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Lahmacun Klöppse

Jens | 27. Februar 2011

Neulich berichtete ich bereits von selbst gemachter türkischer Pizza (Lahmacun). Am Tag darauf hatte ich noch etwas von der Fleischmasse übrig. Mit wenig zusätzlichen Zutaten liesen sich daraus herrliche Frikadellen mit Beilage herstellen. Zusammen mit Reis, gebackener türkischer Paprika und Knoblauchjoghurt ein einfaches und leckeres Abendessen, das im handumdrehen zubereitet war. Das Gericht war im Endeffekt sogar noch einen Tick besser als die ursprünglich angedachte türkische Pizza.

Zutaten:

  • Fleischmasse von hier
  • 1 Ei
  • 2 Scheiben Toastbrot
  • Paniermehl
  • Reis
  • 4 türkische Paprika
  • Joghurt
  • 1 Spritzer Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Den Ofen auf 180° vorheizen. Die Paprika vierteln, von den Kernen befreien und danach für ca. 25-30 Minuten im Ofen backen. Einen Topf mit Wasser aufsetzen und den Reis nach Anweisung kochen.

Vom Fleisch die überschüssige Flüssigkeit abgiesen, mit dem Ei und dem fein gewürfelten Toastbrot gut vermengen. Danach kleine Bällchen formen und in Paniermehl welzen. Bei mittlerer Hitze in Olivenöl von beiden Seiten gut anbraten. Im Anschluss habe ich Sie noch für die verbleibenden 10 Minuten zu den Paprikas in den Ofen gelegt, damit sie auch von innen durchgaren.

Für den Joghurt Dipp Knoblauch fein hacken, zum Joghurt geben und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Der Dipp passt sowohl zu den würzigen Frikadellen als auch zu den süßlichen Paprika sehr gut.

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Fleisch, Snacks & Quickies
Tags
Frikadellen, Paprika, Reis, Türkisch
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Türkisch-Italienische Knusperpizza

Jens | 24. Februar 2011

Meiner Freundin und mir trachtete es neulich nach türkischer Pizza (Lahmacun). Schnell mal “gebrainstormt” und ab zum Supermarkt, bzw zum türkischen Obsthändler an der Ecke maschiert, um die benötigten Zutaten zu besorgen.

Teig und Belag waren schnell zubereitet. Während der Teig geht und der Belag durchzieht, bleibt Zeit für anderes. Aufräumen, putzen und waschen sind sicher sinnvolle Dinge, die man in dieser Zeit machen könnte. Auf dem Bett liegen, fern schauen, lesen und/oder surfen klappte in unserem Fall aber auch ;)

Der erste Teigling wurde dann nach intensiver Pause ausgerollt und mit der herrlich duftenden Fleischmasse bestrichen. Mein Alfredo Pizzaofen lächelte mich an und so ging es bei mittlerer Hitze für ca. 7 Minuten unter die Haube.

Das Experiment stellte sich im Endeffekt aber als suboptimal heraus – zumindest wenn man auf eine originalgetreue türkische Pizza aus ist. Der (zu) heiße Pizzastein hatte den Boden leider zu sehr “durchgeknuspert” und das Ganze ähnelte nun mehr einer italienischen Pizza und lies sich nicht mehr, wie ursprünglich geplant, zusammen rollen.

Zusätzlich mit Salat, Tomaten und Knoblauchdipp kombiniert, schmeckte uns unsere Kreation aber dennoch hervorragend! Das nächste mal dann aber vielleicht doch lieber im normalen Ofen.

Zutaten (für ca. 4 mittelgröße, runde Pizzen):
Für den Teig:

  • 225g Mehl
  • 1/4 Hefe Würfel
  • 150ml lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 150g Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Peperoni
  • 1 türkische Paprika
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1/2 Dose Tomaten
  • 30g 8-Kräuter Mischung (TK)
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Hefe zerbröseln und mit etwas Wasser und wenig Mehl verrühren und ca. 15 Minuten gehen lassen. Danach das restliche Mehl, Wasser und Salz hinzugeben und ordentlich durchkneten. Der Teig sollte nun ca. eine Stunde an einem warmen Ort gehen. In der Zeit verdoppelt sich das Volumen.

