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Kulinarische Highlights (Istanbul Part #2)

Martin | 29. April 2011

Am ersten Tag in Istanbul nach unserer Ankunft, waren wir die westliche (europäische) Seite von Istanbul “erkunden”.

Wieder mussten wir mit den kleinen Bussen fahren um dann mit der Fähre für ein paar Cent von Asien nach Europa zu reisen. Öffentliche Verkehrsmittel kosten sogut wie nichts, wenn man westliche Gehälter gewöhnt ist. Für die Leute vor Ort ist es sicherlich anders.

Mittags kehrten wir dann in einem kleinen aber sehr türkischem Restaurant ein. Es hatte Platz für evtl 30 Leute, die Tische bestanden aus großen, runden “Blechen” mit Rand und man saß sehr eng beieinander. Die Küche war offen und nicht viel größer als meine. Man konnte bei der Zubereitung zuschauen. Insgesamt ein sehr gemütliches Ambiente, trotz des Bleches was als Tisch herhalten musste.

Bestellt hatten wir einen Mix Kebab Teller für 3 Personen. Es hatte zwar jeder sein eigenen Teller, genommen wurde jedoch von einer großen Platte. Für Leute mit sehr viel Hunger war es ein bisschen knapp bemessen :) Normal Esser werden davon aber durchaus satt oder lassen sogar etwas liegen. Bestandteil waren sämtliche Fleischsorten und Hackröllen, Hirse? (kA was es war aber war lecker ;) ), Salat und Joghurt als Soße / Dip. Preislich lag das ganze bei 23 TL pP was gute 10€ p.P. war. Da kann man nicht meckern, dafür das alles frisch zubereitet wurde. Dazu gab es noch frisch aufgebackenes Brot.

Lecker wars …

Weiter ging es dann auf den Klamotten und danach Gewürz Basar. Der Klamottenbazar ist in einem riesigem Gebäude und sieht aus wie ein unterirdisches Tunnelsystem indem sich 100te von Läden aneinanderreihen und die Waren bis unter die Decke stapeln. Natürlich alles echte Markenklamotten zum Spitzenpreis ;)

War beeindruckend zu sehen, gekauft habe ich jedoch nichts. Der Gewürzbasar war natürlich mein Highlight bzw. das was ich umbedingt sehen wollte. Ich hatte es mir ein bisschen anders vorgestellt aber es war nicht schlecht. Wieder ein großes Gebäude im Tunnelstyle, jedoch nicht Waren bis unter die Decke. Draußen ging es dann auch noch weiter mit den Fischen und anderen komischen Sachen die ich nicht näher zuordnen konnte und auch nicht wirklich appetitlich aussahen.


(Kühlung wird völlig überschätzt)

Ist das wirklich ein Baracuda?

Leider etwas verwackelt

Zurück “zuhause” angekommen gab es abends dann das kulinarische Highlight der Reise welches direkt zum Klassiker mutierte und jeden Abend auf dem Speiseplan stand. Bereits am ersten Abend der Ankunft gab es spät abends folgendes Gericht.

Beim lesen der Zutaten kann einem schlecht werden. Aber die Mischung machts :)

  • 1 großes Baguette
  • 3 Spiegeleier
  • Sucuc (türkische Knoblauchsalami?)
  • undefinierbare Wurst (wir einigten uns darauf es ist einfach Wurst :) )
  • Olivenpaste
  • Honigsenf
  • Meggle Tzatziki aus der Tube? oder etwas ähnliches
  • Tomaten
  • komische rote Paprikapaste aus dem Laden dessen Name und Zutaten unbekannt sind

Als ich sah wie mein Kumpel dieses “Essen” zubereitete hatte ich mir schon in Gedanken überlegt, wie ich ihm gleich sagen muss dass sein Essen absolut ungenießbar ist (er weiß was ich sonst so koche).

Als ich das Ganze dann jedoch im Mund hatte, musste ich doch zugeben dass es sehr gut schmeckt. Es ist zwar unmöglich einzelne Zutaten bis auf Sucuc, Ei und Tomaten rauszuschmecken aber insgesamt muss ich sagen, dass es sehr lecker war und täglich abends zubereitet wurde. Egal wieviel wir vorher gegessen hatten. Natürlich habe ich auch von diesem Highlight ein paar Bilder.

 

Im dritten und letzten Teil meines Istanbulreports werde ich die beste Küchenmaschine 2011 präsentieren und erzählen wie der türkische Top QVC Seller auf einer Fähre mir das Produkt schmackhaft machte und ich einfach zuschlagen musste.

