst dass der Ruf von Pangasius und dessen Züchtung nicht gerade der beste ist. Aber ich esse ja auch Huhn und Schwein und bezweifle dass die Haltung da teilweise besser ist. Traurig, aber wahr …

Den Fisch habe ich dann mit Spinat und Kirschtomaen “überbacken”. Harmonierte richtig gut und wie erwartet war der Pangasius auch kaum bis garnicht fischig. Mir hats auf jeden Fall richtig gut geschmeckt. Evtl kommt jetzt bald mal der Schritt zum nächsten Anfängerfisch ;) (Empfehlungen dürfen gerne in den Kommentaren abgegeben werden)

Zutaten (für 1 Person):

  • 1 Pangasiusfilet
  • 1/2 Zitronen
  • 1 Handvoll aufgetauten TK Blattspinat (bei mir waren es 4 “Kugeln”)
  • 1/2 Knoblauchzehe (klein gehackt)
  • 1/2 kleine Zwiebel (in feine Streifen)
  • 4 große Kirschtomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat

Zubereitung:

Den Pangasius von beiden Seiten mit Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Danach in eine kleine Auflaufform legen.

Parallel Zwiebeln und Knoblauch in wenig Olivenöl anschwitzen. Den Spinat und zwei geviertelte Tomaten hinzugeben und ca. 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Die anderen zwei Tomaten ebenfalls vierteln und auf dem Fisch verteilen. Den Spinat drüber geben und das Ganze ca. 15 Minuten bei 200° in den Backofen schieben.


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Fisch & Meeresfrüchte, Gemüse
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Diät, Pangasius, Spinat
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Lammfilet auf Kartoffelrösti mit Rotwein-Scharlotten-Sauce und grünem Spargel

Martin | 14. Mai 2011

Zur Zeit ist ja die Spargelzeit und da es überall nur weißen Spargel zu Essen gibt, dachte ich mir, dass ich dem grünen Spargel etwas Aufmerksamkeit widme.

Dazu passte hervorragend mein Lammfilet was noch zum Verzehr bereit lag.

 

Zutaten( 4 Personen):
Für die Rösti:

  • 5-6 große Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 1 großes / 2 kleine Eier
  • 1,5 EL Speisestärke
  • Salz  Pfeffer
  • Rosmarin

Für das Lammfilet:

  • Lammfilet, ca 200gr / Person
  • Salz & Pfeffer
  • Knoblauch

Für die Sauce:

  • 12 Scharlotten
  • 500ml Rotwein
  • 200ml Lammfond (Alternativ Rinder oder Wildfond)
  • Salz & Pfeffer

Für den Spargel:

  • 4-6 Stangen Spargel pro Person
  • Salz und Zucker

Zubereitung:

Für die Rösti, die Kartoffeln schälen, waschen und dann mit einer groben Reibe in kleine Streifen reiben.
Ei und Speisestärke dazugeben und gut durchrühren. Salz, Pfeffer und Rosmarin dazugeben und erneut umrühren.
Fertig ist die Masse für die Rösti.

Für die Sauce schält man die Scharlotten und viertelt sie. Danach dünst man die Scharlotten in Olivenöl solange an, bis sie glasig sind. Nun gibt man die 500ml Rotwein dazu und lässt es ca. 5 Minuten einkochen.
Als nächstes den Fond dazugeben und das ganze ca. 10 Minuten einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig.

Der Spargel wird ca. 10-12 Minuten in kochendem Wasser gargekocht. Das Wasser sollte gut gesalzen sein und eine Prise Zucker sollte ebenfalls drinne sein. Beim grünen Spargel reicht es, wenn man das untere Drittel schält und die Enden leicht abschneidet. Er muss nicht komplett geschält werden.

Knoblauch in feine Streifen schneiden und in eine ofentaugliche Schale mit Olivenöl geben.
Das Lammfilet scharf von beiden Seiten kurz anbraten, aus der Pfanne nehmen und gut salzen / pfeffern. Die Filets in die Schale geben und für ca 10 Minuten in den Ofen bei 100°-120°. Das Filet sollte am Ende leicht rosa sein.

Bei dem Gericht ist ein bisschen Timing angesagt, da es schade wäre wenn der Spargel verkocht oder das Lamm zu zäh wird weil es zulange im Ofen ist. Mit ein bisschen Geschick und Glück bekommt man alles so hin, dass es fast zeitgleich fertig wird.

Umso mehr Gäste man damit bekocht, desto aufwendiger wird es.

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Allgemein, Fleisch, Rezepte
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grüner Spargel, Kartoffel, Kartoffelrösti, Lammfilet, Rotweinsauce, Scharlotten
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