Für die Fleischmasse Peperoni, Paprika, Zwiebel und Knoblauch in feine Würfel schneiden und zusammen mit dem Fleisch, Tomaten und den Gewürzen verrühren. Im Kühlschrank ziehen lassen.

Später einen Teigling auf etwas Mehl ausrollen und mit der Fleischpaste bestreichen. Ca. 7 Minuten bei mittlerer Hitze im Alfredo (Alternativ im normalen Ofen) backen.

Dazu passt Knoblauchjoghurt und Salat nach Wunsch.

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Fleisch, Italien, Snacks & Quickies
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Alfredo, Joghurtdipp, Pizza, Pizzaofen, Türkisch
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Vietnamesisch Essen im Khanh’s Lilly

Jens | 21. Februar 2011

Gestern war es soweit. Der “Schlemmen im Khanh’s Lilly” Gutschein aus dem Adventskalender meiner Freundin sollte endlich eingelöst werden. Nachdem wir auf Empfehlung eines Arbeitskollegen bereits im November dort waren und es uns beiden sehr gut gefallen hat, fiel es mir nicht schwer besagten Gutschein für meine Freundin in einem der 24 “Türchen” zu deponieren.

Ambiente

Das vietnamesische Restaurant im Herzen von Düsseldorf Bilk liegt in der Nähe der Bilker Arkaden. Grünes, jedoch nicht zu grelles Licht im Eingangsbereich, sowie ein schöner kleiner Vorraum mit keineswegs zu penetranten Duftkerzen und einem kleinen Steingarten laden den Gast zum Niederlassen ein. Der Gästeraum wirkt modern. Indirektes, weiches Licht und ein dezentes Grün sind vorherschend und schaffen eine warme und angenehme Atmosphäre. Der Gast kann zwischen gemütlichen Sitzbänken und gepolsterten Lederstühlen wählen. Wir haben beides getestet und es war stets bequem. Von asiatischem Kitsch fehlt, anders als zB im Baan Thai, jegliche Spur, was mich allerdings keinesfalls stört.

Im Sommer wollen wir auf jeden Fall auch noch einmal wiederkommen und die Sitzgelegenheiten im Aussenbereich testen.

Karte & Speisen

Zu einer übersichtlichen aber ausgewogenen Speisekarte, bekamen wir noch eine Wochenkarte gereicht. Anders als in anderen Restaurants wird man hier nicht von der Karte erschlagen und muss sich nicht zwischen gefühlten 300 Gerichten entscheiden. Dennoch ist für eine gute Auswahl gesorgt und wirklich jedes Gericht auf der Karte klingt vielversprechend. Nach ca. 10 Minuten, sowie dem Gebrauch des 50:50 Jokers, entschieden wir uns vorerst für einen Wasserspinat Salat mit Glasnudeln und Soja-Erdnuss-Honig Dressing, sowie eine Kokos-Curry Suppe mit Garnelen und Gemüse.

Den Salat hatte ich bei unserem ersten Besuch bereits gegessen, war total begeistert und musste ihn somit wieder bestellen. Die Suppe topte das Ganze aber noch einmal. Die Mischung aus knackigem Gemüse und saftigen Garnelen in der würzig-süßen, leicht scharfen Suppe war genau richtig und schmeckte himmlisch.

Als Hauptgang bestellte ich Knusprige Nudeln mit Gemüse und Fleisch (Rind, Huhn und Schwein). Das Gericht ist lecker frisch und die bessere Alternative zu gebratenen Nudeln vom Chinesen um die Ecke. Meine bessere Hälfte bestellte von der Wochenkarte Huhn mit Papaya und Gemüse in einer leichten Kokos-Chilli-Erdnusssauce. Dazu wurde Reis gereicht. Auch hier wieder ein völlig neues Geschmackserlebnis. Anders als die “herkömmliche” Saté (Erdnuss) Sauce, kam diese Sauce sehr leicht daher und verfügte lediglich über eine leichte und nicht zu dominante Erdnussnote. Das Fleisch war zart, das Gemüse knackig und die Süße der Papaya harmonierte toll mit den restlichen Komponenten.

