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gefüllte Mozzarellakugeln im Rucolabett mit Zwiebelbrot

Martin | 29. August 2010

Zutaten: (4 Personen)

  • Für das Zwiebelbrot siehe: Zwiebelbrot

Für die Mozzarellakugeln:

  • Büffelmozzarella (oder jeder andere Mozzarella) 1-2 Kugeln / Person
  • Eine handvoll frischer Basilikum
  • Salz & Pfeffer
  • Einen Schuss Olivenöl
  • 5 Champignons
  • Pancetta (alternative: Schinkenspeck)
  • Zahnstocher
  • 4-5 getrocknete Tomaten

Dressing:

  • 5 EL Olivenöl
  • 5-6 EL Balsamico-Essig, hell
  • 1 EL Honig
  • 1großer Zweig Rosmarin
  • Salz & Pfeffer

Für die Butter:

  • 1 Butter (weich)
  • 2-3 EL Tomatenmark
  • 2-3 getrocknete Tomaten
  • Salz & Pfeffer
  • 2-3 große Zweige frischer Basilikum

Für den Salat:

  • 250 gr Rucola
  • 6-7 Cherrytomaten
  • 6-7 Champignons
  • 100gr Pinienkerne

Zubereitung:

Die Zubereitung für das Brot findet ihr ja im Rezept Zwiebelbrot

Während das Brot im Ofen für ca 45-50 Minuten backt, macht man sich an die anderen Zubereitungen.
Als erstes wäscht man alle Zutaten wie Rucola, Champignons, Tomaten und die frischen Kräuter. Danach schneidet man die Champignons, getrockneten Tomaten und Basilikum in ganz kleine Stücke und vermischt sie mit einem Schuss Olivenöl. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Füllung ist nun fertig.

Als nächstes kümmert man sich um die Butter. Sollte die Butter noch hart sein, kann man sie für 10-20 Sekunden (ohne Verpackung!) in die Microwelle geben.
Die getrockneten Tomaten und das Basilikum wieder klein schneiden, jedoch muss es nicht so fein sein wie für die Füllung. Nun das Ganze zu der Butter geben mit dem Tomatenmark und gut miteinander vermengen. Mit ordentlich Salz und Pfeffer abschmecken.
Danach die Butter wieder in den Kühlschrank für ca 20-30 Minuten.

Nun ist der Salat an der Reihe. Rucola kleinschneiden, Champingons vierteln, Tomaten vierteln und getrocknete Tomaten kleinschneiden und alles gut miteinander vermengen
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl o.ä. anrösten bis sie eine schöne Farbe haben. Zum Salat dazugeben, nocheinmal durchmengen. Fertig.

Zum Schluss noch das Dressing. Das ist wohl der einfachste und schnellste Teil. Rosmarin fein hacken, alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Abschluss nun der komplizierteste Teil. Beim Kauf der Mozzarellakugeln sollte man aufpassen (soweit es geht) dass man Mozzarellakugeln und nicht Mozzarellaplattkugeln aus dem Regal greift (evtl. vorher versuchen zu tasten).

Da man den Mozzarella aushöhlen muss um ihn zu füllen, ist es umso besser wenn die Form so nah wie möglich an eine Kugel rankommt.
Die Mozzarellakugeln halbieren.

Das Aushüllen habe ich mit einem Teelöffel gemacht. Wichtig ist, dass man einen einigermaßen Breiten Rand lässt (so gut 1-1,5cm) damit der Mozzarella nicht sofort schmilzt und durchbricht in der Pfanne.
Nun die Füllung in die Kugeln geben und wieder zusammenlegen. Dann die Kugeln mit Pancetta/Schinkenspeck einwickeln und mit einem Zahnstocher fixieren. Die Reste vom inneren des Mozzarellas kann man in den Salat geben wenn man möchte, oder ebenfalls kleinschneiden und wieder in die Füllung geben. Nimmt jedoch einiges an Platz für die übrige Füllung weg.

