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Lachs auf Kartoffel-Möhren-Rösti mit Estragonsauce

Martin | 7. Februar 2011

Seit nun ca. 2 Wochen gehe ich alle 2 Tage ins Fitnessstudio. Nicht, dass ich dick wäre und es nötig hätte, aber meine Fitness ist trotzdem nicht die Beste und ein bisschen mehr Muskelmasse könnte ich schon vertragen. Bis jetzt macht es mir viel Spaß aber der Nachteil an der Sache ist, dass man 1. seine Ernährung umstellen muss damit es auch was bringt, und 2. dass man weniger Zeit hat für andere Sachen, die man sonst gemacht hat. Darunter leidet auch das Kochen bei mir ein bisschen. Zusätzlich hatte ich mich die letzten Tage ein bisschen mit Food Photography beschäftigt, weil meine bisherigen Bilder eher mittelmäßig waren. Ideenlos, schlechtes Licht und falsche Bildausschnitte. Da kann das Essen noch so gut schmecken. Wenn das Bild schlecht aussieht, kommt der gute Geschmack auch nicht rüber. Das ändert sich nun hoffentlich mit jedem Bild, welches von mir hier folgt. Nun aber zum Essen… Die Vorspeise gestern war die hier bereits gepostete geschäumte Erbsensuppe. Und hier das Hauptgericht:

Lachs auf Kartoffel-Möhren-Rösti mit Estragonosauce

Zutaten( 4 Personen):

  • 4 Lachsfilets
  • 4 kleine Möhren (dienen kleingeraspelt als Deko/Beilage auf dem Teller

Für die Röstis:

  • 3 große Kartoffeln
  • 1 große Möhre
  • 2 kleine oder 1 großes Ei
  • 2,5 EL Speisestärke
  • Salz & Pfeffer

Für die Sauce:

  • Estragon (am Besten Frisch, getrocknete Blätter reichen aber auch)
  • 1 Scharlotte
  • 1 EL Weißweinessig
  • 200 ml Weißwein
  • 200ml Schmand
  • 250ml Fischfond
  • 2-3 Stangen Lauchzwiebeln
  • 50gr Butter
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung: (Achtung. Es werden 2 Pfannen benötigt oder ein auf 50-70° vorgeheizter Backofen)

Als erstes die Kartoffeln und Möhren schälen und beides dann mit einer Raspel kleinraspeln. Ei und Speisestärke dazugeben, gut durchmixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig ist die Zubereitung der Röstis. Für die Sauce wird zuerst die Scharlotte fein gehackt und in Olivenöl in einem Topf angeschwitzt. Mit Weißweinessig und 100 ml Weißwein ablöschen, Estragon(blätter) und Schmand hinzugeben und leicht einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte man frischen Estragon benutzt haben, nimmt man diesen nun aus der Sauce raus. Die Sauce von der Platte nehmen und mit einem Pürierstab schön aufschäumen. Vor dem Anrichten nochmal kurz erwärmen. In einer Pfanne werden nun 3 EL Olivenöl erhitzt und die Lachsfilets hinzugegeben. Den Lachs von jeder Seite ca. 1 Minute auf mittlerer Hitze anbraten. Danach die in kleine Stücke geschnittenen Lauchzwiebeln hinzugeben. Mit 100 ml Weißwein und 100ml Fischfond ablöschen und weitere 3-5 Minuten ziehen lassen. Der Lachs sollte nun schön glasig in der Mitte sein. Wer eine zweite Pfanne besitzt bereitet die Röstis zeitgleich mit dem Lachs zu. Anderenfalls sollte man den Lachs mit der Pfanne kurz in den vorgeheizten Ofen geben. Die Röstimasse in kleinen Portionen in eine mit Olivenöl vorgeheizte Pfanne geben und in der gewünschten Form von jeder Seite ca. 1 Minuten gut anbraten. Beim Anrichten ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Zum Schluss noch ein Making Of Bild.

Making of

Viel Spaß beim Nachkochen.

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Fisch & Meeresfrüchte
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Geschäumte Erbsensuppe

Martin | 6. Februar 2011

Zutaten (4 Personen):

  • 500 gr TK Erbsen
  • 250ml Milch
  • 1 Zwiebel
  • Olivenöl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Wer auf der Suche nach einer leckeren schnellen Suppe ist, ist hier genau richtig.