Sowohl die frisch zubereiteten Speisen, als auch die Preise wussten zu überzeugen. 2 Vorspeisen zu je 5,90€ und die beiden Hauptgerichte zu je 10,90€ machten zusammen mit 2 Soft Drinks (0,3L) zu je 1,90€ schlappe 37,40€.

Erwähnenswert: Bei unserem ersten Besuch im Khanh’s Lilly bestellten wir vietnamesische Frühlingsrollen als “Bausatz”. Der Gast wählt hier zu einer Basisplatte bestehend aus Reisblättern, Gemüse, Minze, Thai Basilikum und Dips noch Fleisch nach Wahl oder Garnelen und stellt bzw. rollt sich dann am Tisch seine eigenen Frühlingsrollen zusammen. Tolles Erlebnis und ebenfalls lecker.

Service & Personal

Die Kellner im Khanh’s Lilly sind freundlich und kompetent. Bei der Auswahl der Speisen helfen sie im Notfall gekonnt. Längere Wartezeiten gibt es in dem Laden nicht, allerdings waren wir bisher auch noch nicht dort, wenn es mal richtig voll war.

Aus der Küche waren teilweise asiatische Kommandos zu hören, was darauf schließen lässt, dass in der Küche “Einheimische” am Werk sind. Die Authentizität und der besonders gute Geschmack der Speisen untermauert diese Vermutung.

Résumé

Das Khanh’s Lilly in Düsseldorf ist für mich eine absolute Empfehlung. Ein familienfreundliches Restaurant, dessen Speisekarte ich traurigerweise noch nicht durchgearbeitet habe und zu dem ich auf jeden Fall wieder kommen möchte.

Beim Essen und an den Preisen gibt es einfach nichts zu meckern. Jedes der  Gerichte überzeugt durch seine Einfachheit und verfügt zugleich über einer gewissen Raffinesse. Das Ambiente ist einladend und gemütlich.

Ich vergebe: sehr gute 7,5 von 10 Kleckerpunkte

Adresse

Khanh’s Lilly
Friedrichstraße 132
40217 Düsseldorf
Telefon 0211 – 178 32 715
www.khanhslilly.de

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Asien, Düsseldorf, Restaurantkritik
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Curry, Vietnamesisch, Wasserspinat
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Exotic-Banana Muffins

Martin | 19. Februar 2011

Letztes Jahr im November/Dezember habe ich auf der Arbeit eine Ausgabe von “Der Feinschmecker” gelesen und darin war ein Rezept für Bananenmuffins mit einer Erdnuss-Baiser-Haube (odersowas in der Richtung).
Da ich bis heute dieses Rezept nicht gefunden habe und auch keine Lust habe mir die Ausgabe vom letzten Jahr irgendwo zubesorgen, habe ich heute beschlossen meine eigene Kreation von Bananen-Muffins zu kreieren.

Im Internet erst einmal ein bisschen nach allgemeinen Muffinrezepten geschaut, da ich bis jetzt von Desserts kaum Ahnung habe. Nach ein paar Minuten schauen wusste ich was ich benötige und habe mir dann überlegt, was gut zu den Bananenmuffins passen könnte.
Entschieden habe ich mich für eine evtl. ungewöhnliche Mischung, die jedoch meiner Meinung nach hervorragend miteinander harmoniert. Schaut euch die Zutaten einfach mal an und entscheidet selber ob es euch gefällt :)

Zutaten( für 6-8 Muffins):

  • 250gr Mehl
  • 60gr Zucker
  • 6 EL Mandelsplitter
  • 200 ml Kokosnussmilch
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Chiliflocken (je nach schärfegrad auch weniger oder mehr)
  • 1 Ei
  • 1 reife mittelgroße Banane
  • Olivenöl
  • Salz

Zubereitung:

Als erstes das Mehl, Backpulver und eine Prise Salz in ein Messbecher geben und gut durchrühren.
Danach die Banane in einer großen Schale zerdrücken. Nun einen großzügigen Schuss Olivenöl, Zucker, Ei, Kokosnussmilch, und die Chiliflocken hinzugeben und gut durchrühren. Langsam das Mehlgemisch hinzugeben und alles miteinerander gut vermischen bis eine einheitliche Teigmasse entsteht.
Die Muffins nun in eine eingefettete Muffinform (oder “Muffinpapier”) ca. 2/3 hoch befüllen und zum Schluss die Mandelsplitter oben drauf verteilen.