Der schwierigste Teil kommt jetzt. Nun müssen die Mozzarellakugeln in der Pfanne angebraten werden bis der Speck knusprig braun ist. Wickelt man die Kugeln zuwenig oder zu schlecht ein, hat der Mozzarella direkten Kontakt mit der Pfanne, schmilzt und alles fällt zusammen. Das Ganze geht auch recht schnell, sodass man daneben stehen sollte und gut aufpasst.

Das Zwiebelbrot sollte in der Zwischenzeit fertig und abgekühlt sein.

Das klingt alles sehr kompliziert und aufwendig, ist es jedoch nicht. Zubereitungszeit liegt bei gut 60-80 Minuten incl. Brot backen. Aber es lohnt sich.

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Nützlicher als alle anderen …

Martin | 29. August 2010

Küchengeräte sind wohl ordentliche Messer.

Heutzutage gibt es hunderte verschiedener Küchengeräte die einem das kochen einfacher machen sollen. von wenigen Euro bis open end. Einiger dieser (mehr oder weniger) sinnvollen Ideen besitze ich selber :)

Das wichtigste Küchengerät ist für mich jedoch das Messer. Umso trauriger, dass ich mich jetzt erst dazu durchgerungen habe mir ein ordentliches Messerset zuzulegen.

Aber gerade in den letzten Wochen habe ich meine Ernährung umgestellt und mehr Gemüse etc. verwendet. Es kann schon ziemlich frustrierend sein wenn man Tomaten, Paprika, Fleisch und Fisch eher zermatscht anstatt in ordentliche Stücke schneidet.

Die Optik geht verloren weil alles nur noch ein Haufen Matsche ist und die Küche wird auch mehr eingesaut als es eigentlich nötig wäre. Der Frustfaktor steigt auch um ein vielfaches.

Gestern wurden dann meine neuen Messer getestet und ich ärgere mich, dass ich mir nicht schon vor 6 Monaten direkt beim Umzug diese wunderbaren Werkzeuge zugelegt habe. Tomaten schneiden ist nun das einfachste der Welt, Brot schneiden geht super und auch Kräuter kann man schneiden und nicht zerreißen. Einfach nur Traumhaft. Kochen macht da gleich um ein vielfaches mehr Spaß.

Für den Beginn habe ich mich für das Zwilling Set mit 7 Teilen im Bambusmesserblock entschieden. Preislich noch gut vertretbar (160€ Amazon) und optisch auch nett. Und der erste Eindruck ist super.

Irgendwann werde ich noch in 1-2 Damastmesser o.ä. investieren aber bis dahin freu ich mich über meine neue Investition.

Bevor ihr euch also super teure Küchengeräte kauft die ihr evtl. nur 2-3 mal im Jahr benutzt, solltet ihr erst einmal in gute Messer investieren.

Hier noch ein Bild der Messer (in bescheidener Qualität)

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Messer, Review, Zwilling
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Muss es immer die Tüte/Dose sein?

Martin | 15. August 2010

Hallo,

vor einiger Zeit habe ich schon einmal einen ähnlichen Bericht geschrieben. Jedoch sehr kurz und nur über ein einzelnes Produkt (Chilisalz).

Mittlerweile habe ich einige andere Sachen ausprobiert und muss sagen, dass alles immer nur halb so wild ist wie alle vermuten und man die besten Sachen in großen Mengen schnell und einfach hinbekommt, ohne das man die Hälfte davon wegschmeißen muss.

Sachen wie Chilisalz, Pestos, Soßen etc. sind keine große Kunst und lassen sich problemlos mehrere Wochen im Kühlschrank halten oder eingefrohren im Tiefkühler. Selbst Pizzen kann man mittlerweile super schnell zubereiten aus frischen Zutaten. Teilweise sogar schneller als die Fertigpizza aus der TK.