Zur Vorbereitung müssen die TK Erbsen angetaut werden. Ein komplettes auftauen ist nicht nötig. Ebenfalls vor Beginn des Kochens sollte man die Gemüsebrühe vorher zubereiten. Das dauert maximal 5 Minuten (Wasser aufkochen. Brühepulver in das kochende Wasser geben und umrühren. Paar Minuten ziehen lassen)
Die Zwiebel wird in kleine Würfel geschnitten und danach mit einem Schuss Olivenöl in einem Topf auf mittlerer Hitze angeschwitzt. Nach 1-2 Minuten werden die angetauten Erbsen dazu gegeben. Den Erbsen-Zwiebel-Mix aufkochen lassen, solange bis die Erbsen weich sind. Den Topf nun von der Herdplatte nehmen.

Mit einem Mixer / Pürierstab die Erbsen komplett feinpürieren, bis die Soße schäumt und keine Stückchen mehr enthält. Den Pürierstab auf eine niedrige Geschwindigkeit runterdrehen und langsam die Milch dazu geben. Das Ganze mit Salz & Pfeffer abschmecken und erneut aufwärmen. Fertig ist die geschäumte Erbsensuppe.

Als Beilage habe ich Proscutto Schinken knusprig angebraten und auf einen Spieß gesteckt. Parmaschinken eignet sich ebenfalls sehr gut dazu.
Die Zubereitungszeit für alles liegt bei ca. 20 Minuten und ist sehr simpel.




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Kategorien
Suppe, Vorspeise
Tags
Erbsensuppe, geschäumt, grün, Proscutto Schinken, Suppe
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Restaurantkritik – Baan Thai (Düsseldorf, Altstadt)

Jens | 2. Februar 2011

Neben dem Kochen ist natürlich auch das Essen eine große Freude für mich. So verschlägt es mich immer wieder in Restaurants in der Umgebung. Das hat zwar immer seinen Preis, aber für gutes Essen, die damit verbundenen neuen Erfahrungen für die Geschmacksknospen und ein gemütliches Beisammensein, zahlt man das doch gerne.

Ab heute werde ich also in unregelmäßigen Abständen von meinen Restaurantbesuchen berichten und die ein oder andere Empfehlung oder aber auch Gegenteiliges aussprechen.

Anfangen möchte ich mit dem Thailändischen Restaurant Baan Thai in der Düsseldorfer Altstadt, direkt am Carlsplatz.

Ambiente

Wenn man das Restaurant durch die Eingangstür betritt, kommt direkt Thailand Feeling auf. Massive Holztische, verschnörkelte, teilweise in Goldfarben lackierte Holzverkleidungen, Blumen sowie Bilder und Statuen von fernöstlichen Gottheiten lassen das asiatische Kitsch-herz höher schlagen. Das durchgehend thailändische Personal und die leise im Hintergrund laufende, landestypische Musik wirken authentisch.

Es empfiehlt sich unbedingt im Vorfeld einen der Thai-Tische zu reservieren. Auf den Sitzkissen mit Rückenlehne sitzt man sehr gemütlich. Die Beine verschwinden in einer Art unterirdischen Bank unter dem Tisch. Wer seine Begleitung(en), schätzt sollte nach einem anstrengenden Arbeitstag jedoch vorher frische Socken anziehen, da man die Schuhe an diesen Plätzen ablegen muss. Im hinteren Teil des Restaurants sitzt man mit maximal vier Personen mit Blick auf den kleinen asiatischen Wintergarten oder den Rest des Restaurants sehr ruhig und komfortabel.

Thai Tisch im Baan Thai

Karte & Speisen

Die Speisekarte ist riesig. Zu allem Überfluss bekamen wir bei unserem letzten Besuch auch noch einen extra Zettel mit ca. 8 verschiedenen Gerichten die gerade im Angebot sind, sowie ein Zettel mit Empfehlungen des Chefkochs, an den Tisch gereicht.