 

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Essen, Highlight, Istanbul, Kebab, kulinarisch, Türkei
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Merhaba… (Istanbul Part #1)

Martin | 25. April 2011

ist türkisch und heisst “Hallo”

Die letzten Tage habe ich in Istanbul bei einem Freund und ehemaligem Arbeitskollegen verbracht. Zusammen mit einem Freund und ebenfalls Arbeitskollegen, machte ich mich am Donnerstag mittag auf den Weg nach Istanbul. Das erste Mal Türkei für mich.

Die nächsten Blogeinträge von mir, werden keine üblichen Rezepte sein, sondern ein bisschen etwas aus der Türkei. Jedoch wird es jedes Mal auch um Essen gehen. Leider war es mir nicht möglich jedes Mal das Essen zu fotografieren. Dafür war es zuviel und ab und zu auch nicht die Situation, an dem Ort zu fotografieren. Hier nun also der erste Teil.

In Istanbul ist alles etwas anders als hier in Deutschland. Zeit ist nur ein Wort, was man nicht so genau nimmt und Verkehrsregeln existieren zum größten Teil auch nur auf dem Papier. Das war jedenfalls mein Eindruck und für mich eine große Umstellung.

Auf dem Weg ins Zentrum von Istanbul haben wir vermutlich gegen einige Verkehrsregeln verstoßen, einen Bus durch Gassen und Steigungen geführt., wo deutsche Busfahrer sich weigern würden hochzufahren und was die Zeit angeht, fährt der Bus halt los wenn es soweit ist und nicht was auf dem Fahrplan steht….  Bushaltestellen werden eh überschätzt. Der Bus hält dort wo Leute ein und aussteigen wollen.
Das Beste an der Sache ist aber, dass keiner gestorben ist, keiner wurde verhaftet oder hat einen Strafzettel bekommen, keiner hat seine Arbeit verweigert und auch wenn der Zeitplan nicht eingehalten wird, bleiben alle ruhig. Es geht also auch ohne die Regeln einzuhalten. Es müssen nur alle mitmachen. Eigentlich garnicht so verkehrt …

Nachdem wir endlich zuhause angekommen waren (ich habe innerhalb von 2h die Tour Europa – Asien – Europa – Asien mitgemacht mit einem “richtigem” Bus, einem Otobus? (kleiner blauer Bus), einer Fähre und 2 Taxifahrten) wurde es Zeit für etwas ordentliches im Magen. Direkt in Taksim (Zentrum Istanbul) in ein Grillrestaurant und typisch türkische Lahmacun und Grillteller bestellt. Es war ok aber kein Hightlight (Die kommen später :) )

Zuhause gab es dann endlich Efes! Das türkische Bier.

Efes

 

Efes schmeckt köstlich. Einziger “Nachteil”, Efes kostet 3 TL. (1 € = 2,21 TL) im Supermarkt. Also für ein Bier relativ teuer. Dafür ist es aber auch das einzige was teuer ist. Der Rest in der Türkei war sehr billig.

Vor dem Schlafengehen hatte uns unser Freund noch auf die Moschee hingewiesen die ca. 200-300m Luftlinie von uns stand. Natürlich inkl. Minarett und pünktlich zum Sonnenaufgang erschallt das Morgengebet aus den Lautsprechern. Die Soundanlage ist nicht schlecht … Wenn man erst um 3.30 Uhr ins Bett geht und gegen 5.30 Uhr schon wieder “wach gebetet” wird ist das nicht so lustig. Wir hatten das Fenster aufgelassen und vom Sound her dachte man, der Imam steht neben unserem Bett und schreit uns an.
Aber auch daran gewöhnt man sich :)

Hier ein Bild aus dem Schlafzimmer. Links die Moschee auf dem Anstieg und ganz hinten sieht man sogar den Bosporus (ok auf dem Bild sehhhhhhhhhhr klein zu sehen.).

Blick auf Bosporus

Soweit zum ersten Teil. Im nächsten werde ich von unserem Trip nach Istanbul berichten. Kulinarisches inkl.

Gruß, Martin

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Efes, Istanbul, Merhaba, Moschee
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Wir sagen Tschüss…

Martin | 20. April 2011

…. aber nur über die Ostertage :)

Jimbo und ich werden uns über die Ostertage verabschieden und uns ein paar Tage Ruhe mit Freunden und Familie gönnen.

Daher wird es über die Ostertage keine weiteren Einträge geben und erst ab nächste Woche Dienstag wieder neue kulinarische Highlights.

Frohe Feiertage

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Black Tiger Garnelen mit Spaghetti aioli

Martin | 20. April 2011

Bei meinem letzten Super Shop in der Metro, wanderten auch eine große Packung Black Tiger Garnelen in den Einkaufswagen. Nun war es an der Zeit, diese köstlichen Tierchen einmal zuzubereiten. Und da ich diesmal keine Lust auf aufwendiges Kochen hatte, entschied ich mich für eine schnelle, aber dennoch leckere Zubereitung.