Preislich liegt man meist über dem Supermarktpreis aber so ist es nun einmal wenn man frisches Essen haben möchte. Neulich bei “Lanz kocht” meinte Alfons Schubeck, dass Menschen für jeglichen Müll im Leben Kredite aufnehmen. Für Autos, Wohnungen, Technik usw. jedoch würde keiner ein Kredit aufnehmen um sich frisches Essen zu kaufen obwohl man damit das Wichtigste, seinen Körper, am Leben erhält. Da ist was dran finde ich. Gutes frisches Essen hat nunmal seinen Preis und man sollte ruhig mal 2-3€ mehr ausgeben für bestimmte Zutaten.

Vor kurzem habe ich z.B. auf Lamiacucina die Pestorezepte entdeckt und muss sagen, dass sie einfach nur gut sind. Und das beste daran ist, dass es super schnell geht. So ein Pesto ist in 10-15 Minuten gemacht und hält sich problemlos 4 Wochen im Kühlschrank und es schmeckt einfach 10 mal besser als diese Fertigteile aus dem Supermarkt. Kostet zwar mehr als das Glas im Supermarkt für 1-2€, ist Qualitativ dem Supermarktpesto aber um längen voraus.

Gleiches gilt für z.B. Nudelsoßen. Eine gute Nudelsoße ist auch in 15-20 Minuten gemacht und köchelt dann nochmal 15-20 Minuten vor sich hin ohne dass man darauf achten muss. Schmeckt ebenfalls viel besser als der Kram aus dem Glas, kostet dafür aber ein bisschen mehr. Kauft man allerdings ein Glas Nudelsoße für ein paar Cent beim Discounter sollte man sich einmal überlegen warum das Ganze überhaupt so billig ist. Da werden sicherlich keine Top Produkte drin sein. Nichts gegen Discounter. Ich kauf da selber ab und zu ein, aber für 60-70 Cent / Glas darf man einfach keine Spitzenqualität erwarten. Da gebe ich lieber 4-5€ für die Zutaten aus, aus denen ich dann 1-2 mal die Soße kochen kann und habe frische Zutaten. Die paar Minuten in der Küche dann sind es mMn auch wert.

Und gerade wenn man für andere Leute kocht ist es doch toll wenn die Zeit in der Küche hinterher mit zufriedenen Gesichtern belohnt wird.

Gruß, Martin

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Rucola-Nudelsalat mit Giabatta Morzarella

Martin | 15. August 2010

Zutaten:

  • 1 Ciabatta Baguette
  • 1 Packung Morzarella
  • 200gr getrocknete Tomaten
  • 100gr Pinienkerne
  • 1 Packung Rucolasalat
  • Wallnussöl
  • 250gr Nudeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • Tomatenpesto
  • Basilikumpesto
  • Olivenöl
  • frischen Parmesan

Zubereitung:

Die Nudeln aldente kochen und abgießen. Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden, Rucola waschen und abtropfen lassen. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl etc. anrösten. Aufpassen, dass sie nicht verbrennen. Das kann schnell passieren. Alles zusammen mit den Pinienkernen und den Nudeln in eine große Schüssel geben und gut durchrühren. Wallnussöl vorsichtig drüberträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und erneut durchrühren. Danach frisch geriebenen Parmesan auf dem Salat verteilen. Fertig.

Das Ciabatta schräg anschneiden in längliche Formen. Eine Pfanne heiß werden lassen, dann das Olivenöl dazugeben und die Ciabattascheiben von beiden Seiten kross werden lassen.

Den Ofen in der Zeit auf 150° Umluft vorheizen. Die gebratenen Ciabattascheiben mit wahlweise Basilikum oder Tomatenpesto bestreichen und dann den in Scheiben geschnittenen Morzarella oben drauflegen. Das Ganze für 5-10 Minuten in den Ofen und fertig ist das Essen.

Eignet sich hervorragend um mehrere Personen zeitgleich das Essen zu servieren, ist lecker und macht satt.


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