Im Grunde genommen ist jedes Gericht mehrfach auf der Karte vorhanden. So findet man das Massaman Curry mit Kartoffeln und Zwiebel gleich sieben mal auf der Karte. Nämlich unter den Menüpunkten Vom Huhn, Vom Lamm, Vom Rind, Vom Schwein, Vom Kalb, Von der Ente und Aus dem Meer. Klar, dass die Auswahl des passenden Gerichtes dann schwer fällt und etwas Zeit in Anspruch nimmt. Einzig und Allein für die Vorspeise konnten wir uns schnell entscheiden – Gemischte Vorspeisenplatte für 2 Personen (15€). Diese hatte sich schon bei meinem ersten Besuch im Baan Thai mit meiner Freundin als wahres Highlight herausgestellt und landete gleich zwei mal (für 4 Personen) auf unserem Tisch. Die Platte besteht aus Scampis im Krupukmantel, Rindfleisch im Knusperkörbchen, Thai Frühlingsrolle, Satay vom Schwein und mariniertes Hühnchen auf Toast. Dazu wird Erdnusssauce, Süß-Saure Sauce und ein wenig Thai Gurkensalat gereicht. Was mir an der Platte besonders gefällt ist, dass alle Komponenten völlig verschieden sind. Sowohl in Konsistenz, Optik als auch natürlich im Geschmack.

Als Hauptgang wählten wir zwei mal Massaman Curry, einmal mit Lamm und einmal mit Huhn, sowie Weiße Nudeln mit Ente und Huhn mit Gemüse Süß Sauer. Dazu wurde standesgemäß eine ausreichende Portion Yasmin Reis serviert. Mit einem Durchschnittspreis von ca. (12€) ist man dabei. Geschmacklich war alles top. Besonders gefallen hat mir das Massaman Curry. Die Sauce so lecker, dass ich sie fast als Suppe gegessen hätte. Einzig und allein die Nudeln haben mir nicht so sehr gefallen und kamen für meinen Geschmack etwas fad daher. Der ursprüngliche “Besteller” war allerdings zufrieden.

Aufgrund der üppigen Vorspeise war dann aber kein Platz mehr für eine Nachspeise. Die Karte bietet allerdings auch hier einige Auswahlmöglichkeiten. Auch von einer Vielzahl an angebotenen Cocktails kann man wählen und den Abend entspannt ausklingen lassen.

Service & Personal

Das Personal besteht durchweg aus Thailändern die sehr zuvorkommend und freundlich sind. Man wird gleich zu Anfang mit einer für den asiatischen Raum typischen leichten Verbeugung begrüßt und auch verabschiedet. Gerichte der Karte werden auf Nachfrage freundlich erklärt und auch bei der Auswahl kann man auf die Hilfe bzw die Empfehlung der Kellner(innen) zurückgreifen. Die Definition von scharf geht allerdings bei Europäern und Thailändern ein wenig auseinander. Das vom Kellner als “mittelscharf” angepriesene rote Curry bei meinem ersten Besuch, brannte schon ganz schön auf der Zunge, war für mich als gerne-scharf-esser aber durchaus essbar. Andere hätten hier sicherlich mehr Probleme. Die Wartezeiten zwischen den Gängen sind für mich genau richtig. Ca. 15 Minuten sind weder zu lang noch zu kurz. Allerdings habe ich den Laden auch noch nicht richtig voll erlebt.

Nett war auch, dass wir nach dem Essen heisse Handtücher gereicht bekommen haben. Diese wirken sehr erfrischend und runden den positiven Gesamteindruck ab.

Sonstige Anmerkungen

Ansonsten ist uns bei unserem ersten Besuch aufgefallen, dass es sehr viele Asiaten (vermutlich Thailänder) in das Restaurant verschlägt, was für mich persönlich immer ein gutes Zeichen ist.

Résumé

Das Baan Thai in Düsseldorf ist für mich eine klare Empfehlung. Die Vorspeisen sind ein Traum, das Personal und das Ambiente top. Einzig und Allein für die riesige und unübersichtliche Karte gibt es Punktabzug. Auch fehlt mir irgendwie ein besonders kreatives Gericht auf der Karte, die für ein Thai Restaurant zwar gut aber doch ein wenig zu nah am “Standard” ist.

Ich vergebe: gute 7 von 10 Kleckerpunkte

Adresse

Baan Thai
Bergerstr. 28 (Am Carlsplatz)
40213 Düsseldorf-Altstadt
www.baanthai.de

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Düsseldorf, Restaurantkritik, Thailand
Tags
Altstadt, Curry, Düsseldorf, Restaurant, Thai, Thailand
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