Zutaten (4 Personen):

  • 24 Black Tiger Garnelen
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 600gr Spaghetti
  • 8 reife große Tomaten
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • frischen Basilikum
  • Kräutermix (hier italienische Kräuter)

Zubereitung:

Die Black Tiger Garnelen langsam auftauen lassen und danach in einem Olivenöl-Knoblauch-Kräutermix einlegen und 1-2 Stunden  im Kühlschrank ziehen lassen. Ob man den Knoblauch fein schneidet oder gepresst nimmt muss jeder für sich selber entscheiden. Ich bevorzuge geschnittenen Knoblauch.

Nudelwasser zum kochen bringen, salzen und Nudeln al dente garen. In der Zwischenzeit die Tomaten in kleine, mundgerechte Stücke schneiden. Olivenöl, Kräuter und Knoblauch miteinander vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Da die Garnelen nur gut 2-3 Minuten in der Pfanne brauchen, warten bis die Nudeln fast gar sind. Die Pfanne auf mittlere Hitze heiß werden lassen, und dann die Garnelen gut 1 Minute von jeder Seite braten.

Die Nudeln abgießen und wieder in den Topf geben. Den Knoblauch-Olivenöl-Mix über die Nudeln geben. Tomaten und Basilikum dazu und alles gut miteinander vermengen.

Anrichten und Servieren. Guten Appetit.

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Fisch & Meeresfrüchte, Pasta, Rezepte
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Aioli, Basilikum, Black Tiger Garnelen, Knoblauch, Spaghetti, Tomaten
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Roastbeef (Niedrigtemperatur-Methode)

Jens | 16. April 2011

Das dieswöchige Angebot vom Edeka musste ich einfach nutzen. Zwei wunderbare Stücke Roastbeef vom deutschen Jungbullen landeten für einen akzeptablen Preis im Einkaufswagen. Eines wurde direkt mariniert und zum Verzehr vorbereitet, das Andere wanderte ins Gefrierfach und wird zu einem späteren Zeitpunkt vertilgt.

Gerade bei Roastbeef eignet sich das Garen per Niedrigtemperatur-Methode. Hier wird das Fleisch bei 80° schonend gegart, sodass alle Inhaltsstoffe weitestgehend enthalten bleiben. Das Fleisch wird super zart, saftig und aromatisch. Einziger Nachteil ist die lange Garzeit, die bei meinem Stück von 700g gut 1,5 Stunden betrug. Für Hungrige und Leute ohne Geduld also eher nichts.

Als Beilage servierte ich Steinpilzrisotto.

Zutaten:

  • Roastbeef
  • Rosmarin
  • Thymian
  • Oregano
  • Meersalz
  • Olivenöl
  • Knoblauch

Zubereitung:

Kräuter und Knoblauch hacken und zusammen mit dem Meersalz und dem Olivenöl zu einer Paste anrühren. Die Fettschicht des Roastbeefs kreuzförmig anritzen und die Marinade mit den Händen ins Fleisch einmassieren. Einige Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Ca. eine Stunde vor dem Start, das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen und bei Zimmertemperatur liegen lassen. Wer mag und auf Röstaromen nicht verzichten kann, brät das Fleisch kurz von allen Seiten scharf an. Ich habe allerdings darauf verzichtet und das gute Stück direkt auf den Rost des auf 80° vorgeheizten Backofens gelegt und eine kleine mit Wasser gefüllte Abtropfschale darunter gestellt um mir mit dem heruntertropfenden Fett bzw. Fleischsaft nicht den Ofen zu versauen.

Um den richtigen Zeitpunkt fürs Rausnehmen zu erwischen ist auf ein Bratenthermometer fast nicht zu verzichten. Nun kommt es natürlich auf den persönlichen Geschmack an.
50° – blutig
55°- rosa
60° – durch

Ich habe mein Fleisch bei 53° aus dem Ofen genommen. Butterzart und für mich absolut perfekt.

Nach dem heraus nehmen sollte das Fleisch aber nochmal kurz ruhen. Für ca. 10 Minuten wird es in Alu Folie gewickelt. So verhindert man, dass das Fleisch beim Anschneiden “ausläuft” und der Fleischsaft da bleibt, wo er hingehört. Im Fleisch.

Fleisch aufschneiden, auf dem Risotto anrichten und je nach Wunsch leicht pfeffern.

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Fleisch
Tags
Niedrigtemperatur-Methode, Risotto
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