Die Muffins brauchen ca. 15-20 Minuten in einem auf 150° (Umluft) vorgeheizten Backofen. Vor dem servieren 5-10 Minuten abkühlen lassen.

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Dessert
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Banane, Chili, Dessert, Kokos, Kokosnussmilch, Mandelsplitter, Muffin
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Gemüse Lasagne

Jens | 16. Februar 2011

Neulich fragte mich eine Freundin, ob ich ein gutes vegetarisches Gericht parat hätte. Erste Anlaufstelle für mich war natürlich gekleckert.de ;) , um dann mit stolzer Brust einen Link zu einem leckeren Rezept zu schicken. Beim stöbern merkte ich allerdings, dass ich garnichts so richtig vegetarisches im Angebot habe. Das liegt vermutlich daran, dass ich leidenschaftlicher Fleisch(fr)esser bin.

Nach kurzem Brainstorming schlug ich dann eine Gemüselasagne vor. Da mir die Idee selbst recht gut gefiel und ich einige Tage später noch das Bedürfnis hatte mein restliches Gemüse zu verwerten, habe ich mich auch mal an so etwas “vegetaröses” rangewagt. Das Ergebnis konnte sich meiner Meinung nach wirklich sehen lassen. Und dafür, dass diesmal überhaupt kein Fleisch im Essen war, hat es sogar erstaunlich gut geschmeckt.

Das Schöne ist, dass dieser Variante der Lasagne sogut wie keine Grenzen gesetzt sind. Hier packt einfach jeder genau das Gemüse rein, was er mag und/oder gerade da hat.

Zutaten:

  • 1 Dose Tomaten (500ml)
  • 1 Möhre
  • 1/8 Knolle Sellerie
  • 1 große Zwiebel
  • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 150ml Rotwein
  • 1 Zuchini
  • ca. 5 Champignons
  • 1 Hand voll aufgetauten TK Blattspinat
  • 3 Tomaten
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL gerebelter Thymian
  • 1/2 TL fein gehackter Rosmarin
  • 1 Kugel Mozzarella
  • Lasagneplatten

Zubereitung:

Zwiebel in feine Würfel schneiden und in einem Topf in Olivenöl anschwitzen. Möhre und Sellerie ebenfalls würfeln und dazugeben und kurz anbraten. Danach das Tomatenmark und den Knoblauch hinzugeben, alles gut vermischen und ca. 2 Minuten weiterbraten. Mit dem Rotwein ablöschen um die Röststoffe vom Boden zu lösen. Den Wein komplett einkochen lassen und dann die Tomaten hinzugeben. Die Sauce nun ca. 20 Minuten bei geringer Hitze einköcheln lassen und abschließend mit Salz, Pfeffer, Zucker und den Kräutern abschmecken.

Während die Sauce vor sich hinköchelt, schonmal die Zucchini längs in Streifen und die Pilze in grobe Scheiben schneiden. Zeitgleich die Lasagneblätter in warmes/heisses Wasser legen und einige Minuten einweichen lassen, damit sie später im Ofen auch gar werden. Tipp: nicht zuviele Blätter auf einmal, sonst pappen sie zu schnell an einander.

Die Zuchini in einer Pfanne kurz anbraten. Währenddessen ein wenig Sauce auf dem Boden einer Auflaufform verteilen, damit die unterste Nudelschicht nicht anbackt. Nun abwechselnd Sauce, Gemüse und Lasagneplatten schichten. Die Gemüseschichten sahen bei mir wie folgt aus (von unten nach oben): Spinat, Pilze, Zucchini, Tomate.

Am Ende den in Scheiben geschnittenen Mozzarella auf der Lasagne verteilen und bei 180° für ca. 20 Minuten in den Ofen stellen, bis der Käse etwas zerlaufen ist und eine leichte Bräunung angenommen hat.

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Auflauf, Gemüse, Italien, Pasta
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Champignons, Lasagne, Spinat, Tomatensauce, Zucchini
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